Der vier­ge­schos­sige Neu­bau erstreckt sich über eine Brut­to­ge­schoss­flä­che von rund 5.500 Qua­drat­me­tern. Er besteht aus zwei L‑winkligen Rie­geln, die im Inne­ren eine moderne Begeg­nungs- und Flur­flä­che umschließen,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

 

Vor­zei­tige Fer­tig­stel­lung des Neu­baus in Bilk/Stadt inves­tiert rund 17,9 Mil­lio­nen Euro/Ökologische Energieversorgung

Nach 15 Mona­ten Bau­zeit — und damit sechs Monate frü­her als geplant — wurde der Ersatz­neu­bau für eine Depen­dance des Franz-Jür­gens-Berufs­kol­legs an der Reding­ho­ven­straße 20 im Januar die­ses Jah­res fer­tig­ge­stellt. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler nahm am Diens­tag, 20. April, an der offi­zi­el­len Eröff­nung des Neu­baus in Bilk teil. Rea­li­siert wurde das Pro­jekt durch das städ­ti­sche Toch­ter­un­ter­neh­men Immo­bi­lien Pro­jekt Manage­ment GmbH (IPM). Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf liegt bei 17,9 Mil­lio­nen Euro. Die ursprüng­lich ver­an­schlag­ten Soll-Bau­kos­ten von 18,5 Mil­lio­nen Euro wur­den deut­lich unterschritten.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: “Trotz der Corona-Pan­de­mie konnte der Neu­bau des Franz-Jür­gens-Berufs­kol­legs ein hal­bes Jahr frü­her als ursprüng­lich geplant fer­tig­ge­stellt wer­den — eine beein­dru­ckende Leis­tung. Außer­dem zeigt die umfas­sende Moder­ni­sie­rung des Schul­stand­or­tes, dass Bil­dungs­an­ge­bote in Düs­sel­dorf ganz­heit­lich geför­dert wer­den. Die jun­gen Men­schen, die am Franz-Jür­gens-Berufs­kol­leg in tech­ni­schen und bau­af­fi­nen Beru­fen aus­ge­bil­det wer­den, erwar­tet eine attrak­tive Lern­um­ge­bung, die auf dem neu­es­ten Stand ist.”

Der vier­ge­schos­sige Neu­bau erstreckt sich über eine Brut­to­ge­schoss­flä­che von rund 5.500 Qua­drat­me­tern. Er besteht aus zwei L‑winkligen Rie­geln, die im Inne­ren eine moderne Begeg­nungs- und Flur­flä­che umschlie­ßen. Durch den zurück­ge­setz­ten Ein­gang im Erd­ge­schoss besteht ein über­dach­ter Bereich, der durch die dar­über­lie­gen­den Geschosse gebil­det wird. Im Erd­ge­schoss wer­den das Lehr­per­so­nal und die Ver­wal­tung in mul­ti­funk­tio­nal nutz­ba­ren Bespre­chungs­räu­men untergebracht.
Stadt­di­rek­tor Burk­hard Hint­z­sche: “Neben der moder­nen Bau­weise über­zeugt der Neu­bau durch zukunfts­wei­sende und nach­hal­tige Ele­mente — ins­be­son­dere im Bereich der tech­ni­schen Aus­stat­tung und Ener­gie­ver­sor­gung. Deut­lich wird dies durch die Anbin­dung an das Fern­wär­me­netz und die Errich­tung einer Pho­to­vol­taik-Anlage sowie durch beson­dere Fach­räume für Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik und CAD-Zeichnungen.”

Im Gebäu­de­kern befin­det sich eine offene Treppe, die einen direk­ter Zugang zum Lern­zen­trum und der Berufs­be­ra­tung ermög­licht. Die dar­über lie­gen­den Geschosse ver­fü­gen über einen Glas­de­ckel, sodass alle Geschosse mit Tages­licht ver­sorgt wer­den. In den Ober­ge­schos­sen befin­den sich Kurs- und Lehr­räume sowie zwei Labore für Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik. Der Zugang erfolgt über zwei ver­glaste Trep­pen­häu­ser, davon eines mit einem behin­der­ten­ge­rech­ten Aufzug.

Pho­to­vol­taik-Anlage und Anbin­dung ans Fernwärmenetz
Neben den Fach­räu­men umfasst das neue Gebäude zudem 15 all­ge­meine Unter­richts- und vier Dif­fe­ren­zie­rungs­räume, die der Schul­ge­meinde zum Leh­ren und Ler­nen zur Ver­fü­gung ste­hen. Im Zuge des Baus wurde der Schul­stand­ort außer­dem an das Fern­wär­me­netz ange­bun­den. Die öko­lo­gi­sche Behei­zung wird durch eine auf dem Neu­bau instal­lierte Pho­to­vol­taik-Anlage ergänzt.

Das Berufs­kol­leg nutzte vor­her an glei­cher Adresse ein stark in die Jahre gekom­me­nes fünf­ge­schos­si­ges H‑Gebäude. Die­ses Gebäude stammt aus der Mitte der 1960er-Jahre und ist seit­dem nicht grund­le­gend reno­viert wor­den, nach Umzug in den Neu­bau wird es noch in die­sem Jahr abgerissen.

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