Ins­ge­samt sind rund 5.000 Men­schen betroffen/Kampfmittelbeseitigungsdienst wird am Diens­tag, 7. Juni, im Laufe des Abends entschärfen/Gebiet im Radius von 500 Metern rund um den Fund­ort wird ab 18 Uhr kom­plett gesperrt

Eine bei Bau­ar­bei­ten in Düs­sel­dorf-Unter­rath gefun­dene bri­ti­sche Fünf-Zent­ner-Flie­ger­bombe aus dem Zwei­ten Welt­krieg wird am Diens­tag, 7. Juni, im Laufe des Abends ent­schärft. Dazu müs­sen bis spä­tes­tens 18 Uhr in einem Radius von 250 Metern (Gefah­ren­be­reich A) um die Fund­stelle an der Nien­bur­ger Straße bis zu 2.000 Men­schen ihre Woh­nun­gen ver­las­sen haben. Im Radius bis 500 Metern (Gefah­ren­be­reich B) um die Fund­stelle sind wei­tere rund 3.000 Men­schen betrof­fen — sie dür­fen ab 19 Uhr bis zum Ende der Ent­schär­fung in ihren Woh­nun­gen blei­ben, aber sich nicht im Freien aufhalten.

Die Bombe wird vom Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf ent­schärft wer­den. Für die­je­ni­gen, die wäh­rend der Eva­ku­ie­rungs­zeit eine Anlauf­stelle brau­chen, ste­hen ab 18 Uhr die Räume des Max-Planck-Gym­na­si­ums (Koetsch­austr. 36) offen. Dort ist durch die Stadt Düs­sel­dorf eine Betreu­ung orga­ni­siert. Ab 18 Uhr ste­hen ab den Hal­te­stel­len An der Piwipp sowie Elsäs­ser Straße Rhein­bahn­busse für den Trans­fer zur Betreu­ungs­stelle zur Ver­fü­gung. Men­schen, die in der Gefah­ren­zone A woh­nen und bei­spiels­weise wegen Bett­lä­ge­rig­keit oder Behin­de­rung ihre Woh­nun­gen nicht selbst ver­las­sen kön­nen, kön­nen den Trans­port ab sofort über die Leit­stelle der Feu­er­wehr unter der Ruf­num­mer 19222 bestel­len. Roll­stühle, die mit­ge­nom­men wer­den müs­sen, soll­ten dabei unbe­dingt gemel­det werden.

Im enge­ren Radius um den Ort der Ent­schär­fung befin­det sich unter ande­rem das St. Bruno-Fami­li­en­zen­trum sowie Flic-Flac e.V.. Auf dem angren­zen­den Nord­fried­hof wer­den ein­zelne Geh­wege gesperrt.

Sei­tens der Rhein­bahn wer­den die Stra­ßen­bahn­li­nien 707 und 705 ab 19 Uhr bis zum Ende der Ent­schär­fung nur bis zur Hal­te­stelle Spi­chern­platz fah­ren. Die Bus­li­nie 729 wird eben­falls ab 19 Uhr umgeleitet.

Der Stra­ßen­ver­kehr wird ins­be­son­dere der Bereich rund um die Ulmen­straße auf Höhe an der Piwipp von den Sper­run­gen betrof­fen sein.

Poli­zei und Ord­nungs­amt sper­ren die zufüh­ren­den Stra­ßen ab 18 Uhr ab. Es wird emp­foh­len, die Gefah­ren­be­rei­che weit­räu­mig zu umfahren.

Die Bombe wird von Mit­ar­bei­tern des Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­diens­tes der Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf ent­schärft. Es sind Laut­spre­cher­warn­fahr­zeuge unter­wegs, um die betrof­fe­nen Bür­ger auf­merk­sam zu machen.

Die Bombe war am Diens­tag, 7. Juni, bei Bau­ar­bei­ten ent­deckt wor­den. Sobald sie ent­schärft ist, wer­den alle gesperr­ten Stra­ßen wie­der frei gege­ben. Die Stadt Düs­sel­dorf appel­liert an betrof­fene Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, den Eva­ku­ie­rungs­auf­for­de­run­gen im Gefah­ren­be­reich A zügig zu fol­gen und auch die Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für den Gefah­ren­be­reich B zu beach­ten, um die Ent­schär­fung nicht unnö­tig zu ver­zö­gern. Im äuße­ren Radius (Gefah­ren­zone B), der den Raum 500 Meter um den Fund­ort umfasst, sind die Men­schen ab 19 Uhr gehal­ten, sich wäh­rend der Zeit der Ent­schär­fung in ihren Häu­sern und mög­lichst ent­fernt von Glas­flä­chen auf­zu­hal­ten. Autos soll­ten nach Mög­lich­keit aus den Gefah­ren­zo­nen A und B weg­ge­fah­ren werden.

Das Gefah­ren­te­le­fon der Stadt ist unter der Ruf­num­mer 0211 3889 889 besetzt.