Sym­bol­bild Foto: LOKALBÜRO

 

Am spä­ten Nach­mit­tag kam es aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus zu einem Voll­brand in einer Küche im Erd­ge­schoß bei dem es keine Ver­letz­ten gab.

Gegen 14:50 Uhr ging der Not­ruf “Rauch in Woh­nung,” bei der Feu­er­wehr­leit­stelle ein. Auf­grund der Mel­dung, dass sich even­tu­ell noch Per­so­nen in der Woh­nung befin­den, alar­mierte der Leit­stel­len­dis­po­nent umge­hend zwei Lösch­züge, sowie meh­rere Ret­tungs­dienst-und Sonderfahrzeuge.

Als die ers­ten Ein­satz­kräfte ein­tra­fen, war der Trep­pen­raum bereits ver­raucht und Flam­men­schein aus der Woh­nung im Erd­ge­schoss sicht­bar. Der ca. 70 ‑jäh­rige Woh­nungs­in­ha­ber konnte sich noch vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr aus der bren­nen­den Woh­nung unver­letzt ret­ten. Der Ein­satz­lei­ter ent­sen­dete sofort einen Lösch­trupp in die Woh­nung und einen Lösch­trupp zur Kon­trolle des Trep­pen­rau­mes. Der vor­ge­hende Trupp hatte die Woh­nung schnell durch­sucht und nie­man­den mehr in der Woh­nung ange­trof­fen. Durch das zügige Ein­grei­fen des ers­ten Lösch­trupps war nach kur­zer Zeit das Feuer gelöscht und somit konnte ein wei­te­rer Scha­den für die dar­über lie­gen­den Woh­nun­gen ver­hin­dert wer­den. Auf­grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung muss­ten die Ein­satz­kräfte einen Hoch­leis­tungs­lüf­ter ein­set­zen der sowohl die Woh­nung als auch den Trep­pen­raum vom Rauch befreite. Wäh­rend der Lösch­ar­bei­ten wur­den der Woh­nungs­mie­ter und zwei wei­tere Per­so­nen aus den Nach­bar­woh­nun­gen vom Ret­tungs­dienst ver­sorgt, weil sie gif­tige Rauch­gase ein­ge­at­met hat­ten. Alle drei Per­so­nen muss­ten aber nicht in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wer­den. Die betrof­fene Woh­nung ist nach dem Brand­ereig­nis nicht mehr bewohn­bar. Der Woh­nungs­mie­ter ist in einem Düs­sel­dor­fer Hotel unter­ge­bracht worden.

Zur Brand­ur­sa­chen­er­mitt­lung wurde die Kri­mi­nal­po­li­zei ein­ge­schal­tet. Den Sach­scha­den schätzt die Feu­er­wehr auf zirka 30.000 EUR.