Grup­pen­foto nach Ver­trags­un­ter­zeich­nung: (v.l.n.r.) Tho­mas Undorf (MHD), Uwe Kramp (JUH), David von der Lieth (FW), Ste­fan Fischer (DRK), Franz-Josef Sie­pen­kol­ben (ASB),©Landeshauptstadt Düsseldorf/Feuerwehr

 

Auf­sto­ckung des Ret­tungs­diens­tes mit der Vetrags­un­ter­zeich­nung abgeschlossen

Mit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf und ihrer vier Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund, Deut­sches Rotes Kreuz, Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe und Mal­te­ser-Hilfs­dienst ist die Zusam­men­ar­beit im Ret­tungs­dienst für die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf für die nächs­ten fünf Jahre gesichert.

Am 28. Novem­ber 2019 hatte der Rat der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf mit dem Ret­tungs­dienst­be­darfs­plan 2020 die Auf­sto­ckung des Ret­tungs­diens­tes um neue Ret­tungs­wa­gen und Kran­ken­trans­port­wa­gen beschlos­sen. Die Erhö­hung ist erfor­der­lich, weil sich die Anzahl der Ein­sätze für den Ret­tungs­dienst in Düs­sel­dorf jähr­lich stei­gert. Die beschlos­sene Erhö­hung erfolgte in meh­re­ren Stu­fen und ist nun mit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung nach einem euro­pa­wei­ten Ver­ga­be­ver­fah­ren abgeschlossen.

140.000 Ein­sätze pro Jahr
Ins­ge­samt ste­hen für die Ver­sor­gung der Men­schen in der Lan­des­haupt­stadt nun bis zu 9 Not­arzt­ein­satz­fahr­zeuge, 31 Ret­tungs­wa­gen und 23 Kran­ken­trans­port­wa­gen zur Ver­fü­gung. Über die euro­pa­weite Aus­schrei­bung wur­den die Fahr­zeug­be­sat­zun­gen für 2 Not­arzt­ein­satz­fahr­zeuge, 11 Ret­tungs­wa­gen und 4 Kran­ken­trans­port­wa­gen gesucht. Meh­rere Bie­ter hat­ten sich bewor­ben, die vier wirt­schaft­lichs­ten haben den Zuschlag erhal­ten und wer­den ab dem 1. Juli 2021 die Fahr­zeuge besetzen.
Der Ret­tungs­dienst der Lan­des­haupt­stadt rückt im Jahr zu rund 140.000 Ein­sät­zen aus, um bei medi­zi­ni­schen Not­fäl­len, lebens­be­droh­li­chen Ver­let­zun­gen und Unfäl­len schnelle Hilfe zu leis­ten. Ste­tig neh­men die Ret­tungs­dienstein­sätze zu, was unter ande­rem an der stei­gen­den Ein­woh­ner- und Besu­cher­zahl in der Lan­des­haupt­stadt liegt. In einem Zeit­raum von fünf Jah­ren haben die Kom­mu­nen die Auf­gabe, die Bemes­sung der Ret­tungs­mit­tel zu eva­lu­ie­ren und bedarfs­ge­recht zusam­men mit dem Kran­ken­kas­sen festzulegen.

“Ich freue mich sehr, dass wir mit allen Betei­lig­ten den Ret­tungs­dienst in unse­rer Stadt so auf­stel­len kön­nen, dass wir die sehr gute not­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung auch bei den stei­gen­den Bewoh­ner­zah­len sicher­stel­len kön­nen. Über das euro­pa­weite Ver­ga­be­ver­fah­ren haben wir in einem trans­pa­ren­ten Wett­be­werb und unter Berück­sich­ti­gung unse­rer Qua­li­täts­an­for­de­run­gen vier hoch kom­pe­tente Part­ner gewin­nen kön­nen, die auch bis­her unse­ren Ret­tungs­dienst prä­gen”, sagt der Lei­ter der Feu­er­wehr und des Ret­tungs­diens­tes, David von der Lieth, bei der gemein­sa­men Ver­trags­un­ter­zeich­nung. “Die Mit­ar­bei­ten­den unse­rer Feu­er­wehr, des Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bun­des, des Deut­schen Roten-Kreu­zes, der Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe, des Mal­te­ser-Hilfs­diens­tes und die vie­len Not­ärz­tin­nen und Not­ärzte leis­ten jeden Tag einen wich­ti­gen Bei­trag zur Lebens­qua­li­tät in unse­rer Stadt.”

Ver­trag über fünf Jahre unterzeichnet
Gemein­sam mit Feu­er­wehr­chef David von der Lieth unter­schrie­ben die Ver­tre­ter der vier Part­ner vom Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund, Deut­sches Rotes Kreuz, Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe und Mal­te­ser-Hilfs­dienst den Ver­trag für die neue Zusam­men­ar­beit. Damit ste­hen ab Juli ins­ge­samt 22 Ret­tungs­trans­port­wa­gen rund um die Uhr und wei­tere 9 zeit- und wochen­tags­ab­hän­gig zur Ver­fü­gung. Das macht im Ver­gleich zur letzt­ma­li­gen Erhö­hung von 2015 eine Zeit­aus­wei­tung von rund 23 Pro­zent aus. Bei den Kran­ken­trans­port­fahr­zeu­gen für die nicht Notfallpatienten*innen fällt die Erhö­hung der zeit­li­chen Vor­hal­tung mit 30 Pro­zent noch deut­li­cher aus. Dann ste­hen bis zu 20 Kran­ken­wa­gen zu ver­schie­de­nen Zei­ten und Wochen­ta­gen tags­über zur Ver­fü­gung; drei wei­tere Fahr­zeuge sind rund um die Uhr besetzt, zwei davon an sie­ben Tagen in der Woche und eins wochen­tags. Bei der Beset­zung der Not­arzt­ein­satz­fahr­zeuge gibt es keine Anpas­sung, dort haben die Aus­wer­tun­gen eine aus­rei­chende Abde­ckung für die Lan­des­haupt­stadt ergeben.

Die neuen Ver­träge mit den vier Part­nern sind auf fünf Jahre fest­ge­schrie­ben und kön­nen zwei­mal um jeweils ein hal­bes Jahr ver­län­gert wer­den. Zusätz­lich zu dem gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nen Zeit­raum von fünf Jah­ren, in dem ein Ret­tungs­dienst­be­darfs­plan eva­lu­iert wer­den muss, wird die aktu­elle Aus­las­tung der Ret­tungs­mit­tel durch die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf regel­mä­ßig geprüft, um dort auf Ände­run­gen schnell reagie­ren zu können.