Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (2.v.l), Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche, Feu­er­wehr­chef David von der Lieth (r.) und Tho­mas Trem­mel (l.), Lei­ter KoCI, haben das “Impf­zen­trum 2.0” am Haupt­bahn­hof eröffnet,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

Impf­zen­trum 2.0 am Haupt­bahn­hof eröffnet/Monatlich bis 68.400 Imp­fun­gen möglich

Die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf macht bei den Coro­na­schutz­imp­fun­gen noch mehr Tempo: In unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft des Haupt­bahn­hofs haben Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche am heu­ti­gen Mon­tag, 22. Novem­ber, das “Impf­zen­trum 2.0” in den gro­ßen Räum­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen Zen­tral­bi­blio­thek am Ber­tha-von Sutt­ner-Platz 1 eröff­net. Auf 1.600 Qua­drat­me­ter kön­nen mit 12 Impf­stra­ßen an sechs Tagen die Woche jeweils 1.800 Imp­fun­gen durch­ge­führt wer­den, bei Bedarf kön­nen die Kapa­zi­tä­ten noch wei­ter aus­ge­baut wer­den. Die Impf­stelle am Haupt­bahn­hof hat von Mon­tag bis Sams­tag geöff­net: Mon­tags, diens­tags, mitt­wochs, frei­tags und sams­tags von 10 bis 18 Uhr, lange Don­ners­tage von 8 bis 22 Uhr bie­ten auch Berufs­tä­ti­gen ein­fa­chen Zugang zu den Impf­an­ge­bo­ten. Par­al­lel wird das Impf­an­ge­bot in der Impf­stelle am U‑Bahnhof Hein­rich-Heine-Allee und durch das Impf­mo­bil fort­ge­setzt. Dadurch errei­chen die städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen eine Kapa­zi­tät von 68.400 Imp­fun­gen pro Monat.

“Impf­zen­trum 2.0” direkt am Hauptbahnhof
Mit der Erwei­te­rung des Impf­an­ge­bo­tes und der damit ver­bun­dene Umzug der Impf­stelle aus dem Atrium am Haupt­bahn­hof in die Räum­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen Zen­tral­bi­blio­thek kommt die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf der stei­gen­den Nach­frage nach einer Coro­na­schutz­imp­fung aus der Bevöl­ke­rung nach. In nur weni­gen Tagen der Vor­be­rei­tung stell­ten die Part­ner, die bereits bei der Errich­tung und des Betriebs des Impf­zen­trums an der Mer­kur Spiel-Arena eng und ver­trau­ens­voll zusam­men­ge­ar­bei­tet haben, auf rund 1.600 Qua­drat­me­ter eine leis­tungs­fä­hige Impf­stelle auf die Beine. Am heu­ti­gen Mon­tag, 22. Novem­ber, um 10 Uhr konnte die neue Impf­stelle ihren Betrieb aufnehmen.

Bereits seit Ende Sep­tem­ber ver­fügt die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf über eine Son­der­ge­neh­mi­gung zum Betrieb von zwei dezen­tra­len Impf­stel­len und einer mobi­len Impf­stelle, die für Impf­wil­lige an fünf Tagen in der Woche von 10 Uhr bis 17.30 Uhr ihre Pfor­ten öff­ne­ten. “Nach Schlie­ßung der Impf­zen­tren durch das Land haben wir bereits früh­zei­tig erkannt, dass neben der guten haus­ärzt­li­chen Impf­ver­sor­gung ein zusätz­li­ches und vor allem nie­der­schwel­li­ges Impf­an­ge­bot für alle Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer not­wen­dig ist. Bis­her haben wir — seit Schlie­ßung des Impf­zen­trums an der Arena — in die­sen Impf­stel­len bereits weit über 25.000 Imp­fun­gen zusätz­lich vor­ge­nom­men”, führt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler an und ergänzt wei­ter: “Die gute Annahme der unbü­ro­kra­ti­schen Imp­fung bestä­tigt uns noch ein­mal in die­ser Ent­schei­dung. Durch die hohe Nach­frage in der letz­ten Zeit haben wir zunächst die Kapa­zi­tä­ten der bestehen­den Impf­stel­len schnell erwei­tern kön­nen sowie auf die Kapa­zi­täts­gren­zen umge­hend reagiert und mit den Räum­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen Zen­tral­bi­blio­thek eine adäquate Lösung gefunden.”

In der Pla­nungs­phase der neuen Impf­stelle konn­ten die Orga­ni­sa­to­ren auf Erfah­run­gen im Impf­zen­trum zurück­grei­fen und in Win­des­eile die leer­ste­hen­den Räum­lich­kei­ten in Bahn­hofs­nähe zu einer Impf­stelle umrüs­ten. Nach der Schlie­ßung des Impf­zen­trums in der Mul­ti­funk­ti­ons­arena lagerte die Stadt Düs­sel­dorf Teile der Ein­rich­tung vor­sorg­lich ein, umso bei Bedarf schnell not­wen­dige Struk­tu­ren im Kampf gegen das Coro­na­vi­rus erneut auf­zu­bauen. Bei der Pla­nung stell­ten die Fach­leute der städ­ti­schen Ver­an­stal­tungs­toch­ter D.Live ihr Kön­nen unter Beweis und rea­li­sier­ten in kür­zes­ter Zeit eine betriebs­fer­tige Impf­stelle. Michael Brill, CEO D.Live: “Wäh­rend des Betriebs des Impf­zen­trums in unse­rer Mer­kur Spiel-Arena haben wir viele posi­tive Momente erle­ben dür­fen und durch unsere ‘Gäste’ durch­weg gutes Feed­back erhal­ten. Für mein gesam­tes Team und mich war es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, erneut mit anzu­pa­cken und eine neues Impf­zen­trum 2.0 zu realisieren.”

Die neue Impf­stelle bie­tet aktu­ell die Mög­lich­keit par­al­lel in zwölf Impf­ka­bi­nen die Coro­na­schutz­imp­fung durch­zu­füh­ren. Dafür wer­den pro Impf­ka­bine eine Ärz­tin oder ein Arzt die Imp­fung durch­füh­ren und durch medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal unter­stützt. So wird die neue Impf­stelle eine Kapa­zi­tät von rund 1.800 Imp­fun­gen pro Tag auf­wei­sen. Zum Ver­gleich konn­ten bis­her die bei­den dezen­tra­len Impf­stel­len und das Impf­mo­bil zusam­men 1.200 Imp­fun­gen täg­lich nur durch das hohe Enga­ge­ment und Bemü­hun­gen aller Beschäf­tig­ten gestemmt werden.

Auch sams­tags geöff­net und lange Donnerstage
Mit der Ver­grö­ße­rung der Impf­stelle wer­den auch die Öff­nungs­zei­ten ange­passt und auf die bestehende Nach­frage abge­stimmt. So ist die Impf­stelle am Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz Mon­tag bis Sams­tag geöff­net. Grund­sätz­lich kön­nen sich alle Inter­es­sier­ten mon­tags, diens­tags und mitt­wochs sowie frei­tags und sams­tags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr imp­fen las­sen. Zur Anpas­sung der Öff­nungs­zei­ten zählt auch ein lan­ger Don­ners­tag – hier öff­net die Impf­stelle bereits um 8 Uhr mor­gens und schließt erst in den spä­ten Abend­stun­den um 22 Uhr die Pfor­ten. Durch die Aus­wei­tung der Öff­nungs­zei­ten schafft die Stadt Düs­sel­dorf gerade für Berufs­tä­tige eine gute Mög­lich­keit, das Impf­an­ge­bot vor oder nach der Arbeit wahrzunehmen.

“Mir war und ist es eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, dass alle Men­schen in Düs­sel­dorf ihr indi­vi­du­el­les Impf­an­ge­bot erhal­ten und wahr­neh­men. Mit den dezen­tra­len Impf­stel­len und dem Impf­mo­bil haben wir eine gute Grund­lage geschaf­fen, auf der wir bei aktu­ell stei­gen­den Fall­zah­len und zuneh­men­den Impf­in­ter­esse schnell reagie­ren konn­ten und neben grö­ße­ren Räum­lich­kei­ten auch eine zusätz­li­che zeit­li­che Fle­xi­bi­li­tät anbie­ten kön­nen”, äußert sich Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter Burk­hard Hint­z­sche zur Eröff­nung der Impfstelle.

Erst‑, Zweit- und Auf­fri­schungs­imp­fun­gen ohne Termin
Die Impf­stelle in den ehe­ma­li­gen Räum­lich­kei­ten der Zen­tral­bi­blio­thek kann die der­zei­tige Kapa­zi­tät von rund 1.800 Imp­fun­gen auf bis zu 2.500 Imp­fun­gen je Öff­nungs­tag mit nur weni­gen Anpas­sun­gen erhöht wer­den. Tho­mas Trem­mel, Lei­ter der Koor­di­nie­ren­den COVID-Impf­ein­heit (KoCI): “Mein gesam­tes Team hat mit sehr gro­ßem per­sön­li­chen Enga­ge­ment und unter hohem zeit­li­chen Druck erneut bewie­sen, wie leis­tungs­stark die Stadt­ver­wal­tung zusam­men mit den bewähr­ten Part­nern D.Live, Düs­sel­dor­fer Apo­the­ken, der KV Nord­rhein und Spe­cial Secu­rity Ser­vice ist und in nur sechs Tagen eine Impf­stelle aus dem Nichts zu errichten.”

Mit Eröff­nung der Impf­stelle am Haupt­bahn­hof Düs­sel­dorf stellt die­ser Stand­ort mit sei­nen gro­ßen Impf­ka­pa­zi­tä­ten die Haupt­an­lauf­stelle für Coro­na­schutz­imp­fun­gen in der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf dar. Hier kön­nen sich die Men­schen ihre Erst‑, Zweit- und die Auf­fri­schungs­imp­fung ohne vor­he­rige Ter­min­ver­ein­ba­rung abho­len. Als Vak­zine ste­hen die bei­den mRNA-Impf­stoffe der Fir­men Biontech/Pfeizer und Moderna sowie der Vek­tor-Impf­stoff Jans­sen der Firma John­son und John­son zur Ver­fü­gung. Dane­ben bleibt die Impf­stelle im U‑Bahnhof Hein­rich-Heine-Allee zu den gewohn­ten Öff­nungs­zei­ten mon­tags bis frei­tags von 10 Uhr bis 17.30 Uhr für die Düs­sel­dor­fer Bevöl­ke­rung zur Ver­fü­gung und run­det das Impf­an­ge­bot mit circa 400 mög­li­chen Imp­fun­gen das Ange­bot ab. Eben­falls wird auch das Impf­mo­bil an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten im gesam­ten Stadt­ge­biet halt­ma­chen und so direkt in den jewei­li­gen Quar­tie­ren ein sehr nied­rig­schwel­li­ges Impf­an­ge­bo­ten den Men­schen unter­brei­ten. Pro Betriebs­tag kön­nen die Ärz­tin­nen und Ärzte rund 250 Imp­fun­gen im Impf­mo­bil durch­füh­ren. Damit erhöht sich die Anzahl der Coro­na­schutz­imp­fun­gen, die täg­lich in Düs­sel­dorf mög­lich sind, deut­lich. “Mit bis zu 68.400 Imp­fun­gen im Monat bie­ten wir als Lan­des­haupt­stadt den Men­schen eine gute und schnelle Mög­lich­keit sich ihre Imp­fung sowie ihre Auf­fri­schungs­imp­fung gegen das Coro­na­vi­rus abzu­ho­len”, äußert sich Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler am Öffnungstag.

Auch zum Thema Auf­fri­schungs­imp­fung gilt die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf als Vor­rei­ter und ermög­licht bereits allen Inter­es­sier­ten die Mög­lich­keit einer Auf­fri­schungs­imp­fung. Ent­schei­dend für die Auf­fri­schungs­imp­fung ist, dass die Zweit­imp­fung seit min­des­tens sechs Mona­ten besteht — nicht das Alter der Impf­linge. Men­schen, die vor min­des­tens vier Wochen mit dem Impf­stoff der Firma John­son und John­son geimpft wur­den, kön­nen eben­falls zur Auf­fri­schungs­imp­fung mit einem mRNA-Impf­stoff in einer städ­ti­schen Impf­stelle erschei­nen. Nach erfolg­tem Umzug in die neuen Räum­lich­kei­ten bie­tet das Team der Impf­stelle am Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz in den kom­men­den Tagen auch wie­der die Aus­stel­lung des digi­ta­len Impf­zer­ti­fi­ka­tes an. So kön­nen sich die Besu­cher nach erfolg­ter Zweit- und Auf­fri­schungs­imp­fung ihr Impf­zer­ti­fi­kat direkt vor Ort aus­stel­len las­sen. Par­al­lel kön­nen auch die Apo­the­ken die Aus­stel­lung vornehmen.

Gute Erreich­bar­keit der Impf­stelle am Hauptbahnhof
Die Impf­stelle liegt sehr zen­tral in der Stadt am Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz 1 und ist somit fuß­läu­fig vom Haupt­bahn­hof zu errei­chen. Auch ste­hen meh­rere Park­häu­ser in der nähe­ren Umge­bung bereit. Dort fin­den die Besu­cher, die mit dem eige­nen Fahr­zeug anrei­sen möch­ten, eine Abstell­mög­lich­keit für ihr Fahr­zeug. “Mit den Räum­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen Zen­tral­bi­blio­thek haben wir einen sehr zen­tra­len Stand­ort gefun­den, der per­fekt an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr ange­bun­den ist und so auch für die zahl­rei­chen Pend­ler in der Stadt gut erreich­bar ist”, beschreibt Burk­hard Hint­z­sche, Stadt­di­rek­tor und Kri­sen­stabs­lei­ter, die Lage der Impfstelle.

Durch den Umzug in die weit­läu­fi­gen Räum­lich­kei­ten der ehe­ma­li­gen Zen­tral­bi­blio­thek besteht eben­falls die Mög­lich­keit, die bis­her im Atrium ange­bo­te­nen Coro­na­tes­tun­gen für Men­schen, die in einer Gemein­schafts­un­ter­kunft leben oder ihren Lebens­mit­tel­punkt auf der Straße haben, mit unter­zu­brin­gen. Dafür steht ein Team des Amtes für Migra­tion und Inte­gra­tion vor Ort für die Corona-Schnell­tests bereit. Diese Test­stelle steht aller­dings der Bevöl­ke­rung nicht zur Ver­fü­gung. Für not­wen­dige Bür­ger­tes­tung ste­hen die Struk­tu­ren im städ­ti­schen Dia­gno­se­zen­trum an der Mitsu­bi­schi Electric Halle zur Verfügung.