Foto: Stadt Düs­sel­dorf / Ingo Lammert

 

Im Rah­men des Pro­gramms Garath 2.0 wurde jetzt die erste För­de­rung aus dem Zen­tren­fonds bewil­ligt. Aus dem dafür ver­an­stal­te­ten Ideen­wett­be­werb ging Ste­fan Worrings, Inha­ber des Eis­ca­fés Gon­dola, als Gewin­ner her­vor und erhält nun einen Zuschuss für eine neue Mar­kise und neue Sonnenschirme.

Die Attrak­ti­vi­tät des Zen­trums und der zen­tra­len Berei­che in den Vier­teln durch Inves­ti­tio­nen loka­ler Akteure zu för­dern, ist die Ziel­set­zung des Zen­tren­fonds — einer Maß­nahme der Städ­te­bau­för­de­rung. Sie wird im Rah­men des Pro­gramms Garath 2.0 mit Mit­teln des Bun­des, des Lan­des NRW und der Stadt Düs­sel­dorf geför­dert. Enga­gierte Gewer­be­trei­bende, Ver­eine oder Anwoh­nende kön­nen ihre Ideen ein­brin­gen und die attrak­tive För­de­rung beantragen.

Cor­ne­lia Zuschke, Bei­geord­nete für Pla­nen, Bauen, Woh­nen und Grund­stücks­we­sen der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, begrüßt das erste Pro­jekt aus Mit­teln des Zen­tren­fonds: “Ich bin gespannt auf wei­tere Pro­jekt­an­träge. Gerade in Zei­ten der Pan­de­mie ver­su­chen wir als Stadt­ver­wal­tung auch mit Mit­teln aus allen För­der­töp­fen, Gewer­be­trei­bende zu unter­stüt­zen und unsere Zen­tren leben­dig zu gestalten.”

Bewil­ligte Maß­nah­men wer­den mit 50 Pro­zent geför­dert. Lena Börs­t­ing und Luca Henke vom City­ma­nage­ment in Garath ste­hen den Antrag­stel­len­den von der Ideen­ent­wick­lung bis zur Antrags­er­stel­lung unter­stüt­zend zur Seite. Nach der Antrag­stel­lung ent­schei­det das Zen­tren­gre­mium, ob der Antrag bei der Stadt Düs­sel­dorf zur Bewil­li­gung der För­der­gel­der ein­ge­reicht wer­den soll. Das Gre­mium setzt sich aus Gewer­be­trei­ben­den, Ver­tre­tern aus Poli­tik und Ver­wal­tung und dem City­ma­nage­ment zusammen.

Zum Start des Zen­tren­fonds hat das City­ma­nage­ment im ver­gan­ge­nen Jahr einen Ideen­wett­be­werb aus­ge­ru­fen. Das Beson­dere: Durch ein Spon­so­ring der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf konnte der Eigen­an­teil, der nor­ma­ler­weise bei 50 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Gesamt­kos­ten liegt, um 2.000 Euro redu­ziert wer­den. “Wir bedan­ken uns ganz herz­lich bei der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf für das Spon­so­ring und die Bereit­schaft, etwas für den Stadt­teil zu tun”, sagt Lena Börsting.

Durch den Wett­be­werb soll­ten Anreize zur Bean­tra­gung des Zen­tren­fonds gesetzt wer­den. Das City­ma­nage­ment hatte im Vor­feld des Wett­be­werbs alle Gewer­be­trei­ben­den im Zen­trum sowie in den zen­tra­len Berei­chen der vier Vier­tel per­sön­lich auf­ge­sucht und über die Mög­lich­kei­ten des Wett­be­werbs infor­miert. “Wir freuen uns, dass wir Herrn Worrings – als Gewin­ner des Wett­be­werbs — nun aus Mit­teln des Zen­tren­fonds bei die­ser Maß­nahme unter­stüt­zen kön­nen. Die neue Möblie­rung kommt dem gesam­ten Platz zu Gute und ist ein tol­ler Impuls zur Wei­ter­ent­wick­lung des Stand­or­tes und des gesam­ten Zen­trums. Wir freuen uns auf wei­tere Ideen”, ist Luca Henke gespannt auf neue Anträge.

Das Eis­café Gon­dola ist eine Insti­tu­tion im Gara­ther Zen­trum. Beson­ders mit sei­ner Außen­gas­tro­no­mie prägt das Café von Inha­ber Ste­fan Worrings den zen­tra­len Niko­laus-Groß-Platz vor allem in den war­men Mona­ten. Mit der anste­hen­den Erneue­rung der Mar­kise und der Son­nen­schirme wird das gesamte Erschei­nungs­bild des Plat­zes zukünf­tig zeit­ge­mä­ßer und attrak­ti­ver. Dass diese Maß­nahme auch noch geför­dert wird, freut den Inha­ber. “Eine sol­che Inves­ti­tion wäre sonst nur schwer zu stem­men gewe­sen”, sagt Worrings.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum City­ma­nage­ment: Das Büro Stadt + Han­del führt im Auf­trag des Stadt­pla­nungs­am­tes das City­ma­nage­ment durch. Lena Börs­t­ing und Luca Henke sind für die Gewer­be­trei­ben­den Ansprech­per­so­nen in Garath. Neben ihren Sprech­zei­ten im Stadt­teil­büro vor Ort (don­ners­tags, 10–15 Uhr und nach Abspra­che) sind sie sowohl tele­fo­nisch (Lena Börs­t­ing: 0163 5196062; Luca Henke: 0151 74488378) als auch per E‑Mail unter cm-garath@duesseldorf.de zu erreichen.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu Garath 2.0: Das Pro­jekt “Garath 2.0 – Den Wan­del gestal­ten” hat die Stadt Düs­sel­dorf bereits im Jahr 2016 initi­iert, um den Stadt­teil Garath zu stär­ken und zukunfts­fä­hig zu machen. Ins­ge­samt sol­len mehr als 50 Maß­nah­men umge­setzt wer­den. Hierzu wur­den Gel­der aus dem Städ­te­bau­för­der­pro­gramm “Soziale Stadt”, dem Euro­päi­schen Fonds für regio­nale Ent­wick­lung (EFRE) und dem Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF) bean­tragt. Ins­ge­samt wer­den knapp 30 Mil­lio­nen Euro in den Stadt­teil inves­tiert. Alle Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm gibt es auch im Inter­net unter www.duesseldorf.de/garath20 und auf face­book unter www.facebook.com/quartiersmanagementgarath2.0.