Inmit­ten des char­man­ten Stadt­teils Flin­gern ent­steht ein fas­zi­nie­ren­der Rund­weg, der die Geschichte die­ser leben­di­gen Gegend von der Mitte des 19. Jahr­hun­derts bis zur Gegen­wart ein­drucks­voll nach­er­zählt. Diese Zeit­reise wird durch ins­ge­samt 30 geplante Infor­ma­ti­ons­ste­len ermög­licht, die mit auf­schluss­rei­chen Tex­ten und ein­drucks­vol­len Illus­tra­tio­nen his­to­risch bedeut­same Ereig­nisse an ihrem ursprüng­li­chen Ort darstellen.

Das 19. Jahr­hun­dert war geprägt von tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen durch die Indus­tria­li­sie­rung, die dazu führ­ten, dass Flin­gern und die angren­zen­den Stadt­teile zu wich­ti­gen Indus­trie­stand­or­ten und Wohn­or­ten für Arbei­ter­fa­mi­lien wur­den. Gemein­sam mit der Bür­ger­initia­tive Flin­gern e.V. und dem Kul­tur­zen­trum zakk ermög­licht der Flin­ger­Pfad ein tie­fes Ein­tau­chen in diese bewegte Geschichte durch infor­ma­tive Vor­träge und Rund­gänge für Bewoh­ner und Besu­cher gleichermaßen.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den bereits 11 Ste­len errich­tet, dar­un­ter sol­che mit den The­men “Ener­gie” an den Stadt­wer­ken, “Kon­sum­ge­nos­sen­schaf­ten” an der Ronsdor­fer Straße, am ehe­ma­li­gen Klos­ter an der Flur­straße, am Arbei­ter­wohn­quar­tier Ruhr­tal­straße, an den frü­he­ren metall­ver­ar­bei­ten­den Betrie­ben rund um den alten Güter­bahn­hof an der Schlü­ter­straße, zum Thema “Pfer­de­bahn­de­pot” am Capi­tol sowie vor dem ältes­ten Düs­sel­dor­fer Indus­trie­denk­mal, der ehe­ma­li­gen “Loko­mo­ti­ven­fa­brik Hohenzollern”.

Das Zen­trum für Aktion, Kul­tur und Kom­mu­ni­ka­tion lädt ein, an der Ein­wei­hung der wei­te­ren Stele am 6. Novem­ber 2023, um 18:00 Uhr, im zakk   teil­zu­neh­men. Im Rah­men einer span­nen­den Ver­an­stal­tung wer­den wir Ihnen die bewegte Geschichte die­ses Ortes näher­brin­gen. Nach der Begrü­ßung durch den Geschäfts­füh­rer des zakk, Till Krä­ge­loh, und einem Gruß­wort von Bezirks­bür­ger­meis­ter Phil­ipp Schlee, wer­den Kas­par Michels und Dr. Joa­chim Schrö­der von der Hoch­schule Düs­sel­dorf über die “Düs­sel­dor­fer Eisen und Draht­in­dus­trie”, die Klöck­ner Werke, das Zwangs­ar­bei­ter­la­ger Otto und natür­lich auch über die neue Geschichte des Kul­tur­zen­trums zakk sprechen.

Im Anschluss an die Prä­sen­ta­tio­nen lädt das zakk zu einer Podi­ums­dis­kus­sion mit dem Thema “50 Jahre Sozio­kul­tur: Warum brau­chen wir sie – und was ist sie uns wert?” ein, gefolgt von einer Gele­gen­heit zum Aus­tausch und einem gemüt­li­chen Umtrunk.

Die Errich­tung die­ser Stele wurde dank der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung des zakk ermög­licht und von den talen­tier­ten Gar­ten­bau­ern und ‑baue­rin­nen der Jugend­be­rufs­hilfe JBH realisiert.

 

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