230 Fundstücke, darunter 41 Smartphones, Handtaschen, Uhren, Schmuck und Werkzeuge

Alles – außer Fahrräder: 230 verschiedene Gegenstände kommen bei der letzten Fundsachenversteigerung des städtischen Fundbüros in diesem Jahr unter den Hammer. Los geht es am Dienstag, 4. Dezember, 9 Uhr in den Räumen an der Erkrather Straße 1-3.

Unter den Fundsachen sind zum Teil nagelneue Stücke, denen noch das Original-Preisetikett anhaftet: Nicht selten vergessen Kunden ihre gerade gekauften Kleidungsstücke an der Kasse und holen diese auch nicht ab. Es kommt zudem vor, dass die Polizei solche Gegenstände als Diebesgut sicherstellt und sie keinem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen kann. Bei der nun anstehenden Versteigerung werden unter anderem zwei neue Uhren in Original-Etuis angeboten (Swiss Military Hanowa) sowie ein Ring in Sterling-Silber (925) von Hermes Paris, Modell Kelly, der sich noch in seiner original orangefarbenen Schatulle befindet. Nach den Erfahrungen der Mitarbeiter des Fundbüros werden diese, ebenso wie die angebotenen „iPhones“ und weitere Smartphones – insgesamt sind es 41 -, Kandidaten für die Tageshöchstpreise sein. Weiterhin befinden sich Handtaschen und Werkzeuge im Versteigerungssortiment.

Versteigert wird ungeprüft und ohne Garantie, entsprechend günstig sind die Preise. Allerdings kann es gerade bei elektronischen Geräten nicht nur „Hauptgewinne“ geben, sondern auch „Nieten“. Die ersteigerten Gegenstände müssen sofort bar bezahlt werden und können gleich mitgenommen werden.

Fundsachen werden sechs Monate im Fundbüro aufbewahrt. In dieser Zeit hat der Eigentümer die Möglichkeit, sich nach seinem verlorenen Gegenstand zu erkundigen und diesen zurück zu erhalten. Menschen, die einen verlorenen Gegenstand suchen, können die Mitarbeiter des Fundbüros nicht nur persönlich oder telefonisch kontaktieren: Auf der Internetseite des Ordnungsamtes können sie auch selbst nachschauen, ob ein vermisster Gegenstand im Fundbüro abgeliefert wurde.