Arena Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

Dr. Reinhold Ernst und Robert Schäfer zu den Verhandlungen der Stadt mit dem KFC Uerdingen

Mit Über­ra­schung hat For­tuna Düs­sel­dorf zur Kennt­nis genom­men, dass die Düs­sel­dor­fer Sta­di­on­be­trei­ber­ge­sell­schaft mit dem KFC Uer­din­gen über ein Miet­ver­hält­nis für die Sai­son 2019/20 ver­han­delt hat. Weder wurde vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung For­tuna Düs­sel­dorf als lang­jäh­ri­ger Haupt­mie­ter über die Gesprä­che infor­miert, noch wurde die For­tuna vorab über etwaige Ent­schei­dun­gen in Kennt­nis gesetzt.

In heu­ti­gen Gesprä­chen mit der Stadt­spitze um Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel hat For­tuna Düs­sel­dorf seine Ent­täu­schung über den Pro­zess zum Aus­druck gebracht und noch ein­mal deut­lich gemacht, dass das Bestre­ben der For­tuna, die Arena zu einer iden­ti­täts­stif­ten­den Heim­stätte zu machen, mit die­ser Ent­schei­dung einen Rück­schlag erlei­den würde.

For­tu­nas Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Dr. Rein­hold Ernst erklärt: „Grund­lage unse­rer Gesprä­che mit der Stadt war bis­lang immer eine allei­nige Nut­zung der Arena als Heim­spiel­stätte der For­tuna außer­halb des sons­ti­gen Ver­an­stal­tungs­be­triebs. Diese Gesprä­che waren sehr weit fort­ge­schrit­ten. Des­halb sind wir sehr über­rascht und irri­tiert dar­über, dass ohne unsere Kennt­nis par­al­lel andere Gesprä­che geführt und Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen wur­den. Ent­ge­gen aller Zusa­gen würde diese Ent­schei­dung die sport­li­che und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung von For­tuna Düs­sel­dorf zu einem eta­blier­ten Erst­li­gis­ten stark beeinträchtigen.“

„Dass zwei kon­kur­rie­rende Klubs gemein­sam in einem Sta­dion spie­len, ist wirt­schaft­lich und sport­lich nicht sinn­voll. Das erzeugt Fol­ge­pro­bleme auf allen Ebe­nen“, sagt For­tuna Düs­sel­dorfs Vor­stands­vor­sit­zen­der Robert Schä­fer, „das habe ich in mei­nen Gesprä­chen mit der Stadt­spitze auch aus­drück­lich so geäu­ßert. Ich gehe davon aus, dass die zustän­di­gen Gre­mien der Stadt sich die­ser Pro­ble­ma­tik anneh­men werden.“