Gas­la­ter­nen in der Alt­stadt Foto: LOKALBÜRO

 

Initia­tive Düs­sel­dor­fer Gas­licht unter­stützt Erhal­tungs­vor­schlag der Verwaltung

Die Initia­tive Düs­sel­dor­fer Gas­licht unter­stützt den Vor­schlag zur Erhal­tung der Düs­sel­dor­fer Gas­la­ter­nen, den Pla­nungs­de­zer­nen­tin Cor­ne­lia Zuschke in der Sit­zung des Ord­nungs- und Ver­kehrs­aus­schuss am Mitt­woch, 15. Januar 2020, vor­ge­stellt hat. „Wir freuen uns sehr, dass die Düs­sel­dor­fer Gas­be­leuch­tung als Denk­mal von her­aus­ra­gen­der natio­na­ler Bedeu­tung aner­kannt wor­den ist. Auf die­ser Basis wird es mög­lich sein, die Wün­sche der Bür­ger, die Anfor­de­run­gen der Ver­kehrs­si­cher­heit und den kul­tu­rel­len Wert in einem kon­struk­ti­ven Pro­zess unter einen Hut zu brin­gen,” erklärt Initia­ti­ven­spre­cher Lutz Cleffmann.

Aus­drück­lich lobt die Initia­tive das seit Herbst 2018 durch­ge­führte Dia­log­ver­fah­ren zur Gas­be­leuch­tung. „In den Arbeits­grup­pen ist es gelun­gen, zahl­rei­che Fra­gen ein­ver­nehm­lich zu klä­ren. Dass es an der ein oder ande­ren Stelle ver­schie­dene Auf­fas­sun­gen gibt, liegt in der Natur der Sache. Den­noch ist aus der frü­he­ren Kon­fron­ta­tion ein Klima der Koope­ra­tion gewor­den,” ergänzt Cleffmann.

In die­sem Zusam­men­hang erin­nerte die Initia­tive an die zuwei­len hit­zige Stim­mung bei den Bür­ger­be­tei­li­gun­gen des Jah­res 2016. Das große Enga­ge­ment zahl­rei­cher Bür­ger habe jetzt Früchte getra­gen. „Bei unse­rer bei­spiel­haf­ten Befra­gung im Stadt­be­zirk 2 haben sich damals fast 95 Pro­zent der Teil­neh­mer für den Erhalt der Gas­la­ter­nen aus­ge­spro­chen, obwohl auch die Abschaf­fung als Ant­wort­op­tion vor­ge­ge­ben war,” stellt Cleff­mann fest. Des­halb sei zu hof­fen, dass die Rats­mit­glie­der jetzt die­sen Wil­len der Stadt­ge­sell­schaft hono­rie­ren und dem Ver­wal­tungs­vor­schlag zustim­men. „Vor zehn Jah­ren hat Gabriele Hen­kel die erste Peti­tion im Rat­haus über­ge­ben. Das zeigt, wie lang­fris­tig das Enga­ge­ment der Düs­sel­dor­fer Bür­ger­schaft ist.”

Wenn der Stadt­rat dem Erhal­tungs­kon­zept zustimmt, sieht die Initia­tive zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, die Gas­la­ter­nen auch in der Außen­dar­stel­lung der Lan­des­haupt­stadt zum Aktiv­pos­ten zu machen. „Wir haben nicht viele Denk­male natio­na­ler Bedeu­tung. Was San Diego und Lon­don mit ihren weni­gen Gas­la­ter­nen kön­nen, wer­den wir dann als ‚Gas­licht­stadt Düs­sel­dorf’ weit in den Schat­ten stel­len,” stellt Cleff­mann abschlie­ßend fest.