Foto: Air­port City

 

Business(park) as usual? Die Corona-Pan­de­mie und sich ändernde Anfor­de­run­gen der Arbeits­welt sor­gen auch bei Geschäfts­im­mo­bi­lien für einen enor­men Wan­del. Das lässt sich in der Düs­sel­dor­fer Air­port City wie unter einem Brenn­glas beob­ach­ten. Das Areal geht bei The­men wie New Work, Digi­ta­li­sie­rung, Mobi­li­tät und Gesund­heit voran – und gehört damit zu den Impuls­ge­bern der urba­nen Trans­for­ma­tion. Wie Stadt, Inves­to­ren und Nut­zer vom Poten­zial der Air­port City pro­fi­tie­ren kön­nen, führt die Flug­ha­fen Düs­sel­dorf Immo­bi­lien GmbH am 27. und 28. April auf der Düs­sel­dor­fer Messe für Stadt- und Pro­jekt­ent­wick­lung „polis Con­ven­tion 2022“ vor Augen.

Seit dem ers­ten Spa­ten­stich 2003 über­zeugte die Air­port City durch ihre ver­kehrs­tech­nisch her­aus­ra­gende Lage direkt am Flug­ha­fen Düs­sel­dorf und an der Auto­bahn A44, schnell erreich­bar auch mit Ver­kehrs­mit­teln des Fern- und Nah­ver­kehrs. Bereits 2017 konnte die Ver­mark­tung des ers­ten Bau­ab­schnit­tes abge­schlos­sen wer­den. Renom­mierte Immo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten und Archi­tek­ten ent­wi­ckel­ten hier weg­wei­sende Bau­ten, die in Sachen Nach­hal­tig­keit, Funk­tion und Gestal­tung Stan­dards setz­ten. „Mit dem jetzt pla­nungs­recht­lich geneh­mig­ten zwei­ten Bau­ab­schnitt hal­ten nun wei­tere Inno­va­tio­nen von mor­gen Ein­zug“, erklärt Anja Dau­ser, Geschäfts­füh­re­rin der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf Immo­bi­lien GmbH.

Die Air­port City II wird deut­lich geprägt sein von den Anfor­de­run­gen der Post-Corona-Zeit: agi­ler, krea­ti­ver und kom­mu­ni­ka­ti­ver – und all das unter Wah­rung von wei­ter­ent­wi­ckel­ten Hygie­nekon­zep­ten wie Luft­fil­te­rung oder berüh­rungs­lo­sem Design. Die Büro­auf­tei­lun­gen las­sen sich noch fle­xi­bler aktu­el­len Bedürf­nis­sen anpas­sen. Anja Dau­ser: „Mehr Home-Office-Mög­lich­kei­ten bedeu­ten nicht, dass zukünf­tig weni­ger Büro­flä­chen benö­tigt wer­den. Die Flure wer­den brei­ter, um Abstände zu wah­ren, und es gilt, grö­ßere Räume für Begeg­nung und Pro­jekt­ar­beit zu schaffen.“

Ein Bei­spiel die­ser dyna­mi­schen Ent­wick­lung in der Air­port City ist BOB an der Süd­seite der bogen­för­mi­gen Haupt­achse der Klaus-Bun­gert-Straße. Der U‑förmige Bau vol­ler smar­ter Tech­no­lo­gien bie­tet auf sechs Eta­gen Lofts, in die Desi­gner Flä­chen­mo­dule nach den Wün­schen der Kun­den ein­bauen. Das kön­nen klas­si­sche „Sin­gle Space Arbeits­wel­ten“ sein oder „Desksharing“-Räume für Home-Office-Teams, um mög­lichst jeder Anfor­de­rung des New Work gerecht zu wer­den. Die Lüf­tungs­an­lage fil­tert Keime, toxi­sche Sub­stan­zen und Stäube. Die Steue­rung der Hei­zungs- und Küh­lungs­an­lage berück­sich­tigt die Wet­ter­vor­her­sage, opti­miert durch künst­li­che Intel­li­genz für ein behag­li­ches Klima und größt­mög­li­che Energieeffizienz.

Anja Dau­ser ist über­zeugt: „Die Gestal­tung, Tech­nik und Auf­tei­lung des BOB för­dert Kom­mu­ni­ka­tion und Krea­ti­vi­tät, aber auch gleich­zei­tig kon­zen­trier­tes Arbei­ten. Der inno­va­tive Bau steht damit bei­spiel­haft für das nach­hal­tige, resi­li­ente und zukunfts­fä­hige Kon­zept der Air­port City – und als Bei­trag für eine Stadt im Wandel.“