Ordnungsamt ging unter den Platanen Foto: LOKALBÜRO

Archiv­bild: OSD in der Alt­stadt auf Streife Foto: LOKALBÜRO

 

Coro­na­schutz­ver­ord­nung weit­ge­hend eingehalten
OSD ahn­det “Wild­pin­keln” in der Altstadt

35 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 30. Juli, bis Sonn­tag, 1. August.

Frei­tag, 30. Juli
Es waren keine Ein­sätze in Zusam­men­hang mit der Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung erforderlich.

Außer­halb von Corona
In den spä­ten Abend­stun­den ent­deck­ten OSD-Ein­satz­kräfte ins­ge­samt vier “Wild­pink­ler” in der Alt­stadt. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den ein­ge­lei­tet. Die Toi­let­ten­an­lage am Burg­platz wurde wäh­rend der ver­län­ger­ten Öff­nungs­zei­ten regel­mä­ßig genutzt, es kam zu kei­ner Zeit zu Auffälligkeiten.

Dar­über hin­aus stie­ßen Mit­ar­bei­ter des OSD in einem Kiosk in Stadt­mitte auf einen Bit­co­in­au­to­ma­ten, für den keine Erlaub­nis vor­ge­wie­sen wer­den konnte. Zudem fan­den die Ein­satz­kräfte CBD Hanf ver­kaufs­be­reit hin­ter dem Tre­sen. Der Inha­ber wurde nach Rück­spra­che mit der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tun­gen im Sinne des Kre­dit­we­sen­ge­set­zes und des Betäu­bungs­mit­tel­ge­set­zes belehrt. Das vor­ge­fun­dene Betäu­bungs­mit­tel wurde sicher­ge­stellt und an die Poli­zei übergeben.

Sams­tag, 31. Juli
In einem Fri­seur­sa­lon in Ober­bilk ent­deck­ten Ein­satz­kräfte des OSD, dass Kun­den und Mit­ar­bei­tende keine Mas­ken tru­gen. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Außer­halb von Corona
Am spä­ten Abend ver­nah­men OSD-Mit­ar­bei­ter im Pau­li­nen­park einen inten­si­ven Mari­hua­nage­ruch. Die­ser ging von zwei Per­so­nen aus, von denen eine einen Joint in ihrer Hand ver­steckte. Nach der Auf­for­de­rung zur Aus­hän­di­gung des Joints begann der Betrof­fene, die­sen zu zer­rei­ben und leis­tete Wider­stand, als eine OSD-Ein­satz­kraft ver­suchte, den Joint sicher­zu­stel­len. Nach Ver­wei­ge­rung der Per­so­na­li­en­an­gabe wurde die Poli­zei zur Unter­stüt­zung hin­zu­ge­zo­gen. Zur Beweis­si­che­rung zogen die Poli­zei­be­am­ten zudem ein Handy ein, auf dem der Ein­satz durch die zweite Per­son gefilmt wurde. Durch die Wider­stands­hand­lung wur­den zwei OSD-Mit­ar­bei­ter leicht ver­letzt und bega­ben sich in die Uni­kli­nik. Straf­an­zei­gen wur­den erstattet.

Dar­über hin­aus wurde in der Alt­stadt am Abend ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen “Wild­pin­kelns” ein­ge­lei­tet. Die ver­län­ger­ten Öff­nungs­zei­ten der Toi­let­ten­an­lage am Burg­platz wur­den gut ange­nom­men, es kam zu kei­ner­lei Auffälligkeiten.

Sonn­tag, 1. August
Es wur­den keine Ver­stöße in Zusam­men­hang mit der Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung geahndet.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 30. Juli, bis Sonn­tag, 1. August, 325 Ein­sätze, von denen 35 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 35.916, von denen 15.318 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen 14 Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 18.984.