Sym­bol­bild Foto: Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Feuer im 12. Ober­ge­schoss eines Hotel­hoch­hau­ses in der Innen­stadt for­derte einen per­so­nal­in­ten­si­ven Ein­satz der Feu­er­wehr. Der Hotel­be­trieb konnte wie­der auf­ge­nom­men wer­den, 60 Per­so­nen wur­den betreut, ver­letzt wurde niemand.

Um 00.07 Uhr mel­dete ein Anru­fer aus einem Hotel an der Kur­fürs­ten­straße ein Feuer an die Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf. Da das Hotel als Hoch­haus bekannt und ver­sorgt ist, alar­mierte der Dis­po­nent umge­hend meh­rere Lösch­züge sowie den Ret­tungs­dienst zur Mel­de­adresse, an der die ers­ten Kräfte bereits sechs Minu­ten nach Alar­mie­rung ein­tref­fen konnten.

Bereits auf der Anfahrt infor­mierte die Leit­stelle die anfah­ren­den Ein­satz­kräfte, dass es meh­rere Anrufe zu der Mel­dung gebe und die Flam­men aus grö­ße­rer Ent­fer­nung sicht­bar seien. Als die ers­ten Ein­satz­kräfte auf die Karl­straße ein­bo­gen bestä­tigte sich das Bild bereits und große Flam­men schlu­gen sicht­bar aus der obers­ten Etage des Hotelhochhauses.

Sofort bega­ben sich meh­rere Trupps mit C‑Löschrohren und Ret­tungs­ge­rä­ten über die Trep­pen­räume des Hoch­hau­ses in Rich­tung Bran­de­tage, kon­trol­lier­ten wei­tere Berei­che und eva­ku­ier­ten das Gebäude. In der Bran­de­tage hielt sich zu die­sem Zeit­punkt jedoch zur Erleich­te­rung aller Betrof­fe­nen keine Per­son mehr auf, sodass der Fokus schnell auf die Brand­be­kämp­fung gelegt wer­den konnte. Wegen des Umfangs des Ein­sat­zes und der Höhe des Gebäu­des wurde ein wei­te­rer und somit vier­ter Lösch­zug sowie die Frei­wil­lige Feu­er­wehr zur Unter­stüt­zung an die Ein­satz­stelle alarmiert.

In der 12. Etage des Objek­tes brannte der Sau­na­be­reich eines VIP Bereichs sowie angren­zende die Umge­bung der Well­nes­se­tage. Trotz des zügi­gen Ein­grei­fens der Feu­er­wehr konn­ten die Flam­men durch die bereits gebors­te­nen Fens­ter auf die Dach­flä­che über­grei­fen, was zu einem Fol­ge­brand im Bereich der Dach­haut des Flach­da­ches führte. Das sofor­tige Vor­neh­men von Lösch­maß­nah­men ver­hin­derte jedoch die Aus­brei­tung des Bran­des auf wei­tere Berei­che des Hotels und die Gefähr­dung von Per­so­nen. Im Anschluss wur­den umfang­rei­che Nach­lösch­ar­bei­ten und Kon­trol­len der Brand­stelle durch­ge­führt sowie Lüf­tungs­maß­nah­men mit Lüf­tern der Feu­er­wehr ein­ge­lei­tet. Die Ein­satz­stelle wird im Laufe der Nacht noch­mals nachkontrolliert.

Circa 60 Per­so­nen, die im Hotel unter­ge­bracht sind, konn­ten durch den Ret­tungs­dienst betreut wer­den, zwan­zig von Ihnen such­ten in einem Bus der Feu­er­wehr Zuflucht vor der Kälte. Alle Gäste wur­den durch den Ret­tungs­dienst gesich­tet, ver­letzt wurde niemand.

Ein­ge­setzt waren 80 Ein­satz­kräfte der Berufs- und Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Düs­sel­dorf sowie des Ret­tungs­diens­tes. Der Ein­satz endete nach circa drei Stun­den. Zur Brand­ur­sa­che kann keine Aus­sage getrof­fen wer­den, die Poli­zei hat die Brand­ur­sa­chen­er­mitt­lung aufgenommen.