Pünkt­lich um 11:11 Uhr stürm­ten die Möh­nen das Rat­haus und über­nah­men die Macht. Der Stra­ßen­kar­ne­val star­tete mit wun­der­schö­nem zwar kal­ten aber son­ni­gem Wetter.

Tau­sende von Jecken waren unter­wegs. Über­all in der Alt­stadt wurde gefei­ert. Der Rat­haus­platz war so voll wie lange nicht mehr. Auf dem Burg­platz stan­den die Jecken schon am frü­hen Mor­gen an, um in das Zelt zukom­men. Auf der Ratin­ger­straße waren schon in den frü­hen Mor­gen­stun­den die ers­ten Jecken unter­wegs. Gute und aus­ge­las­sene Stim­mung herrschte am und im Uerige. Aber auch auf dem Carls­platz fei­er­ten die Jecken aus­ge­las­sen. Bol­ker­straße, das Näh­körb­chen und auch die Alt­stadt­knei­pen, alle waren gut besucht. Den gan­zen Tag zog es die Jecken in die Altstadt.

Ein aus­ge­las­se­ner Ober­bür­ger­meis­ter zog als Köbes mit sei­ner Frau, als Kalt­mam­sell ver­klei­det, beglei­tet von die Ehren­garde der Stadt Düs­sel­dorf durch die Altstadt.

Etli­che Geschäfte hat­ten in der Alt­stadt geschlos­sen. Aller­dings hatte man sich auch auf die vie­len Wild­pink­ler vor­be­rei­tet. Viele Gebäude waren mit Plas­tik­fo­lie geschützt.

Die Gas­tro­no­mie im Andreas Quar­tier hatte kom­plett geschlos­sen. Es wurde kei­nem Ein­lass in das Gebäude gewährt.

Das Ord­nungs­amt war mit 220 Kräf­ten im Ein­satz. Bis zum Mit­tag hat­ten die Ret­tungs­dienste durch das Glas­ver­bot kei­ner­lei Schnitt­ver­let­zung zu ver­sor­gen. Zum Ver­gleich: Im Jahr 2009, vor dem Glas­ver­bot, wur­den noch 166 Schnitt­ver­let­zun­gen regis­triert. Die Ver­ant­wort­li­chen gehen davon aus, dass sich die posi­tive Wir­kung der Aktion scher­ben­freie Alt­stadt an den kom­men­den Kar­ne­vals­ta­gen fort­set­zen wird. Das Glas­ver­bot gilt noch von Kar­ne­vals­sonn­tag 12 Uhr, bis Veil­chen­diens­tag 5 Uhr.

3x Düs­sel­dorf Helau