Bei­spiel­bild Feu­er­wehr Woh­nungs­brand Tan­nen­baum Foto Michael Gstet­ten­bauer Stadt Düsseldorf

 

Ein Feu­er­wehr­ein­satz durch bren­nen­den Tan­nen­baum — Eine Ver­letzte ins Kran­ken­haus transportiert

Über die Weih­nachts­tage rückte die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf zu ins­ge­samt 65 Feu­er­mel­dun­gen und tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen aus. Der Ret­tungs­dienst der Lan­des­haupt­stadt ver­sorgte 468 Erkrankte und Ver­letzte, in 104 Fäl­len wurde zusätz­lich ein Not­arzt mit alar­miert. Im Ver­gleich zum Vor­jahr sind die Ein­satz­zah­len etwa gleich­blei­ben. Der Ret­tungs­dienst der Lan­des­haupt­stadt ver­zeich­net aller­dings einen gering­fü­gig ange­stie­gen. Ein Mensch wurde durch einen Brand in Has­sels ver­letzt und musste zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Behand­lung in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert werden.

Über die Weih­nachts­fei­er­tage rück­ten die Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf im Zeit­raum von Hei­lig­abend 7 Uhr bis um Mit­ter­nacht des zwei­ten Weih­nachts­fei­er­ta­ges zu ins­ge­samt 27 (2020: 26) Feu­er­mel­dun­gen aus. Dabei war ein Ein­satz auf bren­nen­den Tan­nen­baum zurück­zu­füh­ren. Eine Bewoh­ne­rin musste mit leich­ten Ver­bren­nung zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den. Zusätz­lich rück­ten die Feu­er­wehr­leute im glei­chen Zeit­raum zu 38 (2020: 27) tech­ni­schen Hil­fe­leis­tun­gen aus. In 18 Fäl­len muss­ten die Ret­ter Woh­nun­gen öff­nen, weil Nach­barn bezie­hungs­weise Fami­li­en­an­ge­hö­rige sich Sor­gen mach­ten oder Hil­fe­rufe von ver­un­fall­ten Bewoh­nern Schlim­me­res ver­mu­ten lie­ßen. Neun Mal trans­por­tiere der städ­ti­sche Ret­tungs­dienst die Bewoh­ner bzw. Bewoh­ne­rin nach einer medi­zi­ni­schen Erst­ver­sor­gung in ein Krankenhaus.

Der Ret­tungs­dienst in der Lan­des­haupt­stadt hatte im Ver­gleich zum Vor­jahr einen Anstieg der Ein­satz­zah­len zu ver­mel­den. Ins­ge­samt rück­ten die Not­fall­sa­ni­tä­te­rin­nen und Not­fall­sa­ni­tä­ter von Feu­er­wehr, Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund, Deut­sches Rotes Kreuz, Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe und Mal­te­ser-Hilfs­dienst zu 468 (2020: 394) Not­fall­ein­sätze aus. Bei ins­ge­samt 104 (2020: 149) Fäl­len unter­stütze ein Not­arzt, eine Not­ärz­tin vor Ort die Ret­tungs­kräfte. Außer­dem gab es über die Weih­nachts­tage 315 (2020: 262) Kran­ken­trans­porte. 52 der Ret­tungs­dienstein­sätze stan­den im Zusam­men­hang mit Ver­dachts- oder bestä­tig­ten Coro­na­vi­rus Infektionen.

Im Fol­gen­den einige Feu­er­wehr­ein­sätze in Kurzform:

In den Nach­mit­tags­stun­den des Hei­li­gen­abends erreichte die Feu­er­wehr­leit­stelle eine Not­ruf­mel­dung über einen bren­nen­den Pkw auf der Moo­ren­straße in Bilk. Als das Lösch­fahr­zeug der Wache Hüt­ten­straße bereits nach fünf Minu­ten an der Ein­satz­stelle ein­traf, konn­ten die Ein­satz­kräfte schnell Ent­war­nung geben. Es han­delte sich ledig­lich um einen Defekt am Fahr­zeug. So quoll auf­grund eines defek­ten Küh­lers so viel Was­ser­dampf aus dem Motor­raum auf, sodass vor­sorg­lich die Feu­er­wehr alar­miert wurde.

Am Vor­mit­tag des ers­ten Weih­nachts­ta­ges wurde die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf zu einem Brand in Has­sels geru­fen. Durch den Leit­stel­len­dis­po­nen­ten wurde auf­grund der Not­ruf­mel­dung der zustän­dige Lösch­zug der Wache Wers­ten sowie der Ret­tungs­dienst der Lan­des­haupt­stadt zur Fürs­ten­ber­ger Straße ent­sen­det. Als die Feu­er­wehr­leute bereits kurze Zeit spä­ter an der Ein­satz­stelle ein­tra­fen, fan­den die Ein­satz­kräfte eine 42-jäh­rige Mie­te­rin vor, die sich beim Löschen des in Brand gera­te­nen Advents­kran­zes leichte Ver­bren­nun­gen zuzog. Not­fall­sa­ni­tä­ter über­nah­men umge­hend die medi­zi­ni­sche Erst­ver­sor­gung der Mie­te­rin. Par­al­lel dazu kon­trol­lier­ten wei­tere Ein­satz­kräfte die Brand­stelle und ver­brach­ten den Advents­kranz ins Freie. Wei­tere Lösch­maß­nah­men waren nicht erfor­der­lich. Die leicht ver­letzte Bewoh­ne­rin wurde zur wei­te­ren ärzt­li­chen Behand­lung in ein Kran­ken­haus transportiert.

In den spä­ten Abend­stun­den des 25. Dezem­bers rückte die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf gegen 20 Uhr zu einer zunächst unkla­ren Feu­er­mel­dung nach Holt­hau­sen aus. Vor Ort stell­ten die Ein­satz­kräfte in der Mey­er­hof­straße eine ver­rauchte Woh­nung fest. Der Lösch­trupp konnte schnell Ent­war­nung geben, es han­delte sich um ange­brann­tes Essen. Durch die Feu­er­wehr­leute wurde die Woh­nung quer­ge­lüf­tet und die bei­den Bewoh­ner vor­sorg­lich durch den Ret­tungs­dienst begut­ach­tet. Beide waren unver­letzt und konn­ten in der Woh­nung bleiben.