20 neue Aus­zu­bil­dende star­te­ten zum 1. Sep­tem­ber in ihre 37-mona­tige Stu­fen­aus­bil­dung bei der Feu­er­wehr Düsseldorf,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Feuerwehr

 

Feu­er­wehr Düs­sel­dorf bie­tet attrak­tive Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten in den #Ein­satz­fu­er­Du­es­sel­dorf

Bewer­bungs­fens­ter für 2022 ist geöffnet/81 Aus­zu­bil­dende star­te­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ihre Berufs­lauf­bahn bei der Feuerwehr

Die gro­ßen Lösch­fahr­zeuge, die Dreh­lei­ter oder der Ret­tungs­wa­gen – die Ein­satz­fahr­zeuge der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf sind rund um die Uhr für die Men­schen in der Stadt im Ein­satz und sor­gen vor allem bei Kin­dern immer wie­der für leuch­tende Augen. Auch wenn bei vie­len der anfäng­li­che Berufs­wunsch im Kin­des­al­ter zum spä­te­ren Berufs­le­ben abweicht, bie­tet die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ein sehr viel­sei­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Auf­ga­ben­ge­biet für junge Frauen und Männer.

Bereits seit dem 19. August läuft die Bewer­bungs­phase für Aus­bil­dungs­plätze 2022 bei der Feu­er­wehr. Über vier ver­schie­dene Wege haben jun­gen Men­schen die Mög­lich­keit, direkt nach dem Schul­ab­schluss, einer erfolg­reich abge­schlos­se­nen und aner­kann­ten Berufs­aus­bil­dung oder einem erfolg­rei­chen Mas­ter­stu­di­en­ab­schluss ihre per­sön­li­che Kar­riere bei einer der größ­ten Berufs­feu­er­weh­ren in Nord­rhein-West­fa­len zu starten.

“Seit 2018 haben wir für die per­so­nelle Ver­stär­kung unse­rer Feu­er­wehr eine Aus­bil­dungs­of­fen­sive gestar­tet. Somit konn­ten wir alleine im Jahr 2020 81 neue Aus­zu­bil­dende für die unter­schied­li­chen Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten in einem der abwechs­lungs­reichs­ten Berufe gewin­nen”, freut sich Feu­er­wehr­chef David von der Lieth über den gro­ßen Erfolg des letz­ten Jah­res. “Auch in den kom­men­den Jah­ren wird es wei­ter eine zen­trale Auf­gabe sein, dass die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf für Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber eine attrak­tive und inter­es­sante Feu­er­wehr auf dem Arbeits­markt bleibt”, führt der Feu­er­wehr­chef aus.

Im Zuge der Aus­bil­dungs­of­fen­sive konn­ten an den feu­er­wehr­ei­ge­nen Schu­len die Kapa­zi­tä­ten sowohl für die feu­er­wehr­tech­ni­sche als auch die ret­tungs­dienst­li­che Aus­bil­dung ver­dop­pelt wer­den, um so auch wei­ter­hin allen Aus­zu­bil­den­den die gleich­blei­bende qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Bil­dung anbie­ten zu kön­nen. Für das Jahr 2022 ste­hen somit wie­der rund 80 Aus­bil­dungs­plätze in den ver­schie­de­nen Berei­chen zur Verfügung.

Der Weg zur Feuerwehr
Den tra­di­tio­nelle Ein­stieg stellt die Aus­bil­dung zum/r Brandmeister*in dar, für die eine erfolg­rei­che und aner­kannte Berufs­aus­bil­dung Vor­aus­set­zung ist. Hier­bei star­ten die ange­hen­den Feu­er­wehr­leute in eine 18-mona­tige Grund­aus­bil­dung, die in den ver­schie­de­nen Modu­len unter ande­rem pra­xis­nahe Abschnitte an der Feu­er­wehr­schule in Garath, Prak­tika auf einer Feuer- und Ret­tungs­wa­che sowie die ret­tungs­dienst­li­che Aus­bil­dung zum Ret­tungs­sa­ni­tä­ter vor­sieht. Außer­dem wird an der feu­er­wehr­ei­ge­nen Fahr­schule die Füh­rer­schein­klasse C erlernt, um spä­ter auch die gro­ßen Feu­er­wehr­fahr­zeuge fah­ren zu können.

Die zweite Ein­stiegs­mög­lich­keit besteht über die soge­nannte Stu­fen­aus­bil­dung, die bereits seit 15 Jah­ren bei der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ange­bo­ten wird. Direkt nach dem Schul­ab­schluss haben junge Men­schen ab einem Alter von 16 Jah­ren und fünf Mona­ten die Mög­lich­keit, in eine 37-mona­tige Aus­bil­dung bei der Feu­er­wehr zu star­ten. In den ers­ten 19 Mona­ten wer­den die ange­hen­den Feu­er­wehr­leute im Rah­men über­be­trieb­li­cher Aus­bil­dun­gen in den Gewer­ken Holz, Elek­tro­tech­nik, Metall sowie Sani­tär, Hei­zung und Klima aus­ge­bil­det. Wäh­rend­des­sen fin­det wöchent­lich an der Feu­er­wehr­schule in Garath ein all­ge­mein­bil­den­der sowie sport­li­cher Unter­richt statt. Danach schließt sich die 18-mona­tige Feu­er­wehr­grund­aus­bil­dung ana­log der tra­di­tio­nel­len Brandmeister*in-Ausbildung an.

Für Stu­die­rende mit einem Mas­ter­ab­schluss besteht außer­dem die Mög­lich­keit, in eine zwei­jäh­rige Aus­bil­dung zum/r Brandreferendar*in zu star­ten. Hier­bei ist es zunächst nicht ent­schei­dend, in wel­chem Bereich das Stu­dium absol­viert wurde. Ein rein tech­ni­sches oder natur­wis­sen­schaft­li­ches Stu­dium ist daher nicht Vor­aus­set­zung. Zu Beginn der Aus­bil­dung ler­nen die ange­hen­den Füh­rungs­kräfte zunächst die wich­tigs­ten Hand­griffe bei der Feu­er­wehr im Rah­men der Feu­er­wehr­grund­aus­bil­dung ken­nen. Hier erfolgt die Aus­bil­dung eben­falls sehr pra­xis­nah, unter­stützt von ver­schie­de­nen Wach­prak­tika, um für den spä­te­ren Ein­satz für Düs­sel­dorf gut gerüs­tet zu sein. Schon bald geht es in die ver­schie­de­nen Füh­rungs­aus­bil­dun­gen, die unter ande­rem am Insti­tut der Feu­er­wehr Nord­rhein-West­fa­len in Müns­ter absol­viert wer­den. Nach wei­te­ren Aus­bil­dungs­ab­schnit­ten bei ande­ren Berufs­feu­er­weh­ren im gesam­ten Bun­des­ge­biet stei­gen die Absol­ven­ten in das Manage­ment der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ein und fun­gie­ren dort in lei­ten­der Funk­tion in den Abtei­lun­gen Tech­nik, Ein­satz, Prä­ven­tion oder Aus- und Fort­bil­dung. Zusätz­lich lei­ten sie als rang­höchste Füh­rungs­kraft bei kom­ple­xen Brän­den und Ein­sät­zen der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung die Geschi­cke der Feu­er­wehr­leute vor Ort.

Die vierte Mög­lich­keit, sei­nen per­sön­li­chen Kar­rie­re­weg bei der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ein­zu­schla­gen, bil­det eine drei­ein­halb­jäh­rige Aus­bil­dung zum/r Kfz-Mechatroniker*in. Als schu­li­sche Min­dest­vor­aus­set­zung müs­sen die Aus­zu­bil­den­den einen Haupt­schul­ab­schluss mit­brin­gen. Zum 1. August 2022 beginnt die Aus­bil­dung in der feu­er­wehr­ei­ge­nen Kfz-Werk­statt. Dabei ste­hen die Instand­set­zung, die War­tung und das Prü­fen der kom­ple­xen fahr­zeug­tech­ni­schen Sys­teme der Feu­er­wehr- und Ret­tungs­dienst­fahr­zeuge auf dem Pro­gramm. Bereits da ler­nen die Aus­zu­bil­den­den, ein wich­ti­ger Teil der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf zu sein. Denn nur, wenn Lösch­fahr­zeuge, Dreh­lei­tern und Ret­tungs­wa­gen in einem ein­wand­freien tech­ni­schen Zustand sind, kön­nen die Feu­er­wehr­leute den Men­schen in der Stadt schnelle Hilfe zukom­men lassen.