Mon­si­gnore Hen­nes Foto: LOKALBÜRO Düsseldorf

 

Msgr. Hen­nes ver­zich­tet auf seine Ämter

Die in den ver­gan­ge­nen Tagen medial inten­siv beob­ach­tete Aus­ein­an­der­set­zung um die Ent­pflich­tung des seit März 2019 beur­laub­ten Düs­sel­dor­fer Stadt­de­chan­ten Msgr. Ulrich Hen­nes und die Ein­lei­tung eines Amts­ent­he­bungs­ver­fah­rens durch Erz­bi­schof Rai­ner Maria Kar­di­nal Woelki ist been­det. Im Zuge des Kon­flikts hatte das Bis­tum u.a. gericht­li­che Hilfe in Anspruch genom­men und Hen­nes das Auf­stel­len bestimm­ter Behaup­tun­gen über die den Grund für die Ent­pflich­tung bil­den­den Vor­würfe sowie über den Inhalt einer zwi­schen den Betei­lig­ten geführ­ten Unter­re­dung ver­bie­ten lassen.

Nach einem ein­ge­hen­den Vier-Augen-Gespräch mit dem Erz­bi­schof erklärte Hen­nes heute sei­nen Ver­zicht auf die Ämter als Düs­sel­dor­fer Stadt­de­chant und als Pfar­rer der Gemeinde St. Lam­ber­tus. Kar­di­nal Woelki nahm den Ver­zicht als Zei­chen der Bereit­schaft Hen­nes‘ an, den Weg für einen guten Neu­an­fang in Düs­sel­dorf frei­zu­ma­chen. Mit Blick hier­auf hob Woelki das seit der Beur­lau­bung gel­tende Ver­bot des öffent­li­chen pries­ter­li­chen Wir­kens von Msgr. Hen­nes auf. Über des­sen zukünf­ti­gen Ein­satz als Pries­ter wird der Erz­bi­schof zu spä­te­rer Zeit entscheiden.