Sym­bol­bild Foto: LOKALBÜRO

 

Die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf erhielt in den Abend­stun­den einen Not­ruf über eine Rauch­ent­wick­lung im Dach­be­reich eines Mehr­fa­mi­li­en­wohn­hau­ses an Fried­rich-Ebert-Straße. Der Woh­nungs­mie­ter konnte sich eigen­stän­dig aus der Brand­woh­nung ret­ten. Ein Anwoh­ner aus einer benach­bar­ten Woh­nung ret­tete sich über eine Wen­del­treppe in den Hin­ter­hof. Der Brand war nach kur­zer Zeit gelöscht und eine Rauch­aus­brei­tung konnte wei­test­ge­hend ver­hin­dert wer­den. Der Bewoh­ner der Brand­woh­nung kam nach Erst­ver­sor­gung durch den Not­arzt in ein Krankenhaus.

In den frü­hen Abend­stun­den erreichte die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf ein Not­ruf über eine Rauch­ent­wick­lung im Dach­ge­schoss eines 8‑geschossigen Mehr­fa­mi­li­en­wohn­hau­ses. Die ers­ten Ein­satz­kräfte tra­fen bereits nach 5 Minu­ten an der Ein­satz­stelle ein. Dort konn­ten die Feu­er­wehr­leute Rauch aus meh­re­ren Fens­tern des Wohn­hau­ses im 6. Ober­ge­schoss wahr­neh­men. Umge­hend ent­sen­dete der Ein­satz­lei­ter einen Lösch­trupp in die Bran­de­tage. Zeit­gleich posi­tio­nier­ten die Feu­er­wehr­leute zwei Dreh­lei­tern vor dem Objekt. Auf dem Weg ins 6. Ober­ge­schoss kam dem Lösch­trupp der Mie­ter der Brand­woh­nung ent­ge­gen und wurde durch die Ret­tungs­kräfte ins Freie geführt. Im Anschluss über­nah­men Not­fall­sa­ni­tä­ter und ein Not­arzt die medi­zi­ni­sche Erst­ver­sor­gung des 21-jäh­ri­gen Mie­ters. Als der Lösch­trupp die Brand­woh­nung erreicht hatte, mon­tierte die­ser einen soge­nann­ten Rauch­vor­hang in der Türzarge der Brand­woh­nung, sodass kein wei­te­rer Brand­rauch in den Trep­pen­raum des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses zie­hen konnte. Par­al­lel zu die­sen Arbei­ten kon­trol­lier­ten wei­tere Ein­satz­kräfte die Rück­seite des Hau­ses. Dabei ent­deck­ten die Feu­er­wehr­leute eine Per­son, wel­che sich eigen­stän­dig über eine Wen­del­treppe aus der Nach­bar­woh­nung im sechs­ten Ober­ge­schoss auf ein Flach­dach im ers­ten Ober­ge­schoss ret­tete. Mit­tels einer trag­ba­ren Lei­ter wurde diese von den Ret­tern sicher zu Boden geführt. Den Trep­pen­raum konnte durch einen bereits akti­vier­ten Rauch­ab­zug und Hoch­leis­tungs­lüf­tern schnell von gif­ti­gem Rauch befreit wer­den. Nach gut 30 Minu­ten konnte der Ein­satz­lei­ter “Feuer aus” an die Leit­stelle der Feu­er­wehr mel­den. Im Anschluss daran kon­trol­lier­ten wei­tere Feu­er­wehr­leute die umlie­gen­den Woh­nun­gen — eine Aus­brei­tung von Feuer und Rauch fand nicht statt.

Die Brand­woh­nung nach dem Brand nicht mehr bewohn­bar. Noch wäh­rend der Lösch­ar­bei­ten traf auch der Eigen­tü­mer der Brand­woh­nung ein, der eben­falls Mie­ter der Woh­nung war. Den 29-Jäh­ri­gen brachte die Feu­er­wehr für die Nacht in ein Hotel unter und ver­mit­telte die Not­fall­seel­sorge für den Betroffenen.