Musikbrunnen im Stadtbrückchen Foto: LOKALBÜRO

 

Bis Anfang Mai werden die Fachleute schrittweise alle 48 Brunnenanlagen aktivieren

Mit dem Frühlingsanfang rüstet sich nicht nur die Pflanzen- und Tierwelt für die helle Jahreszeit, sondern auch die städtischen Brunnenanlagen erwachen aus ihrem Winterschlaf. Traditionell zur Osterzeit wird die alljährliche Brunnensaison eingeläutet. Im Laufe des Aprils werden im Auftrag des Kulturamtes die städtischen Brunnenanlagen in Betrieb genommen.

Pünktlich zum Osterfest werden nicht nur die Altstadtbrunnen sprudeln, sondern auch der Segelbrunnen auf dem Platz der deutschen Einheit, der Heimatbrunnen in Gerresheim und der Barbarossabrunnen in Oberkassel. Bis Anfang Mai werden die Fachleute dann schrittweise alle 48 Brunnenanlage aktiviert haben.

Bereits im März wurde der Nordparkbrunnen mit seinen zahlreichen Fontänen in Betrieb genommen und erfreut seither mit seinem Wasserspiel eine Vielzahl von Besuchern des Nordparks und des nahegelegen Aquazoo Löbbecke Museum. Zuvor mussten Fachleute die 160 Düsen mit großer Sorgfalt reinigen, montieren und einstellen, sowie die Pumpen prüfen. Im Zuge der Brunneninbetriebnahme werden nicht nur Reinigungsarbeiten durchgeführt, sondern auch erforderliche Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen. So wird beispielsweise die Dirigentenfigur, welche die Brunnenspitze des Musikbrunnens ziert, eine Aufarbeitung erhalten. In der zweiten Aprilwoche wird der bronzene Dirigent demontiert und in einer Kunstgießerei überarbeitet. Die Figur wird neu vergoldet und der fehlende Dirigentenstab ersetzt. Auch am Schalenbrunnen wird eine Überarbeitung stattfinden. Über die Wintermonate sind an der noch nicht gänzlich ausgehärteten Bausubstanz oberflächliche Abplatzungen im Brunnenbecken entstanden. Ein Restaurator wird die Schäden im Laufe des Aprils beheben.

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Brunnensaison ist die Wiederherstellung der historischen Balustraden am Tritonenbrunnen. Die seitlichen Stützmauern und die aufsitzenden Seitenbalustraden waren so stark geschädigt, dass die Balustraden im Februar 2018 abgebaut werden mussten. Diese werden derzeit restauriert. Noch im April wird ein Restaurator mit den Arbeiten beginnen und das historisch so bedeutsame Ensemble entsprechend den denkmalrechtlichen Vorgaben in seiner Gesamtheit wiederherstellen. Die Arbeiten sollen im Sommer 2019 abgeschlossen sein.

Das Kulturamt sorgt mit Unterstützung des Amtes für Gebäudemanagement auch in der Brunnensaison für die regelmäßige Reinigung der Brunnenanlagen und notwendigen Reparaturen. Insbesondere in Hitzeperioden wird auf den notwendigen Wasseraustausch geachtet, um Veralgungsgefahr vorzubeugen.