Cinja Till­mann aus dem Team Düs­sel­dorf Foto: Kenny Beele

 

Beach­vol­ley­bal­le­rin Cinja Till­mann aus dem Team Düsseldorf hat bei der Welt­meis­ter­schaft in Rom die Bronze-Medaille gewon­nen und damit ihren größten Kar­rie­re­er­folg gefei­ert. Die 30-Jährige, die für die DJK Tusa Düsseldorf star­tet und auf ihrem Weg zum den Olym­pi­schen Spie­len 2024 Paris von D.SPORTS unterstützt und gefördert wird, gewann an der Seite ihrer Team­kol­le­gin Svenja Müller bei der WM sie­ben ihrer acht Spiele. Zudem bil­de­ten Till­mann und Müller das ein­zige deut­sche Duo, das beim Saisonhöhepunkt über das Ach­tel­fi­nale hinauskam.

Ver­let­zungs­drama um die Geg­ne­rin­nen im Bronze-Match
Nach drei Sie­gen in der Grup­pen­phase spiel­ten sich Cinja Till­mann und Svenja Müller unter ande­rem mit Sie­gen gegen die Olym­pia-Zwei­ten Tali­qua Clancy und Mariafe Art­a­cho Del Solar aus Aus­tra­lien ins Halb­fi­nale vor. In die­sem unter­lag das deut­sche Natio­nal­team den Kana­die­rin­nen Sophie Buko­vec und Bran­die Wil­ker­son. Das Spiel um Platz drei und die Bronze-Medaille endete vor­zei­tig. Geg­ne­rin Joana Heid­rich aus der Schweiz ver­letzte sich zur Mitte des zwei­ten Sat­zes schwer an der Schul­ter und musste aufgeben.

Gedämpfte Emo­tio­nen nach dem gro­ßen Erfolg

„Einer­seits freuen wir uns über die Medaille und unsere gute Tur­nier­leis­tung. Ande­rer­seits war das Ende mit der Ver­let­zung von Joana ein­fach schreck­lich. Wir haben immer noch sehr gemischte Gefühle“, sagt Cinja Till­mann, die ihre beein­dru­cken­den Leis­tun­gen bei der WM in Ita­lien noch gar nicht rich­tig ein­ord­nen kann: „Das braucht wohl noch ein paar Tage.“ Der Erfolg von Tillmann/Müller ist auch des­halb hoch ein­zu­ord­nen, weil das Duo erst seit rund ein­ein­halb Jah­ren zusam­men auf der Beach­vol­ley­ball-Tour unter­wegs ist. Ende Mai gelang bei­den der erste gemein­same Sieg beim „Elite 16“-Event im tsche­chi­schen Ost­rava. Till­mann ist eine von ins­ge­samt fünf Beach­vol­ley­bal­le­rin­nen im Team Düsseldorf, die auf eine Teil­nahme bei den Som­mer­spie­len 2024 in Paris hinarbeiten.