Mahi Degen­ring mit Ihren Modells Foto: LOKALBÜRO

 

Mahi Degen­ring eröff­net neuen Flagship-Store in Düsseldorf

Im ehe­ma­li­gen Brioni-Shop im Kö-Cen­ter eröff­nete die Haute Cou­ture-Desi­gne­rin Mahi Degen­ring einen neuen Flagship-Store. In der über­lie­fer­ten Tra­di­tion der Mode­villa am Rande der Stadt ent­stand jetzt in Düs­sel­dorf ein groß­zü­gi­ger Flagship-Strore inmit­ten der City, des­sen Ambi­ente so zeit­los-modern anmu­tet wie Mahi Degen­rings Haute Cou­ture. Dafür steht auch schon die nächste Genera­tion, Mahi Degen­rings Toch­ter Shirin, die sich bereits um den kauf­män­ni­schen Teil der Cou­ture küm­mert und deren eigene Krea­ti­vi­tät bereits in der Luft liegt: Sie will dem­nächst einen Duft zur Mode kreieren.

Mahi Degen­ring, die Desi­gne­rin mit per­si­schen Wur­zeln ist in Düs­sel­dorf keine Unbe­kannte. Viele erin­nern sich an ihre Mode­villa in Kai­sers­werth, von 2005 bis 2013; eine erste Adresse der Ele­ganz in Düs­sel­dorf. Schon der Ein­gangs­be­reich ließ eher an ein Grand-Hotel den­ken: Ein livrier­ter Por­tier über­nahm Wagen und gelei­tete die Kun­din über einen roten Tep­pich in die Räume mit den Stof­fen und Model­len, aus dem Mode­träume sind.

Wie die Frau mit den per­si­schen Wur­zeln, die selbst eine natür­li­che Ele­ganz ver­kör­pert, zur Mode kam? Sie begann als Model und bekam schnell ein haut­na­hes Gefühl für edle Stoffe und anspruchs­volle Schnitt­füh­run­gen. 1984 begann sie mit ihrer Kol­lek­tion „Femi­nin Flair“ mit zwei Mit­ar­bei­tern auf 70 Qua­drat­me­tern. getreu einem auf Vic­tor Hugo zurück­ge­hen­den Zitat, dass nichts so stark ist wie eine Idee, deren Zeit gekom­men ist.

Die Idee: Mus­ter­teile aus edlen Stof­fen und intel­li­gen­ten Schnitt­füh­run­gen zu ent­wer­fen und zu fer­ti­gen, die indi­vi­du­ell nach­be­stellt und bei Bedarf ange­passt und abge­wan­delt wer­den können.

Im Laufe der Jahre sam­melte Mahi Degen­hard mit ihrer Haute Cou­ture Erfah­run­gen auch in ande­ren Metro­po­len, immer mit fei­nen Adres­sen, in Ber­lin in der Fasa­nen­straße oder auf der ande­ren Rhein­seite in Köln auf der Brü­cken­straße, nicht weit vom Kolumba-Museum. Ihr Ate­lier betreibt Mahi Degen­ring mit 17 Mit­ar­bei­tern seit 2000 in der Hom­bur­ger Papier­mühle in Nüm­brecht, im ober­ber­gi­schen Kreis. Ein belieb­tes Ziel für Fashio­nis­tas, denn hier fin­den regel­mä­ßig Lager­ver­käufe statt.

Ihr Erfolgs­re­zept? Die Frau, die sich bei Mahi Degen­ring ein­klei­det, folgt nicht ein­fach irgend­ei­nem Trend, son­dern ihrem eige­nen hohen Anspruch. Sie fin­det im Dia­log mit der Desi­gne­rin ihren eige­nen, unver­wech­sel­ba­ren Stil. Kein Wun­der, dass sich einige Damen ihre gesamte Gar­de­robe bei Mahi Degen­ring maß­schnei­dern las­sen. Was übri­gens weni­ger kost­spie­lig ist, als es scheint, denn, ist eine zeit­lose Grund­gar­de­robe erst ein­mal kon­zi­piert, lässt sie sich von Sai­son zu Sai­son leicht durch Ein­zel­teile aktua­li­sie­ren, ergän­zen und neu kom­bi­nie­ren. Ändern natür­lich auch.

Die Kun­din ist prak­tisch in die Krea­tion ein­ge­bun­den. Da wird der Sei­den­rock mit Strick kom­bi­niert — dafür unter­hält Mahi Degen­ring eine eigene Hand­stri­cke­rei – die Jeans zum ele­gan­ten Bou­cle-Jäck­chen im Cha­nel-Stil, das Man­tel­kleid zum Blei­stift­rock mit der ele­gan­ten Bluse Ton-in-Ton. Der Begriff „pas­send ange­zo­gen“ —  bei Mahi Degen­ring bekommt er eine mehr­fa­che Bedeutung.