Mit einem Stra­ßen­bahn­corso ging es vom Haupt­bahn­hof zur fei­er­li­chen Ein­wei­hung der Erwei­te­rung der Linie 701 zum ISS DOM. Alle Düs­sel­dor­fer waren ein­ge­la­den zu einer Fahrt in den his­to­ri­schen Stra­ßen­bah­nen. Ins­ge­samt waren 6 Stra­ßen­bahn­züge im Einsatz.

Und dann war es soweit: die DEG Stra­ßen­bahn mit viel Pro­mi­nenz aus Sport Poli­tik und Geschäfts­füh­rung der Rhein­bahn hielt an der Hal­te­stelle ISS DOM. Es hat immer­hin 11 Jahre gedau­ert bis die­ses mög­lich wurde.

Um eine leis­tungs­fä­hige Erschlie­ßung des Ent­wick­lungs­ge­bie­tes an der Theo­dor­straße und des ISS Domes in Rath mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu gewähr­leis­ten, wurde die Trasse der Stra­ßen­bahn­li­nie 701 ver­län­gert. Die neue, rund 2.000 Meter lange Stra­ßen­bahn­stre­cke ist nun wei­test­ge­hend bau­lich fer­tig­ge­stellt. Zum Fahr­plan­wech­sel am Sonn­tag, 7. Januar —  also pas­send am 7.01. — ist der neue Stre­cken­ab­schnitt der Linie 701 von Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel, Rhein­bahn-Vor­stand Klaus Klar, Lei­ter ISS Dome Man­fred Kir­schen­stein, Geschäfts­füh­rer DCSE Michael Brill, Geschäfts­füh­rer DEG Eis­ho­ckey GmbH Ste­fan Adam und vom Sport­li­chen Lei­ter der DEG Niki Mondt offi­zi­ell in Betrieb genom­men wor­den. Die Kos­ten von rund 30 Mil­lio­nen Euro wer­den kom­plett von der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf übernommen.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel lobte die ver­län­gerte Stre­cke der Stra­ßen­bahn­li­nie 701 und die dabei neu gewon­ne­nen Hal­te­stel­len: “Nicht nur die DEG, der ISS Dome und die Rhein­bahn, son­dern vor allem die vie­len Eis­ho­ckey­fans begrü­ßen mit gro­ßer Freude die neue lang­ersehnte Ver­bin­dung direkt bis vor die Tore des ISS Domes. Ab dem heu­ti­gen Tag ermög­licht sie eine bequeme und vor allem bar­rie­re­freie Anreise zu den Spiel­ta­gen der DEG und ande­ren Ver­an­stal­tun­gen im ISS Dome. Aber auch jen­seits der gro­ßen Ver­an­stal­tun­gen wird die Linie 701 einen wich­ti­gen Bei­trag zur Erschlie­ßung des Gewer­be­ge­bie­tes Theo­dor­straße leisten.”

Klaus Klar, Rhein­bahn-Vor­stand hob die Erneue­run­gen eben­falls posi­tiv her­vor: “Ober­bür­ger­meis­ter Gei­sel steht zu sei­nen Ver­spre­chen: Der ÖPNV wird wei­ter­ent­wi­ckelt und die 701-Stre­cke wurde kon­se­quent und klug umge­setzt. Die Anbin­dung der Theo­dor­straße ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt in die rich­tige Rich­tung. Gemein­sam mit der DEG und dem ISS Dome freuen wir uns über diese posi­tive Entwicklung.

Daten und Fakten

  • rund 25.000 Kubik­me­ter Erdarbeiten
  • Ein­bau von circa 4.400 Metern Gleise inklu­sive zwei Wei­chen, einem Gleis­wech­sel, einer
    Gleis­kreu­zung sowie rund 4.200 Beton- und Holzschwellen
  • circa 15.000 Qua­drat­me­ter Gleis­ober­bau mit anschlie­ßen­der Begrü­nung (Rasen­gleis)
  • zehn Bahn­steig­kan­ten inklu­sive der Zuwegungen
  • Bau von einem Betriebs­ge­bäude und einem Unter­werk für die Strom­ver­sor­gung der Bahn
  • circa 90 Fahr­lei­tungs­maste sowie ‑fun­da­mente
  • circa 4.400 Meter Fahrleitungsanlage
  • circa 62 Meter Gabio­nen­wand (Lärm­schutz)
  • circa 14.000 Meter Kabel­schutz­rohre und
  • circa 1.650 Meter Drai­nage-/Ent­wäs­se­rungs­rohre zu verlegen
  • circa 3.000 Meter Neu­ver­le­gung von Was­ser- und Strom­lei­tun­gen in zwei Kleingartenanlagen
    Betriebs­tech­ni­sche Aus­stat­tung der Hal­te­stel­len ‑unter ande­rem Fahrgastunterstände,
    Video­über­wa­chung, Tele­fon­an­lage, Beschil­de­rung, Dyna­mi­sche Fahrgastanzeigen-
  • Öffent­li­che Beleuch­tung, Beschil­de­rung, Mar­kie­rung, Grün­flä­chen, Baumpflanzungen