In sei­nem Vor­trag sprach Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler einige der lau­fen­den und geplan­ten Pro­jekte in Düs­sel­dorf an,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Prä­sen­ta­tion des Stadt­ober­haup­tes auf inter­na­tio­na­ler Immo­bi­li­en­messe in Cannes

Unter der Über­schrift “Hands on. Düs­sel­dorf.” prä­sen­tierte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler am zwei­ten Tag der inter­na­tio­na­len Immo­bi­li­en­messe MIPIM in Can­nes den Wirt­schafts- und Immo­bi­li­en­stand­ort Düsseldorf.

“Düs­sel­dorf ist eine Stadt, in der viel bewegt wird. Hier wird geforscht, ent­wor­fen, ent­wi­ckelt, ange­packt aber auch umge­setzt”, erklärt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler das dies­jäh­rige Motto sei­nes Vor­tra­ges und des gesam­ten Mes­se­auf­tritts der Lan­des­haupt­stadt. “Das zei­gen auch die jüngs­ten Aus­zeich­nun­gen wie der Immo­bi­li­en­ma­na­ger Award für die neue Stadt­mitte mit den Pro­jek­ten Kö-Bogen 1 und 2 oder die Nomi­nie­rung des Düs­sel­dor­fer Archi­tek­tur­bü­ros Eller + Eller für den MIPIM Award in der Kate­go­rie ‘Best Futura Mega Pro­jects’, zu dem ich herz­lich gratuliere.”

In sei­nem rund 30-minü­ti­gen, eng­lisch­spra­chi­gen Vor­trag sprach er auch einige der lau­fen­den und geplan­ten Pro­jekte in Düs­sel­dorf an, dar­un­ter unter ande­rem den EUREF Cam­pus und den Metro-Campus.

Zudem kün­digte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Kel­ler die Pla­nun­gen des Pro­jekt­ent­wick­lers die deve­lo­per auf dem 10.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück der ehe­ma­li­gen Hans-Böck­ler Stif­tung auf dem Ken­ne­dy­damm an.

Von gro­ßem Inter­esse bei der Prä­sen­ta­tion stieße auch die ver­schie­de­nen Pla­nun­gen auf der Königs­al­lee im Her­zen der Innen­stadt. “Hier kommt es dar­auf an, dass wir die Ent­wick­lun­gen als Gro­ßes und Gan­zes betrach­ten. Wir haben die ein­ma­lige Chance, Cha­rak­ter und Qua­li­tät die­ser ein­zig­ar­ti­gen, wun­der­schö­nen Allee zu stär­ken und die Lebens­qua­li­tät der Stadt auf ihre ganz eigene Weise zu erhö­hen. An der Kö zeigt sich der Wan­del in sei­ner gan­zen Dyna­mik aber auch mit allen Poten­tia­len”, so Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Keller.

Die his­to­ri­sche Fas­sade des Kauf­hofs an der Kö wird her­aus­ge­ar­bei­tet und der anschlie­ßende Park­haus- und Büro­an­bau vom bri­ti­schen Archi­tek­ten David Chip­per­field neu ent­wi­ckelt. Auf der Kö36 fin­det sich ein neues Gebäude der Cen­trum Gruppe, in das in Kürze die Nobel­mar­ken Mon­cler und Fendi ein­zie­hen wer­den. Direkt gegen­über liegt die Kö37 mit der impo­san­ten Neu­ent­wick­lung des ehe­ma­li­gen Com­merz­bank-Gebäu­des. Hier ent­steht auf dem fast 7000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück ein Gebäu­de­en­sem­ble, das in Zukunft Ein­zel­han­del, Gas­tro­no­mie, Büro- und Fit­ness­räume beher­ber­gen wird. Eine Ent­wick­lung des inter­na­tio­na­len Immo­bi­li­en­kon­zerns Hines. Beson­ders der neue und öffent­lich zugäng­li­che Innen­hof soll für Bele­bung sor­gen. Als vier­tes Kö-Pro­jekt prä­sen­tierte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Kel­ler die Pla­nung von Catella im Joint Ven­ture mit WPV (Ver­sor­gungs­werk der Wirt­schafts­prü­fer und ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer im Lande Nord­rhein-West­fa­len) am süd­li­chen Ende der Kö. Ein 74 Meter hoher Tower, in den das Archi­tek­tur­büro RKW als Anker­mie­ter ein­zie­hen wird und bei der Kon­zept­ent­wick­lung maß­geb­lich betei­ligt ist.

Neu sind auch drei wei­tere Quar­tier­s­ent­wick­lun­gen. Ange­fan­gen mit der Sohn­straße 45. Das Areal der ehe­ma­li­gen Ober­post­di­rek­tion zeich­nete sich unter ande­rem durch eine starke Ver­sie­ge­lung aus. Diese wird nun auf­ge­bro­chen. Ent­ste­hen soll ein leben­di­ges Quar­tier, der Baum­be­stand wird deut­lich erhöht und die Lebens­qua­li­tät im Stadt­teil Düs­sel­tal somit gestei­gert. Ein umfas­sen­des Ent­wick­lungs­pro­jekt ent­steht auch im Düs­sel­dor­fer Süden: Auf der circa 30.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Flä­che ent­ste­hen zwei neuen Schu­len, eine 4‑fach-Sport­halle, ein Senio­ren-Pfle­ge­haus sowie Wohn­ein­hei­ten. Ent­wick­ler ist die städ­ti­sche Toch­ter­ge­sell­schaft IDR. Die dritte Quar­tier­s­ent­wick­lung fin­det sich im Links­rhei­ni­schen. Auf der Han­sa­al­lee 190 ist ein Mix aus Ein­zel­han­del, ruhi­gem Gewerbe, Werk­stät­ten und Woh­nen geplant. Der Ent­wick­ler, die Zar­web GmbH, legt gro­ßen Wert auf bewuss­tes Bauen. Alle Mate­ria­lien sol­len dem Cradle-to-Cradle-Prin­zip unterliegen.

Zudem nutze Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Kel­ler die inter­na­tio­nale Bühne, um bereits auf den städ­te­bau­li­chen Wett­be­werb für einen Neu­bau der Oper auf­merk­sam zu machen. Denn vor­be­halt­lich eines Beschluss des Rates am 7. April wird es einen inter­na­tio­na­len städ­te­bau­li­chen Wett­be­werb für die bei­den poten­zi­el­len Opern-Stand­orte, Hein­rich-Heine-Allee 16a und Am Wehr­hahn 1, geben. Dabei sol­len in der ers­ten Phase 20 Archi­tek­tur­bü­ros in einem gemein­sa­men Ver­fah­ren für beide Stand­orte einen städ­te­bau­lich-funk­tio­na­len Ent­wurf erstel­len. Im wei­te­ren Ver­lauf des Pro­jek­tes wer­den die Ergeb­nisse durch eine Jury bewer­tet wer­den. Die Stand­ort­ent­schei­dung ist dann für das 1. Quar­tal 2023 vorgesehen.

Lan­des­haupt­stadt mit 12 Part­nern auf der MIPIM
Seit Diens­tag (15. März) prä­sen­tiert sich Düs­sel­dorf mit 12 Stand­part­nern auf einem rund 180 Qua­drat­me­ter gro­ßen, offe­nen und hel­len Mes­se­stand, teils unter freiem Him­mel auf der Immo­bi­li­en­messe in Can­nes. Seit mehr als 20 Jah­ren ist die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf bereits Aus­stel­ler auf der MIPIM. Pla­nungs­de­zer­nen­tin Cor­ne­lia Zuschke: “Seit vie­len Jah­ren prä­sen­tiert sich die Lan­des­haupt­stadt auf der MIPIM als attrak­tive Metro­pole mit einer her­aus­ra­gen­den städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lung. Dies ver­deut­li­chen nicht zuletzt die zahl­rei­chen Erfolge bei den MIPIM-Awards. Auch in die­sem Jahr konn­ten wir wie­der viele ein­drucks­volle archi­tek­to­ni­sche Pro­jekte aus Düs­sel­dorf prä­sen­tie­ren. Die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Ver­wal­tung und Archi­tek­ten wie Ent­wick­lern zeigt sich auch hier in viel­fäl­ti­gen und krea­ti­ven Terminen.”