Peter Kraw­c­zack (Foto: Georg Rauschenberger)

 

Dr. Peter Kraw­c­zack (55) wird der neue Lei­ter des Max­hau­ses, dem katho­li­schen Stadt­haus im Her­zen der Düs­sel­dor­fer City. Der gebür­tige Düs­sel­dor­fer lei­tet seit 18 Jah­ren die Abtei­lung Schul­pas­to­ral und Hoch­schu­len im Erz­bis­tum Köln. Zum 1. Juli wech­selt er rhein­ab­wärts — vom Köl­ner Gene­ral­vi­ka­riat in die Düs­sel­dor­fer Carl­stadt. Mit dem Wech­sel vom Mater­nus­haus ins Max­haus endet auch seine Beauf­tra­gung als Lei­ter der Hoch­schul­seel­sorge in der Katho­li­schen Hoch­schul­ge­meinde (KHG) Köln.

Nach fast zwei Jahr­zehn­ten im Erz­bi­schöf­li­chen Gene­ral­vi­ka­riat hat der Indus­trie­kauf­mann und pro­mo­vierte Diplom-Theo­loge den Wunsch, noch ein­mal eine andere beruf­li­che Her­aus­for­de­rung anzu­neh­men: „Die 18 Jahre in Köln waren und sind inten­siv und erfül­lend. Zugleich ver­spüre ich einen gro­ßen Reiz mich der neuen gestal­te­ri­schen Auf­gabe in mei­ner Hei­mat­stadt zu stel­len“, sagt Peter Kraw­c­zack. Er tritt die Nach­folge der lang­jäh­ri­gen Lei­te­rin Iris Mül­ler-Nagel an, die das Max­haus Ende 2020 ver­las­sen hat. Mit sei­nem neuen Team ist er bereits im Gespräch. „Ein wich­ti­ger Punkt ist die Frage, wie wir uns auf­stel­len, wenn eine wie auch immer gear­tete Nor­ma­li­tät zurück­kommt“, so der desi­gnierte Lei­ter. Alle wür­den sich nach phy­si­schen Kon­tak­ten seh­nen und es wäre zu wün­schen, dass der Klos­ter­hof mal wie­der rich­tig voll wird. Die Pan­de­mie habe aber auch gezeigt, dass digi­tale Ange­bote viel Poten­tial bie­ten, um mit den Men­schen auf ande­ren Wegen ins Gespräch zu kom­men. „Da müs­sen wir gemein­sam wei­ter­den­ken, wie wir künf­tige Ange­bote gestal­ten und ob und wie wir diese digi­ta­len Mög­lich­kei­ten wei­ter aus­bauen. Hier ist das Team des Max­hau­ses schon auf einem guten Weg.“ Julian Höbsch, kom­mis­sa­ri­scher Lei­ter des Max­hau­ses, sagt: „Wir im Max­haus hei­ßen Dr. Peter Kraw­c­zack als neuen Lei­ter herz­lich will­kom­men und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Peter Kraw­c­zack ist ver­hei­ra­tet und Vater von vier erwach­se­nen Kin­dern. Er hat zwei Söhne und zwei Töch­ter. Die Fami­lie lebt in Rath. Seine Hei­mat­ge­meinde ist St. Fran­zis­kus-Xave­rius. Dort ist er Mit­glied im Per­so­nal­aus­schuss des Kir­chen­vor­stands, Kom­mu­ni­on­hel­fer, Lek­tor und Lei­ter des Taizé-Gebetskreises.

In sei­ner Frei­zeit treibt der 55-Jäh­rige gern Sport. Er joggt, schwimmt, spielt Ten­nis und ist mit dem Renn­rad unter­wegs. Außer­dem hat er das medi­ta­tive Bogen­schie­ßen für sich ent­deckt. „Es macht Spaß, man kommt zur Ruhe und kann sich auf das Wesent­li­che kon­zen­trie­ren“, so Kraw­c­zack. Enga­giert ist er auch in der Lam­ber­tus­gilde in Düs­sel­dorf. Als Düs­sel­dor­fer und Fuß­ball­fan ist die Dau­er­karte für die For­tuna natür­lich Ehren­sa­che. Außer­dem spielt der Hob­by­mu­si­ker Gitarre in der Band „ton­kost“, singt und hört gern Musik. Dabei hat er eine große Band­breite in sei­nem Musik­ge­schmack; mag Funk, Jazz, Pop und Rock genauso wie Klassik.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Peter Kraw­c­zack einen Lei­ter für das Max­haus gefun­den haben und wün­sche ihm und dem gesam­ten Team ganz viel Kraft und Inno­va­ti­ons­geist für die nächste Zeit. Wir sind gespannt, was das Max­haus in den nächs­ten Jah­ren auf die Beine stellt“, so Stadt­de­chant Pfar­rer Frank Heid­kamp. Auch der Katho­li­ken­rat freut sich sehr, mit Peter Kraw­c­zack einen kom­pe­ten­ten und enga­gier­ten Koope­ra­ti­ons­part­ner zu haben: „Wir freuen uns auf eine gute Zusam­men­ar­beit“, sagt Geschäfts­füh­rer Michael Hänsch.

 

Anzeige: