Blick von Süden auf die aus­ge­fah­rene Dreh­lei­ter mit Feu­er­wehr­mann und Trom­pe­ten­spie­ler Tho­mas Bienbeck,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Feuerwehr

 

Musi­ka­li­scher Feu­er­wehr­mann bedankte sich im Namen aller Ein­satz­kräfte für die tolle Unter­stüt­zung aus der Lan­des­haupt­stadt mit Beet­ho­vens “Ode an die Freude” aus 30 Meter Höhe am Cor­ne­li­us­platz.

Die not­wen­di­gen Maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus bedeu­tet nicht nur für die Men­schen in Düs­sel­dorf eine große Ein­schrän­kung in ihrem per­sön­li­chen Leben, son­dern deutsch­land­weit. Mit Ver­schär­fung der Aus­gangs­be­schrän­kun­gen musste ein Groß­teil der Men­schen zu Hause blei­ben, wäh­rend die Beschäf­ti­gen aus sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen wei­ter bei­spiels­weise für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Erkrank­ten, Nach­schub für Geschäfte und Super­märkte, die Strom­ver­sor­gung, die Pflege von alten Men­schen oder die Sicher­heit der Bevöl­ke­rung sorg­ten.

Unter #bleibt­zu­Hause #wir­b­lei­ben­fürEuchda soli­da­ri­sie­ren sich inzwi­schen viele tau­sende Men­schen in den sozia­len Netz­wer­ken bun­des­weit. Mit die­ser posi­ti­ven Reak­tion auf die der­zeit schwie­rige Situa­tion für alle Bür­ger, wuchs über die letz­ten Tage und Wochen die Wert­schät­zung für die Men­schen die­ser Berufe in der Bevöl­ke­rung.

Immer öfter gab es ein Dan­ke­schön in Form von abend­li­chem Applaus von den Bal­ko­nen in der Stadt oder klei­nen Ges­ten aus der Bevöl­ke­rung. Bereits am Sonn­tag (22. März) mal­ten Bür­ger eine gro­ßes “Danke” in der Alarm­aus­fahrt der Feuer- und Ret­tungs­wa­che in Ger­res­heim auf die Straße, um sich so für den Ein­satz der Feu­er­wehr­frauen und ‑män­ner zu bedan­ken. Am Don­ners­tag­mor­gen (26. März) erbli­cken die Ein­satz­kräfte der Wache an der Pose­ner Straße beim Sonn­auf­gang vor dem Tor der Ein­fahrt ein gemal­tes Herz mit “Danke für Euren Ein­satz”. Dies sind nur zwei Bei­spiele von vie­len täg­li­chen Wert­schät­zun­gen, die gerade vor allem die Mit­ar­bei­ter im Ret­tungs­dienst und bei der Feu­er­wehr in Düs­sel­dorf erhal­ten.

Da es lei­der nicht mög­lich ist, sich bei allen gleich­zei­tig zu bedan­ken, ließ sich das Social-Media-Team der Feu­er­wehr spon­tan eine öffent­li­che Aktion ein­fal­len, ohne dabei die vor­han­de­nen Aus­gangbe­schrän­kun­gen zu bre­chen. Kur­zer­hand posi­tio­nier­ten die Feu­er­wehr­leute eine Dreh­lei­ter am Cor­ne­li­us­platz an der Königs­al­lee. Auf 30 Meter Höhe fuhr dann der 52-jäh­rige Ober­brand­meis­ter Tho­mas Bien­beck im Korb der Dreh­lei­ter nach oben. Der schon seit vie­len Jah­ren pas­sio­nier­ter Trom­pe­ten­spie­ler bedankte sich dann im Namen aller Ein­satz­kräfte für die tolle Unter­stüt­zung aus der Lan­des­haupt­stadt mit Beet­ho­vens “Ode an die Freude”. Um die­sen Moment für alle Men­schen ein­zu­fan­gen, wurde die Aktion mit einer Drohne gefilmt und auf den sozia­len Netz­werk­sei­ten der Feu­er­wehr ver­öf­fent­licht

 

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