Dach­be­grü­nun­gen in Friedrichstadt,©Heike Karcher

 

Bis Jah­res­ende kön­nen noch För­der­mit­tel aus dem Rest­bud­get des Pro­gram­mes Dach‑, Fas­sa­den- und Innen­hof­be­grü­nung (DAFIB) bean­tragt werden

Die Som­mer wer­den durch den Kli­ma­wan­del immer hei­ßer. Wer im eige­nen Umfeld diese Situa­tion abmil­dern möchte, ist mit einer Dach‑, Fas­sa­den- oder Innen­hof­be­grü­nung gut bera­ten. Neben der küh­len­den Wir­kung gibt es ein gan­zes Bün­del wei­te­rer posi­ti­ver Effekte. Die Stadt för­dert die Umset­zung über das För­der­pro­gramm “DAFIB”. Bis zu 20.000 Euro pro Pro­jekt oder maxi­mal 40 Euro pro Qua­drat­me­ter Grün sind möglich.

“Ins­be­son­dere in den stark ver­dich­te­ten Kern­stadt­ge­bie­ten kann das Tem­pe­ra­tur­ge­fälle zum Umland bis zu 8°C betra­gen. Dadurch ent­steht eine städ­ti­sche Hit­ze­insel. Mehr Grün sorgt für Schat­ten und ange­nehme Kühle, die Mil­de­rung ver­schafft”, erklärt Jochen Kral, Dezer­nent für Mobi­li­tät und Umwelt.

“Pflan­zen geben über ihre Spalt­öff­nun­gen Was­ser ab und dies führt bei Ver­duns­tung zu einem Kühl­ef­fekt in der Umge­bung”, ergänzt Ste­fan Fer­ber, Lei­ter des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz. Im Som­mer trägt Gebäu­de­grün zu einer spür­ba­ren und wirk­sa­men Abküh­lung bei. Im Win­ter leis­tet ein begrün­tes Dach einen zusätz­li­chen Bei­trag zur Däm­mung. Es lohnt sich also auch, zur Sen­kung der Heiz­kos­ten im Win­ter Dächer zu begrü­nen. Nicht zuletzt sind begrünte Dächer, Fas­sa­den und Innen­höfe Lebens­raum für Pflan­zen und nütz­li­che Tiere. Die Pflan­zen fil­tern Luft­schad­stoffe und pro­du­zie­ren Sauerstoff.

Zuschüsse kön­nen beim Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz der Lan­des­haupt­stadt unter www.duesseldorf.de/dafib bean­tragt wer­den. Dort fin­den Sie auch wei­ter­ge­hende Infor­ma­tio­nen, den benö­tig­ten Antrag mit Check­liste sowie die zu erfül­len­den Kri­te­rien (För­der­richt­li­nie) zum Download.

Anre­gende Bei­spiele für bereits rea­li­sierte Begrü­nun­gen in Düs­sel­dorf sind auf der DAFIB-Inter­net­seite zu fin­den unter www.duesseldorf.de/dafib. Kon­takt: dafib@duesseldorf.de oder tele­fo­nisch unter 0211–8921048.

 

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