Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler mit Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche vor städ­ti­schen Test­ein­rich­tun­gen an der Mitsu­bi­shi Electric Halle,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

1.000 Schnell­tests täg­lich von Mon­tag bis Sams­tag an der Mitsu­bi­shi Electric Halle/Terminbuchung ist online möglich

Corona-Schnell­tests sind ein wich­ti­ger Bestand­teil der aktu­el­len Wie­der­eröff­nungs­stra­te­gien. Infek­ti­ons­ket­ten sol­len dadurch schnel­ler auf­ge­deckt und somit ver­hin­dert wer­den. Seit Mon­tag, 8. März, bie­tet die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf kos­ten­lose Schnell­tests für Düs­sel­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an der Mitsu­bi­shi Electric Halle, Sieg­bur­ger Straße 15, an. Ein Ter­min kann bequem online unter https://corona.duesseldorf.de/schnelltest ver­ein­bart wer­den. Aktu­ell kön­nen so 1.000 Schnell­tests täg­lich von Mon­tag bis Sams­tag zwi­schen 9 bis 16 Uhr in den städ­ti­schen Test­ein­rich­tun­gen ange­bo­ten werden.

“Die Stadt Düs­sel­dorf hat sofort auf die neuen Rege­lun­gen reagiert und den Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer ein Testan­ge­bot gemacht”, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. “Die Corona-Schnell­tests kön­nen dazu bei­tra­gen, unent­deckte Infek­tio­nen zu erken­nen und so Infek­ti­ons­ket­ten zu unter­bre­chen. Das ist beson­ders in der aktu­el­len Lage und bei einem hohen Anteil an Virus-Vari­an­ten wich­tig. Ich kann alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger daher nur dazu ermu­ti­gen, die­ses Ange­bot auch wahr­zu­neh­men. Wir sind mit pri­va­ten Anbie­tern im Aus­tausch, um zusätz­li­che Test­sta­tio­nen im gesam­ten Stadt­ge­biet durch Kon­zes­sio­nen anzu­bin­den und den Ser­vice so zu erweitern.”

Nach­dem das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rium mit einer am Sonn­tag, 7. März, an die Län­der ver­sen­de­ten Neu­fas­sung der Coro­na­vi­rus-Test­ver­ord­nung des Bun­des die Grund­lage für kos­ten­lose Bür­ger­tes­tun­gen geschaf­fen hat, hat das nord­rhein-west­fä­li­sche Gesund­heits­mi­nis­te­rium umge­hend eine All­ge­mein­ver­fü­gung für die Umset­zung in Nord­rhein-West­fa­len erlas­sen. Gemäß die­ser neuen All­ge­mein­ver­fü­gung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len kön­nen Apo­the­ken, pri­vate Test­zen­tren und andere Leis­tungs­an­bie­ter, die bereits bis­her Corona-Schnell­tests durch­ge­führt haben und bestimmte Min­dest­an­for­de­run­gen erfül­len, seit Mon­tag, 8. März, kos­ten­lose Schnell­tests für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anbie­ten und mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KV) abrech­nen. Alle übri­gen Anbie­ter müs­sen einen Antrag auf Beauf­tra­gung als Leis­tungs­er­brin­ger stel­len. Die Gesprä­che dazu laufen.

“An der Mitsu­bi­shi Electric Halle grei­fen wir auf ein­ge­spielte Struk­tu­ren und geschul­tes Per­so­nal zurück”, sagt Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche. “Wir haben dort die Mög­lich­keit, im Falle eines posi­ti­ven Corona-Schnell­test­ergeb­nis­ses direkt vor Ort im Anschluss einen PCR-Test machen zu las­sen. So geben wir den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Sicher­heit, die auch nach­ge­fragt wird.” Für den heu­ti­gen Mitt­woch, 10. März, wur­den bis­lang 780 Ter­mine vergeben.

Per­so­nen, die einen Schnell­test wahr­neh­men, soll­ten zu ihrem Ter­min einen gül­ti­gen Licht­bild­aus­weis sowie ihre Kran­ken­ver­si­che­rungs­karte mit­brin­gen. Sie erhal­ten dar­über hin­aus vor Ort einen Nach­weis über das Testergebnis.