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Ret­tungs­dienst ver­sorgt 20 Jugendliche

Am Mon­tag­mit­tag klag­ten meh­rere Schü­le­rin­nen und Schü­ler an einer Gesamt­schule über Übel­keit und Erbre­chen. Die ins­ge­samt 20 Jugend­li­chen wur­den vor Ort einer ers­ten ärzt­li­chen Unter­su­chung unter­zo­gen — vier Jugend­li­che musste vor­sorg­lich in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den. Trotz inten­si­ver Suche konnte die Ursa­che für die Erkran­kung der Kin­der nicht fest­ge­stellt werden.

Um 12:55 Uhr wurde der städ­ti­sche Ret­tungs­dienst zu einem medi­zi­ni­schen Not­fall in die Gesamt­schule an der Graf-Recke-Straße alar­miert. Als die Not­fall­sa­ni­tä­ter vor Ort ein­tra­fen, ergab sich fol­gen­des Bild: Meh­rere Schü­ler im Alter zwi­schen 13 und 14 Jah­ren klag­ten nach dem Sport­un­ter­richt über plötz­lich auf­tre­ten­den Übel­keit — einige wie­sen bereits Erbrech­sym­pto­ma­ti­ken auf.

Umge­hend for­der­ten die Ret­tungs­dienst­mit­ar­bei­ten­den über die Feu­er­wehr­leit­stelle wei­tere Unter­stüt­zung an. Auf­grund der des­zen­dier­ten Schil­de­rung der Not­fall­sa­ni­tä­ter ent­sen­dete der Leit­stel­len­mit­ar­bei­ter meh­rere Ret­tungs­dienst- und Feu­er­wehr­ein­hei­ten zur gemel­de­ten Adresse in Mör­sen­broich. Zunächst sperr­ten die Ret­tungs­kräfte die Sport­halle ab und sepa­rier­ten die betrof­fe­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die im wei­te­ren Ver­lauf durch einen Not­arzt einer ers­ten medi­zi­ni­schen Unter­su­chung zuge­führt wur­den. Par­al­lel zu die­sen Maß­nah­men nah­men Ein­satz­kräfte Mes­sung vor, um den Aus­lö­ser der Erkran­kung her­aus­zu­fin­den. Hierzu zog die Feu­er­wehr bereits früh­zei­tig das Schul­ver­wal­tungs­amt und das städ­ti­sche Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz hinzu, die den Ein­satz vor Ort beglei­te­ten. Im Ver­lauf des Ein­sat­zes unter­suchte der städ­ti­sche Ret­tungs­dienst 20 Jugend­li­che, davon wur­den vier Jugend­li­che vor­sorg­lich zur wei­te­ren ärzt­li­chen Behand­lung in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Die rest­li­chen Schü­le­rin­nen und Schü­ler wur­den in die Obhut der Eltern über­ge­ben. Abschlie­ßend lässt sich die Ursa­che für die Erkran­kung der Jugend­li­che nicht ein­deu­tig nachweisen.

Bis auf Wei­te­res wird die Sport­halle nicht genutzt.

Die letz­ten der rund 30 Ein­satz­kräfte kehr­ten nach rund vier Stun­den zu ihren Wachen zurück.