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Mar­tin Zings­heim Foto: Kom(m)ödchen

Wäre Asso­zia­ti­ons-Hop­ping olym­pisch, Mar­tin Zings­heim könnte sich Hoff­nung auf Medail­len machen. Im Sturm hat er die Klein­kunst­szene erobert, zahl­rei­che Kaba­rett­preise ein­ge­heimst und den Sprung ins Radio sowie ins Fern­se­hen geschafft. Jetzt ist das 30 Jahre junge Aus­nah­me­ta­lent aus Köln mit sei­nem neuen Solo­pro­gramm auf Welt­tour­nee durch den deutsch­spra­chi­gen Raum und prä­sen­tiert eine rasante Ein-Mann-Show jen­seits aller Schub­la­den. Die Dra­ma­tur­gie des Abends folgt dem wil­den Gedan­ken­strom des pro­mo­vier­ten Locken­kop­fes.

Ein sprach­lich wie musi­ka­lisch vir­tuo­ses Aben­teuer über Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erzie­hung und Pau­schal­rei­sen. Gran­dios ver­kopft ringt Mar­tin mit Prot­ago­nis­ten der Kul­tur­ge­schichte, kämpft gegen die musi­ka­li­schen Fol­gen einer Kind­heit in den 90ern, erklärt Vega­nis­mus zu einer rein lexi­ka­li­schen Her­aus­for­de­rung und plant den Sturz des herr­schen­den Sys­tems durch getanzte Revo­lu­tion. Am Rande des Scharf­sinns redet, spielt und singt sich der Senk­recht­star­ter durch seine eige­nen Geis­tes­blitze. Ist komisch, klingt aber so.

16. Novem­ber 20.00 Uhr im Kom(m)ödchen,
Kay-und-Lore-Lorentz-Platz,
40213 Düs­sel­dorf