Das Team des Quar­tiers­ma­nage­ments und des City-Manage­ments im Stadt­teil­büro in der Fuß­gän­ger­zone in Garath,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister

 

Das Team des neuen Quar­tiers­ma­nage­ments hat für Frei­tag, 15. März, ins Stadt­teil­büro in der Fuß­gän­ger­zone an der S‑Bahn-Hal­te­stelle, Fritz-Erler-Straße 27, ein­ge­la­den. Für die nächs­ten drei Jahre wird der orts­an­säs­sige Trä­ger SOS-Kin­der­dorf mit einem Team von fünf Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen die Quar­tiers­ar­beit im Rah­men von Garath 2.0 im Stadt­teil über­neh­men. Ebenso haben Mit­ar­bei­ter des Büros Stadt+Handel über ihre Arbeit des City­ma­nage­ments infor­miert – ihr Schwer­punkt sind die Belange der Gewer­be­trei­ben­den und Eigen­tü­mer in Garath. Kai Fischer, Lei­ter des Stadt­pla­nungs­am­tes, und Bezirks­bür­ger­meis­ter Klaus Erkel­enz haben das neue Team und die Besu­cher im Stadt­teil­büro begrüßt.

“Gute Nach­bar­schaf­ten und ein gelun­ge­nes Gemein­we­sen ent­wi­ckeln sich nicht von allein und nicht von heute auf mor­gen – sie benö­ti­gen zuver­läs­sige Unter­stüt­zung und wie­der­keh­rende Aktio­nen. Der wohn­ort­nahe Trä­ger SOS Kin­der­dorf ist bereits im Stadt­teil ver­an­kert und kann so seine Akti­vi­tä­ten auf den gesam­ten Stadt­teil aus­wei­ten und die Men­schen anspre­chen”, sagt Kai Fischer.

Bei Kaf­fee und frisch geba­cke­nen Waf­feln konn­ten sich alle Inter­es­sier­ten einen Rück­blick auf bereits rea­li­sierte Maß­nah­men ver­schaf­fen und gleich­zei­tig einen Aus­blick auf die kom­men­den Jahre erhal­ten. So wird unter ande­rem der Ver­fü­gungs­fonds, der gute Ideen wie zum Bei­spiel Nach­bar­schafts­feste, Bepflan­zun­gen oder Kunst im öffent­li­chen Raum finan­zi­ell unter­stützt, fort­ge­führt. Eben­falls wei­ter­ge­führt wird die digi­tale Nach­bar­schafts­platt­form “Unser Garath”. Mit ihr kön­nen alle Gara­ther über kul­tu­relle, sport­li­che oder infor­ma­tive Ange­bote der Ver­eine, Ein­rich­tun­gen und Gewer­be­trei­ben­den auf dem Lau­fen­den bleiben.

“SOS Kin­der­dorf möchte ein Team von ehren­amt­li­chen Stadt­teil­hel­fern auf­bauen, die Betei­li­gung orga­ni­sie­ren und für die Men­schen wohn­ort­nahe Aktio­nen ent­wi­ckeln“, so Björn van den Bruck, Lei­ter des Teams von SOS Kinderdorf.

Bei einer Blitz­um­frage konn­ten die Besu­cher eigene Ideen und Anre­gun­gen ein­brin­gen und einen klei­nen Früh­lings­gruß mitnehmen.

Die Sprech­stun­den im Stadt­teil­büro sind mon­tags von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr, diens­tags von 14 bis 19 Uhr und frei­tags von 8.30 bis 13.30 Uhr.

Hin­ter­grund Garath 2.0:
Das Pro­jekt “Garath 2.0” hat die Stadt Düs­sel­dorf bereits im Jahr 2016 initi­iert, um den Stadt­teil Garath zu stär­ken und zukunfts­fä­hig zu machen. Ins­ge­samt wur­den mehr als 50 Maß­nah­men umge­setzt. Der Bund und das Land NRW haben mit Städ­te­bau­för­der­mit­teln aus dem Pro­gramm “Sozia­ler Zusam­men­halt” die Maß­nah­men geför­dert. Zusätz­lich flos­sen aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­nale Ent­wick­lung (EFRE) und dem Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF) Mit­tel in die Pro­jekte. Ins­ge­samt wur­den knapp 30 Mil­lio­nen Euro in der ers­ten För­der­phase in den Stadt­teil inves­tiert. In einer zwei­ten Phase mit dem Titel “Garath 2.0 – Ein Stadt­teil in Bewe­gung” sol­len 15 Mil­lio­nen Euro in den Stadt­teil inves­tiert werden.

 

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