Archiv­bild Ord­nungs­amt Foto: LOKALBÜRO

 

21 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung am Dienstag

21 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf am Diens­tag, 6. April. In einem Fall wurde zudem der Betrieb ille­ga­ler Glücks­spiel­ge­räte festgestellt.

Bei der Kon­trolle eines Gas­tro­no­mie­be­triebs in Reis­holz wur­den die Ein­satz­kräfte des OSD um 11.15 Uhr auf einen Anwe­sen­den am Ein­gang auf­merk­sam, der keine Mund-Nasen-Bede­ckung trug. Im Zuge der Über­prü­fung stellte sich her­aus, dass es sich bei dem Ange­trof­fe­nen um den Ver­ant­wort­li­chen des Betrie­bes han­delte, der angab, dass keine wei­te­ren Per­so­nen im Lokal anwe­send seien und er über kei­nen Schlüs­sel verfüge.

Nach­dem die Ein­satz­kräfte sich jedoch über einen Hin­ter­ein­gang Zutritt ver­schafft hat­ten, tra­fen sie ins­ge­samt drei wei­tere Per­so­nen an, die alle keine Mund-Nasen-Bede­ckung tru­gen. Außer­dem wur­den eine Ther­mos­kanne mit hei­ßem Kaf­fee, zwei betriebs­be­reite PC mit Inter­net­ter­mi­nal und zwei hand­warme und an das Strom­netz ange­schlos­sene ille­gale Glücks­spiel­ge­räte vorgefunden.

Auf­grund des Ver­dachts von vor­lie­gen­den Straf­ta­ten (uner­laubte Ver­an­stal­tung, Durch­füh­rung von Glücks­spiel, Vor­hal­ten und Betrei­ben ille­ga­ler und even­tu­ell mani­pu­lier­ter Glücks­spiel­ge­räte) wurde die Poli­zei hin­zu­ge­zo­gen. Die OSD-Dienst­kräfte über­ga­ben den Ein­satz. Ent­spre­chende Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Im Rah­men des uni­for­mier­ten Strei­fen­diens­tes stell­ten Ein­satz­kräfte des OSD in Ober­bilk vor einem Juwe­lier eine Ansamm­lung von etwa 15 dicht bei­ein­an­der­ste­hen­den Per­so­nen fest. Bei Annä­he­rung an den Betrieb ent­zerrte sich die Ansamm­lung, und die vor­ge­schrie­be­nen Abstände wur­den ein­ge­hal­ten. Inner­halb des Betrie­bes hiel­ten sich gemes­sen an der Raum­größe zudem zu viele Men­schen auf. Ins­ge­samt waren zwei Kun­den und fünf Mit­ar­bei­ter anwe­send. Nach ent­spre­chen­der Beleh­rung lei­te­ten die OSD-Mit­ar­bei­ter ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD am Diens­tag, 6. April, 60 Ein­sätze, von denen 21 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 24.424, von denen 11.758 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen 13 Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 15.479.