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Män­ner­runde im Uerige nach der Her­ren­sit­zung Foto: LOKALBÜRO

Heute fand die letzte Her­ren­sit­zung der Fer­kes­köpp in den Rhein­ter­ras­sen statt. Seit über 50 Jah­ren gibt es die weit über  Düs­sel­dorf hin­aus bekannte Her­ren­sit­zung.

Der Ursprung:
Die Mit­glie­der des „DSL-Düs­sel­dorf Stadt und Land – Ver­ein zur För­de­rung der Hei­mat- und Brauch­tums­pflege 1977 e.V.“ haben frü­her alle im Düs­sel­dor­fer Sport-Club 1899 e.V. Fuß­ball gespielt. Dar­über hin­aus haben sie aber nicht das gesel­lige Leben im DSC99 ver­nach­läs­sigt.

Die in den 50iger und 60iger Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts noch mit ein­fachs­ten Mit­teln zustande gekom­me­nen Kar­ne­vals­ver­an­stal­tun­gen im Was­ser-Sport-Ver­ein waren in der Sport­szene Düs­sel­dorfs glei­cher­ma­ßen bekannt und beliebt. Nach­dem es den Her­ren immer schwe­rer fiel, dem Ball hin­ter­her zu lau­fen, wid­me­ten sie sich seit 1977 voll­ends dem Kar­ne­val und tru­gen damit zur Pflege des rhei­ni­schen Brauch­tums bei.

Immer noch Kult:
Auch heute ist die Her­ren­sit­zung, die immer am Sonn­tag­mor­gen um 9:30 anfängt, kult. Genauso, wie das zwar seit Jah­ren nicht mehr auf­tre­tende Num­mern­girl “Kessy”, wel­che die Män­ner, die schon seit Jah­ren teil­neh­men, nicht ver­ges­sen kön­nen.

Män­ner­run­den:
Viele Män­ner­run­den, wie die 26 Mann dort auf dem obi­gen BIld abge­lich­te­ten, kom­men schon seit Jah­ren zur Her­ren­sit­zung und las­sen diese dann im Uerige aus­klin­gen. Wie wurde von ihnen gesagt? Die Her­ren­sit­zung ist die Pflicht, das Bier im Uerige ist die Kür.

Was wird neu?
Ab 2017 zieht die Her­ren­sit­zung um ins Mari­tim Hotel am Air­port. Alles andere bleibt. Die Stim­mung, der Bier­preis und das tolle Pro­gramm.