Stellten Einzelheiten zum Projekt "Düsselbike" vor (v.l.): Dr. Oliver Wilmes, Vorsitzender des Vorstandes der ERGO Deutschland AG, Thor Möger Pedersen CEO Donkey Republic, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Rolf Neumann, Connected Mobility Düsseldorf © Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

Stell­ten Ein­zel­hei­ten zum Pro­jekt “Düs­sel­bike” vor (v.l.): Dr. Oli­ver Wil­mes, Vor­sit­zen­der des Vor­stan­des der ERGO Deutsch­land AG, Thor Möger Peder­sen CEO Don­key Repu­blic, Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Rolf Neu­mann, Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

 

Düs­sel­dorf bekommt ein neues kom­mu­na­les Fahr­rad­miet­sys­tem. Ab dem Som­mer gehen 2.500 weiße Leih­fahr­rä­der unter dem Namen „Düs­sel­bike“ an den Start. Betrie­ben wird das Sys­tem vom däni­schen Anbie­ter Don­key Repu­blic, Haupt­spon­sor ist die in Düs­sel­dorf ansäs­sige ERGO Group.

Die Räder sind all­tags­taug­lich aus­ge­stat­tet: acht Gänge, 26-Zoll-Rei­fen, ein Front­korb mit zwölf Litern Volu­men sowie eine Han­dy­hal­te­rung gehö­ren zur Stan­dard­aus­rüs­tung. Aus­ge­lie­hen wer­den die Fahr­rä­der per App. „Mit der Ein­füh­rung unse­rer Düs­sel­bikes möch­ten wir es den Men­schen in Düs­sel­dorf und den Besu­chern noch leich­ter machen, ein­fach, fle­xi­bel und umwelt­freund­lich mobil zu sein“, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler.

Schon vor dem Start sol­len die Bür­ger ein­ge­bun­den wer­den: Für jedes der 2.500 Räder kann ein Vor­name vor­ge­schla­gen wer­den, der spä­ter am Fahr­rad ange­bracht wird. Vor­schläge sind bis zum 6. März online möglich.

Der Zuschlag für den Betrieb wurde nach einem euro­pa­wei­ten Ver­ga­be­ver­fah­ren für fünf Jahre ver­ge­ben. Don­key Repu­blic betreibt ähn­li­che Sys­teme bereits in Städ­ten wie Kopen­ha­gen, Bar­ce­lona und Ams­ter­dam. „Wir freuen uns, eine kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät in Düs­sel­dorf zu unter­stüt­zen“, erklärt Unter­neh­mens­chef Thor Möger Pedersen.

Der Start erfolgt gestaf­felt: Zum 1. Juli 2026 sol­len zunächst 500 Räder an 20 Sta­tio­nen in den zen­tra­len Stadt­be­zir­ken ver­füg­bar sein. Im August und Sep­tem­ber fol­gen wei­tere Aus­bau­stu­fen mit jeweils 1.000 Fahr­rä­dern, sodass am Ende rund 400 Sta­tio­nen im gesam­ten Stadt­ge­biet zur Ver­fü­gung ste­hen – auch in den Außen­be­zir­ken. Die Aus­leihe und Rück­gabe ist sowohl an neuen Sta­tio­nen als auch an bestehen­den Sha­ring-Stand­or­ten möglich.

Gesteu­ert wird das Sys­tem digi­tal. Ziel sei eine hohe Ver­füg­bar­keit durch daten­ba­sierte Pla­nung und KI-gestützte Umver­tei­lung der Räder, heißt es von der Con­nec­ted Mobi­lity Düs­sel­dorf, die das Pro­jekt koor­di­niert. Die Ziel­gruppe reicht von Pend­lern und Stu­die­ren­den bis zu Tou­ris­ten. Stra­te­gi­sche Stand­orte an ÖPNV-Kno­ten­punk­ten, in Wohn­quar­tie­ren sowie Koope­ra­tio­nen mit Unter­neh­men, Hoch­schu­len und Hotels sind geplant.

Lang­fris­tig soll „Düs­sel­bike“ den öffent­li­chen Nah­ver­kehr ergän­zen und die „erste und letzte Meile“ schlie­ßen. Eine tarif­li­che Anbin­dung an die Rhein­bahn ist vor­ge­se­hen. Buch­bar wer­den die Räder über die Don­key-Repu­blic-App sowie über die Redy-App der Rhein­bahn. Wei­tere Details will die Stadt vor dem offi­zi­el­len Start bekannt geben.

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