
Symbolbild Rettung auf dem Rhein © Lokalbüro
Düsseldorf (ots) – Donnerstag, 28. August 2025, 20:16 Uhr, Rhein, Rheinkilometer 747, Robert-Lehr-Ufer
Um 20:16 Uhr, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, ging bei der Leitstelle Düsseldorf eine Meldung über mehrere im Rhein treibende Personen auf Höhe des Rheinkilometers 747, Robert-Lehr-Ufer, ein. Sofort wurden die nächstgelegenen Feuerwehrkräfte zur Erkundung und gegebenenfalls Rettung von Landseite alarmiert. Parallel rückten die Wasserrettungskräfte mit ihren Rettungsbooten aus.
Bereits wenige Minuten später konnten die Personen in der Mitte des Rheinstroms gesichtet werden. Die vier Kanuten hielten sich an ihrem treibenden Boot fest und wurden durch die Strömung in eine Kribbe getrieben, sodass sie sich selbst an Land retten konnten. Das ersteintreffende Rettungsboot konnte schnell Entwarnung geben: Glücklicherweise waren alle Wassersportler wohlauf.
Die Kanuten berichteten, dass sie kurz vor ihrem Ziel, dem Yachthafen Rotterdamer Straße, vom Unwetter überrascht worden waren und zunächst in einer Kribbe das Gewitter abgewartet hatten. Beim anschließenden Queren des Rheins erfasste jedoch eine letzte Windböe, gepaart mit einer großen Welle, das Kanu und brachte es zum Kentern.
Die Personen wurden an Land durch den Rettungsdienst untersucht – verletzt war glücklicherweise niemand. Das Kanu wurde zunächst durch die Feuerwehr gesichert und später von der ebenfalls beteiligten DLRG geborgen und in Obhut genommen.
Der Einsatz, der sich bis in die Dunkelheit zog, band insgesamt rund 60 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Wasserschutzpolizei, Rettungsdienst, DRK-Wasserwacht sowie der DLRG.