Killeputsch – der Aufstand gegen die Kamelle-Diktatur

Kil­le­putsch – der Auf­stand gegen die Kamelle-Dik­ta­tur

Liebe Freunde des gepfleg­ten Schwach­sinns, es wird höchste Eisen­bahn. Wenn ihr Bock auf lus­ti­gen Kar­ne­val habt, habt ihr sowieso nur zwei Chan­cen: die Schrott­gala im Uerige und den Neus­ser Stunk im Zakk. Und wenn ihr für den Stunk 2017 noch Kar­ten haben wollt, dann aber pronto.

Stun­ker Den­nis Prang: „Die Wochen­en­den sind alle weg, da kann man höchs­tens auf zurück­ge­ge­bene Kar­ten spe­ku­lie­ren. Aber für Wochen­tage, zum Bei­spiel Diens­tage, gibt’s noch Rest­kar­ten.“ Kar­ten gibt es aus­schließ­lich unter http://www.zakk.de, Sitz­platz­re­ser­vie­run­gen sind nicht mög­lich.

Gefesselt, gewürgt, geknechtet – Sabine Wiegand mit zwei Pappnasen vor dem Killeputsch Fotos: Kati Ley

Gefes­selt, gewürgt, geknech­tet – Sabine Wie­gand mit zwei Papp­na­sen vor dem Kil­le­putsch     Fotos: Kati Ley

Und eigent­lich auch gar nicht nötig, lus­tig wird’s über­all. Darum geht‘s:

 

Ob Trump oder Erdo­gan — der Stunk 2017 hat den Zeit­geist wie­der auf­ge­stö­bert und (ver)schaukelt ihn auf der Bühne. „KILLEPUTSCH – Die Ses­sion frisst ihre Kin­der“ heißt die dies­jäh­rige Kaba­rett­show. Inhalt und tie­fe­ren Sinn– sofern vor­han­den – beschrei­ben die Stun­ker wie folgt:

„Seit Jah­ren tönt es zur fünf­ten Jah­res­zeit: „Die Kara­wane zieht wei­ter, dä Sul­tan hätt Doosch.“ Doch die Zei­ten haben sich geän­dert. Der Sul­tan hat vor allem eins: Kei­nen Bock mehr. Kei­nen Bock auf kri­ti­sche Mot­to­wa­gen, Anar­chie auf der Straße und freies Rede­recht in der Bütt und so for­dert er eine Froh­sinns-Dik­ta­tur. Doch geht das zusam­men? Dik­ta­tor und Elfer­rat? Stech­schritt und Stip­pe­fött­che? Demo-Ver­bot und Polo­näse? Natür­lich nicht! Und so kommt es auf der STUNK-Bühne zu einem rhei­ni­schen Putsch, dem KILLEPUTSCH. Für eine tole­rante und welt­of­fene Ses­sion, gegen Regle­men­tie­rung, Lan­ge­weile und ein Burka-Ver­bot beim Tun­ten­lauf.“