Lokal­zeit MordOrte​, das True-Crime-For­mat der WDR Lokal­zeit seit dem 10. Januar 2022. Dort gibt es wöchent­lich span­nende True-Crime Fälle aus NRW. Hosts Tim Beren­donk, Alina Frei­mann, Hamzi Ismail, Sarah Schröer López und Dana Marie Weise erzäh­len jede Woche die Geschich­ten hin­ter den spek­ta­ku­lärs­ten Kri­mi­nal­fäl­len. Sie besu­chen die Ver­bre­chens-Orte und spre­chen mit Men­schen, deren Leben sich durch die Taten für immer ver­än­dert hat. Und sie gehen der Frage nach, wel­che Aus­wir­kun­gen die Fälle auf die Orte haben, in denen sie gesche­hen sind.

Gerade ist die neue Repor­tage über den Bank­über­fall mit Gei­sel­nahme in Düs­sel­dorf online gegangen.

Die Tat geschah in Düs­sel­dorf-Mör­sen­broich im August 1984. Ein Bank­über­fall nahm damals eine dra­ma­ti­sche Wen­dung. Eigent­lich woll­ten die bei­den Tätet nur die Spar­kas­sen-Filiale aus­rau­ben. Doch weil der Fili­al­lei­ter sie über­rascht, wurde aus dem Raub die bis dato längste Gei­sel­nahme Deutsch­lands. 34 Stun­den lang hiel­ten die zwei Täter das SEK, eine hilf­lose Gei­sel und ganz NRW in Atem.

Host Dana hat sich gefragt: Was genau geschah bei der 34-stün­di­gen Gei­sel­nahme und wie ging die Poli­zei bei der Ret­tung der Gei­sel vor? Um einen Ein­blick in die dra­ma­ti­schen Stun­den zu bekom­men, spricht sie mit dem dama­li­gen Ein­satz­lei­ter des SEK dar­über, wie es sich anfühlte den Tätern Auge in Auge gegen­über zu ste­hen. Außer­dem trifft Dana die Kri­mi­nal­psy­cho­lo­gin Nata­lie Oes­ter­lein. Sie erklärt ihr, wie Gei­seln diese Extrem-Situa­tion erle­ben und wel­che Bezie­hun­gen zwi­schen Gei­sel und Gei­sel­neh­mer ent­ste­hen können.