Wun­der­bare Ehrung für die Grande Dame des deut­schen Kaba­retts – eine Son­der­marke zu ihrem 100. Geburtstag!

Heute wurde Lore Lorentz von OB Tho­mas Gei­sel vor dem Kom(m)ödchen geehrt. Kay Lorentz, ihr Sohn sowie das ganze Kom(m)ödchen-Team waren dabei.

Bis 17 Uhr kann man die Brief­marke heute in einem Post­zelt erwerben.

Lore Lorentz (1920–1994) grün­dete 1947 zusam­men mit ihrem Mann Kay das erste deut­sche Nach­kriegs­ka­ba­rett „Das Kom(m)ödchen“ und stand bis zu ihrem Tod 1994 quasi unun­ter­bro­chen auf der Bühne und wurde als „Grande Dame des deut­schen Kaba­retts und der poli­ti­schen Satire“ gefei­ert. 1976 lehnte sie gemein­sam mit ihrem Mann Kay Lorentz die Annahme des Bun­des­ver­dienst­kreu­zes „mit freund­lich-dank­ba­rer Ent­schie­den­heit“ ab.

Von 1976 bis 1978 lehrte Lore Lorentz an der Folk­wangschule in Essen Chan­son, Song und Musi­cal. Nach­dem sie 1983 aus dem Ensem­ble des Kom(m)ödchens aus­ge­schie­den war, wid­mete sie sich Solo­pro­gram­men, kehrte jedoch nach dem Tod von Kay Lorentz 1993 ans Kom(m)ödchen zurück, um des­sen Lei­tung zu über­neh­men. 1994, nur drei­zehn Monate nach ihrem Mann, starb Lore Lorentz an den Fol­gen einer Lun­gen­ent­zün­dung. Sie ist auf dem Heerd­ter Fried­hof neben ihrem Mann Kay beer­digt. www.kommoedchen.de

Text: Bar­bara Schmitz