Fröh­li­che Ball­gäste: Her­bert Reul, Ehe­frau Gundi.

“Mehr Mann mit Ver­ant­wor­tung als Par­tei­sol­dat“ – Baas
 der Jon­ges hält Lau­da­tio auf „Bierzipfel“-Träger Her­bert Reul

„Bür­ge­rin­nen und Bür­ger spü­ren Gefähr­dun­gen sofort. Sie suchen Ori­en­tie­rung und Halt, bei denen, die für Glaub­wür­dig­keit und Ver­läss­lich­keit ste­hen.“ Wolf­gang Rol­s­ho­ven, Baas der Düs­sel­dor­fer Jon­ges, sprach dem NRW-Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul in sei­ner Lau­da­tio zur Ver­lei­hung des „Bier­zip­fels“ der Schloss­garde Düs­sel­dorf seine Hoch­ach­tung aus

Rol­s­ho­ven, der Vor­jah­res­trä­ger des „Bier­zip­fels“, beschei­nigte Her­bert Reul beim 15. Ball der Schloss­garde im Hotel Mari­tim, er werde in der Bevöl­ke­rung „eher als Ver­ant­wor­tung tra­gen­der Minis­ter denn als Par­tei­sol­dat wahr­ge­nom­men.“ Das schaffe Ver­trauen.

Hebert Reul gab sich beschei­den: „Man über­zeugt die Men­schen nicht mit Sprü­chen, Kra­kee­len und Pla­ka­ten, son­dern nur wenn man ihren All­tag Stück für Stück ver­bes­sert. Darin ver­su­che ich mich ein biss­chen.“ Er habe jetzt fünf Jahre Zeit, und wenn dann mehr Leute sag­ten, der Staat sei doch nicht so schlecht wie wir ihn uns manch­mal mach­ten, er sei in der Lage für Sicher­heit zu sor­gen, dann habe sich das alles gelohnt.

Den „Bier­zip­fel“ über­reichte Gert-Fried­rich Prinz von Preu­ßen und Fried­helm Croll, 1. Vor­sit­zen­der der Schloß­garde, die in die­sem Jahr ihr 20. Bestehen fei­ert, bat dazu wei­tere Trä­ger der Aus­zeich­nung wie Josef Hin­kel auf die Bühne.
Mit der KPM-Lui­sen­scha­tulle wurde ges­tern die Düs­sel­dor­fer Unter­neh­me­rin Ros­wi­tha Ket­te­ler geehrt, sowohl für ihr umfäng­li­ches sozia­les Enga­ge­ment als auch für die lang­jäh­rige Unter­stüt­zung der Schloss­garde.

Sopra­nis­tin Desi­ree Brodka und Schau­spie­le­rin Ste­fa­nie Breuer führ­ten durch das Pro­gramm, bei dem die Band Gra­vity neben Dar­bie­tun­gen Desi­ree Brod­kas für Unter­hal­tung sorgte. Ele­ganz im Tanz prä­sen­tierte der Bos­ton Club und Pia­nist Sascha Klaar sorgte für einen rocki­gen Schluss­punkt mit einem besinn­li­chen Aus­klang – er besang seine drei­jäh­ri­ges Töch­ter­chen Melody