Na also – geht doch. Der Die­sel kann auch sau­ber, die Rhein­bahn macht es jetzt vor.

Hol­landse Nieuwe
Mit dem Ankauf der neuen Nie­der­flur-Gelenk­busse der hol­län­di­schen Auto­schmiede VDL setzt das Unter­neh­men Maß­stäbe. Rhein­bahn-Spre­cher Georg Schu­ma­cher: „Der TÜV Nord hat im Novem­ber 2017 das Abgas­ver­hal­ten der VDL-Leicht­bau-Solo­busse auf der Linie 785 zwi­schen der Hein­rich-Heine-Allee und Lan­gen­feld unter Real­be­din­gun­gen überprüft.“

Grenz­werte erheb­lich unterschritten
Erreicht wer­den sollte die Abgas-Norm Euro-VI, das Ergeb­nis über­zeugt — laut Rhein­ban — auf gan­zer Linie: Die Busse hal­ten im gesam­ten Messpro­fil die vor­ge­ge­be­nen Grenz­werte ein und unter­schrei­ten sie sogar erheblich.

Rhein­bahn-Vor­stand Klaus Klar: „Wir haben ver­spro­chen, unse­ren Anteil an den Stick­oxi­den zum Bei­spiel auf der Cor­ne­li­us­straße bis Ende 2018 von 14 auf unter zwei Pro­zent zu sen­ken. Wir hal­ten Wort!“

Über 90% weni­ger Stickoxide
Wirk­lich erfreu­lich, denn die Stick­oxide (NOx) wer­den um über 90 Pro­zent gegenüber den heu­ti­gen Fahr­zeu­gen redu­ziert! Aber die Busse bie­ten auch ihren Fahr­gäs­ten einen Mehr­wert. Näm­lich: Sitze mit Leder­pols­tern, USB-Lade­buch­sen an vie­len Plät­zen, große Moni­tore, die die Anschlüsse in Echt­zeit anzei­gen und schließ­lich ein kom­plett neues Innendesign.

Die ers­ten 42 der neuen Leicht­bau-Kut­schen (jeder wiegt drei Ton­nen weni­ger als die ältere Ver­wandt­schaft) sind aus­ge­lie­fert, sie kos­ten über zehn Mil­lio­nen Euro.