OB Tho­mas Gei­sel, Vor­stand der Metro und Johan­nes Milla

 

Es sollte ein fei­er­li­cher Spa­ten­stich zum Bau des Info Pavil­lon der Metro wer­den. Her­aus­ge­kom­men ist aber nur eine Recht­fer­ti­gung der Betei­lig­ten über ihr Vor­ge­hen. Schon schräg, wie sie mit der Natur und den Bür­gern umge­sprun­gen sind. Und für ihre Recht­fer­ti­gung wähl­ten sie eine in sol­chen Fäl­len immer eine beson­ders beliebte Stra­te­gie: Alles nur ein dum­mes Miss­ver­ständ­nis.  Johan­nes Milla, von der Agen­tur Milla und Part­ner, der das Pro­jekt für die Metro umsetzt, hat sich als Schul­di­ger ange­dient. Er habe seine Part­ner wohl nicht recht­zei­tig und auch nicht aus­führ­lich infor­miert. Erst am frei­tag­mor­gen sei beschlos­sen wor­den, die Bäume zu fäl­len. Erst da habe man durch Abklop­fen der Stämme fest­ge­stellt, dass die hohl sind. Wider­spruch vom Gar­ten­amt – Ver­tre­ter waren vor Ort – war natür­lich nicht zu erwar­ten. Das war’s dann für die Bäume, sie wur­den gefällt. Auch Frank Hermsen von der Alt­stadt­ge­mein­schaft monierte, daß man nicht infor­miert wor­den sei. Offen­bar gab’s viel Gekun­gel hin­ter ver­schlos­se­nen Türen.