Besu­che­rin­nen und Bür­ger kön­nen im Film­mu­seum unter ande­rem — unter Ein­hal­tung der Hygie­ne­re­geln — in einem Cabrio Tri­umph die Rück­pro­jek­tion nachempfinden,©Filmmuseum Düsseldorf

 

Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung wie­der Kul­tur­in­sti­tute erkunden/Museen und Stadt­ar­chiv öff­nen am Mitt­woch, 10. März

Dar­auf haben viele gewar­tet: End­lich dür­fen die Museen in der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf wie­der ihre Türen für Besu­che­rin­nen und Besu­cher öff­nen. Seit Novem­ber 2020 muss­ten die Kul­tur­ein­rich­tun­gen coro­nabe­dingt geschlos­sen blei­ben. Mit der neuen Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des ist nun eine ein­ge­schränkte Öff­nung möglich.

Laut der Ver­ord­nung ist ein Besuch nur nach “vor­he­ri­ger Ter­min­bu­chung und bei sicher­ge­stell­ter ein­fa­cher Rück­ver­folg­bar­keit” zuläs­sig. Dar­über hin­aus schreibt das Land NRW auch eine Besu­cher­an­zahl pro Qua­drat­me­ter vor. So heißt es in der Ver­ord­nung: “Die Anzahl von gleich­zei­tig anwe­sen­den Besu­che­rin­nen und Besu­chern darf in geschlos­se­nen Räu­men eine Per­son pro zwan­zig Qua­drat­me­ter der für Besu­cher geöff­ne­ten Flä­che nicht über­stei­gen.” Wäh­rend des Auf­ent­halts im Kul­tur­in­sti­tut besteht die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske.

Kul­tur­de­zer­nent Hans-Georg Lohe: “Wir sind sehr glück­lich, dass die Museen und das Stadt­ar­chiv, wenn auch unter Ein­schrän­kun­gen, end­lich wie­der öff­nen dür­fen. Gerade in solch schwie­ri­gen Zei­ten, bie­tet die Kul­tur eine Berei­che­rung für Geist und Seele. Es war­ten einige Aus­stel­lun­gen schon seit Wochen und Mona­ten dar­auf, end­lich der Öffent­lich­keit prä­sen­tiert wer­den zu kön­nen. Nun ist es soweit. Wir freuen uns!”

Unter Berück­sich­ti­gung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung kön­nen fol­gende städ­ti­schen Kul­tur­ein­rich­tun­gen ab Mitt­woch, 10. März, wie­der öffnen:

Aqua­zoo Löb­be­cke Museum
Das Aqua­zoo Löb­be­cke Museum, Kai­sers­wert­her Straße 380, läu­tet mit der Son­der­aus­stel­lung “Muscheln, Schne­cken, Pil­len­do­sen” das Jubi­lä­ums­jahr zu Theo­dor Löb­be­cke ein. Der Apo­the­ker, Mol­lus­ken­samm­ler und Muse­ums­grün­der, des­sen 200. Geburts­tag auf den 4. März 2021 fiel, ist ebenso Thema der Aus­stel­lung wie das Sam­meln von Muscheln und Schne­cken in der heu­ti­gen Zeit. Der gesamte Aus­stel­lungs­be­reich wie auch die Dau­er­aus­stel­lung “Meer und Mensch” ist für die Gäste zugänglich.
Das Aqua­zoo Löb­be­cke Museum hat mon­tags bis sonn­tags von 10 bis 18 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene 10 Euro, ermä­ßigt 6 Euro. Kin­der bis sechs Jahre erhal­ten freien Eintritt.

Maxi­mal 100 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln im Haus auf­hal­ten. Der Besuch ist nur mit Online-Buchung eines Zeit­fens­ters unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum/ mög­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.duesseldorf.de/aquazoo

Film­mu­seum Düsseldorf
Im Film ver­bin­den sich Mythos und Magie, Spaß und Span­nung, Illu­sion und Idole, Träume und Tricks, Kult und Kul­tur. Im Düs­sel­dor­fer Film­mu­seum kann die ganze Welt des Films ent­deckt wer­den. An neu geschaf­fe­nen inter­ak­ti­ven Sta­tio­nen kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher — unter Ein­hal­tung Hygie­ne­re­geln — den Film­schnitt aus­pro­bie­ren, Trick­filme her­stel­len, in einem Cabrio Tri­umph die Rück­pro­jek­tion nach­emp­fin­den oder sich selbst als Slap­stick-Akteu­rin/-Akteur inszenieren.

Besu­che­rin­nen und Besu­cher erfah­ren, wie Film ent­stan­den ist, wer und was zu sei­ner Her­stel­lung bei­trägt und wie er vor­ge­führt wird. Zu bestau­nen sind Film­pro­jek­to­ren und Kame­ras, Set-Modelle, Deko­ra­tio­nen, Requi­si­ten und Kos­tüme. Es gibt jede Menge Über­ra­schun­gen und unter dem Dach – im Stu­dio – ein Hauch von Hollywood.

Geöff­net ist das Film­mu­seum diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 18 Uhr, der Ein­tritt beträgt 5 Euro, ermä­ßigt 2,50 Euro. Sonn­tags ist der Ein­tritt frei, ebenso für Jugend­li­che unter 18 Jahren.

Maxi­mal 50 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige tele­fo­ni­sche Anmel­dung ist unter 0211–8992232 (11 bis 18 Uhr) not­wen­dig. Wei­tere Infos unter: www.duesseldorf.de/filmmuseum/

Hein­rich-Heine-Insti­tut
Das Hein­rich-Heine-Insti­tut, Bil­ker Straße 12–14, öff­net mit der Son­der­aus­stel­lung “‘Paris, die schöne Zau­ber­stadt…‘ Foto­gra­fien von André Ker­tész und Texte von Hein­rich Heine”. Die Schau ist zum ers­ten Mal für die Öffent­lich­keit zu sehen und wird bis zum 22. August gezeigt. Dar­über hin­aus ist auch die Dau­er­aus­stel­lung “Roman­tik und Revo­lu­tion” geöffnet.

Das Hein­rich-Heine-Insti­tut hat diens­tags bis frei­tags von 11 bis 17 Uhr, sams­tags von 13 bis 17 Uhr und sonn­tags von 11 bis 17 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene vier Euro, ermä­ßigt 2 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 16 Uhr gibt es die Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei.

Maxi­mal zehn Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist unter 0211–8995571 erfor­der­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.duesseldorf.de/heineinstitut

Het­jens – Deut­sches Keramikmuseum
Das Het­jens-Museum, Schul­straße 4, emp­fängt seine Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit zwei beson­de­ren Aus­stel­lun­gen: Die Por­zel­lan­schau “Schwei­zer Schoki, Wei­ßes Gold – Süßes und Zer­brech­li­ches vom Zürich­see” ist mit der Wie­der­eröff­nung end­lich erst­mals für das Publi­kum zugäng­lich. In der Aus­stel­lung “Gött­li­che Wel­ten – Glau­bens­bil­der aus 4000 Jah­ren” wird ein Blick hin­ter die reli­giöse Sym­bo­lik und deren Bedeu­tung gewor­fen (ver­län­gert bis 1. August). Dar­über hin­aus wird ein früh­lings­haft insze­nier­ter “Tisch des Monats” mit dem Titel “Wie aus dem Ei gepellt!” auf das Oster­fest einstimmen.

Das Het­jens hat diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 17 Uhr und mitt­wochs bis 21 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene fünf Euro, ermä­ßigt 2,50 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 16 Uhr (mitt­wochs ab 20 Uhr) gilt eine Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei. Maxi­mal 50 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist unter 0211–8994210 zu den Öff­nungs­zei­ten erfor­der­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter www.duesseldorf.de/hetjens

Mahn- und Gedenkstätte
Die Mahn- und Gedenk­stätte, Müh­len­straße 29, öff­net mit der Son­der­aus­stel­lung “Die Kom­mis­sare. Kri­mi­nal­po­li­zei an Rhein und Ruhr 1920–1950”. Die Schau fei­ert Pre­miere und ist ab dem 10. März zum ers­ten Mal für die Öffent­lich­keit zu sehen. Dar­über hin­aus ist auch die Dau­er­aus­stel­lung “Düs­sel­dor­fer Kin­der und Jugend­li­che in der NS-Zeit” geöffnet.

Die Mahn- und Gedenk­stätte hat diens­tags bis frei­tags von 11 bis 17 Uhr, sams­tags von 13 bis 17 Uhr und sonn­tags von 11 bis 17 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt ist für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei.

Maxi­mal 15 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist nur tele­fo­nisch unter 0211–8996205 (8 bis 16 Uhr) mög­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.duesseldorf.de/mahn-und-gedenkstaette.html

Schiff­fahrt­Mu­seum im Schlossturm
Im Schiff­fahrt­Mu­seum auf dem Burg­platz las­sen sich wie­der span­nende Geschich­ten rund um den Rhein und die Schiff­fahrt ent­de­cken. Junge Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen die inter­ak­tive Aus­stel­lung mit­hilfe eines Ral­ly­e­hef­tes erkun­den und erhal­ten zum Abschluss ihr klei­nes “Schif­fer­pa­tent”.

Das Schiff­fahrt­Mu­seum hat diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 18 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene drei Euro, ermä­ßigt 1,50 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 17 Uhr gibt es die Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei.

Maxi­mal 15 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 18 Uhr unter 0211–8994195 erfor­der­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.facebook.com/schifffahrtmuseumduesseldorf

Stadt­ar­chiv
Das Stadt­ar­chiv ist eben­falls ab Mitt­woch, 10. März, nach schrift­li­cher Anmel­dung wie­der für Besu­che­rin­nen und Besu­cher zugäng­lich. Da nur ein begrenz­tes Platz­an­ge­bot zur Ver­fü­gung steht, wird um eine Ter­min­an­frage via E‑Mail an stadtarchiv@duesseldorf.de gebeten.

Stadt­mu­seum Düsseldorf
Das Stadt­mu­seum Düs­sel­dorf, Ber­ger Allee 2, öff­net mit der Son­der­aus­stel­lung “Bert Ger­res­heim. Geschich­ten”, die noch bis zum 25. Juli zu sehen ist. Dar­über hin­aus sind auch die Samm­lungs­prä­sen­tion zur Stadt­ge­schichte sowie die aktu­el­len Aus­stel­lungs­pro­jekte “Chris Rei­ne­cke. Par­ti­zi­pa­tion von ich und wir. Leben und Woh­nen und Arbei­ten in der Stadt. Düs­sel­dorf 1967–1971” (bis zum 28. März), “Archi­tek­tur­preis Düs­sel­dorf 2020” (bis zum 11. April), “Sor­op­ti­mist Intern­tio­nal Düs­sel­dorf. Isolde Strauß, Foto­gra­fie — Ulrike Arnold, Male­rei” (bis zum 25. April), “Unsere Stra­ßen — unsere Künst­ler” (bis zum 29. April) und “Düs­sel­dorf und Düsseldorfer*innen. Johan­nes Gal­ert, Ser­gej Lepke – Pressefotografie”(bis zum 29. April) zu sehen.

Das Stadt­mu­seum hat diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 18 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene vier Euro, ermä­ßigt 2 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 17 Uhr gibt es die Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei. Maxi­mal 50 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige tele­fo­ni­sche Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist unter 0211–8996170 erforderlich.

Thea­ter­mu­se­u­m/­Du­mont-Lin­de­mann-Archiv
Im Hof­gärt­ner­haus, Jäger­hof­straße 1, lädt das Thea­ter­mu­seum zu sei­ner ver­län­ger­ten Son­der­aus­stel­lung “Fünf­zig. Vom Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus zum D’haus” ein. Die Aus­stel­lung, die nur noch bis 2. Mai zu sehen sein wird, erzählt die wech­sel­volle Ent­ste­hungs­ge­schichte des Gebäu­des und lässt anhand von Shake­speares “Som­mer­nachts­traum” Insze­nie­run­gen und Dar­stel­le­rin­nen und Dar­stel­ler der ver­gan­ge­nen fünf Jahr­zehnte Revue passieren.

Das Thea­ter­mu­seum hat diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 17 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene vier Euro, ermä­ßigt 2 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 16 Uhr gibt es die Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei.

Maxi­mal 8 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist unter der Ruf­num­mer 0211–8996130 oder per E‑Mail unter kasse_theatermuseum@duesseldorf.de erforderlich.Weitere Infor­ma­tio­nen unter: www.duesseldorf.de/theatermuseum

Goe­the-Museum öff­net im April
Auf­grund der­zeit noch lau­fen­den Bau­maß­nah­men im Goe­the-Museum kann das Haus aktu­ell noch nicht für Besu­che­rin­nen und Besu­cher geöff­net wer­den. Eine Öff­nung des Insti­tuts ist für April geplant. Das Goe­the-Museum soll dann ab dem 18. April mit der Wie­der­auf­nahme der Aus­stel­lung “ ‘Ori­ent und Okzi­dent sind nicht mehr zu tren­nen’. Uecker – Hafis – Goe­the.” öffnen.

 

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