Das Het­jens prä­sen­tiert bis zum 25. April einen blü­ten­reich insze­nier­ten Tisch des Monats ‚©Pau­line Guimarães

 

 

Das Het­jens prä­sen­tiert bis zum 25. April einen blü­ten­reich insze­nier­ten Tisch des Monats

Das Het­jens — Deut­sches Kera­mik­mu­seum, Schul­straße 4, stimmt seine Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit einem blü­ten­reich insze­nier­ten Tisch des Monats auf den kalen­da­ri­schen Früh­lings­an­fang und das Oster­fest ein. Bis zum 25. April prä­sen­tiert das Insti­tut den Tisch unter dem Titel “Wie aus dem Ei gepellt!” mit einer beson­de­ren Aus­wahl öster­li­cher Kost­bar­kei­ten ver­schie­de­ner Manu­fak­tu­ren im Fest­saal des Palais Nesselrode.

Rück­kehr des Frühlings
An Ostern wird nicht allein die Auf­er­ste­hung Christi gefei­ert, son­dern auch das Wie­der­erwa­chen der Natur und die Rück­kehr des Früh­lings. Bereits in der heid­ni­schen Vor­stel­lung diente das Ei als das Sym­bol des Lebens und der Wie­der­ge­burt. Seit dem 17. Jahr­hun­dert war in Deutsch­land der Brauch bekannt, Hüh­ner­eier bunt zu bema­len, um sie als Oster­schmuck zu ver­wen­den. Diese Tra­di­tion stammt aus Russ­land und Arme­nien, wo dem Oster­fest im ortho­do­xen Glau­ben eine grö­ßere Bedeu­tung zukommt als Weih­nach­ten. Auch die gro­ßen Por­zel­lan­ma­nu­fak­tu­ren gestal­te­ten Oster­eier, die mit Früh­lings­blu­men, Tie­ren, Vögeln oder auch gra­fi­schen Mus­tern geschmückt wurden.

Was zuerst da war: das Ei oder das Huhn?
Und nicht nur an Ostern stellt sich die berühmte Frage, was zuerst da war: das Ei oder das Huhn? Seit etwa 1790 hat man Por­zel­lan-Hüh­ner im eng­li­schen Staf­fordshire, aber auch in Manu­fak­tu­ren in Dres­den und Thü­rin­gen pro­du­ziert. Die­ser ursprüng­lich aus China kom­mende Gefäß­typ war wäh­rend des gesam­ten 19. Jahr­hun­derts über­aus beliebt. Klei­nere Varia­tio­nen kamen zur Auf­be­wah­rung von But­ter zum Ein­satz und gaben dem Gefäß sei­nen deut­schen Namen But­ter­henne oder Butterhuhn.

Tee­ser­vice “Vic­to­ria”
Gedeckt ist die früh­lings­hafte Tafel dar­über hin­aus mit dem Tee­ser­vice “Vic­to­ria” der unga­ri­schen Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur Herend (1826 gegrün­det). Ein inter­es­san­tes Detail: Das Tee­ge­deck wurde nach der bri­ti­schen Köni­gin Vic­to­ria (1819–1901) benannt. Die Manu­fak­tur Herend hatte den Dekor mit Päo­nien und Schmet­ter­lin­gen auf der ers­ten Welt­aus­stel­lung 1851 in Lon­don vor­ge­stellt. Queen Vic­to­ria war der­art begeis­tert von dem chi­ne­sisch inspi­rier­ten Por­zel­lan, dass sie gleich ein umfang­rei­ches Ser­vice für Schloss Wind­sor bestellte. Im Zuge des­sen benannte die Manu­fak­tur das Modell nach sei­ner pro­mi­nen­ten Käuferin.

Infos für Besu­che­rin­nen und Besucher
Das Het­jens hat diens­tags bis sonn­tags von 11 bis 17 Uhr und mitt­wochs bis 21 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene fünf Euro, ermä­ßigt 2,50 Euro. Kin­der und Jugend­li­che bis 18 Jahre haben freien Ein­tritt. Ab 16 Uhr (mitt­wochs ab 20 Uhr) gilt eine Happy Hour mit kos­ten­lo­sem Ein­tritt. Sonn­tags ist der Ein­tritt für alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher frei. Maxi­mal 50 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln in dem Haus auf­hal­ten. Wäh­rend des Auf­ent­halts besteht die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske. Eine vor­he­rige Anmel­dung und Ter­min­ver­ein­ba­rung ist unter 0211–8994210 zu den Öff­nungs­zei­ten erforderlich.

 

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