11.11.2019 Foto: LOKALBÜRO

 

Das Comi­tee Düsseldorfer Car­ne­val e.V. ist zuver­sicht­lich, am 11.11. Open Air in die neue Ses­sion zu star­ten. „Hop­pe­ditz Erwa­chen auf dem Rat­haus­platz mar­kiert seit fast 150 Jah­ren in Düsseldorf den Beginn der fünften Jah­res­zeit. An die­ser Tra­di­tion wer­den wir auch in Zei­ten der Corona-Krise fest­hal­ten“, betonte CC-Präsident Michael Lau­men nach der heu­ti­gen Vor­stands­sit­zung und fügte hinzu: „Diese Ver­an­stal­tung wird aber kom­plett ohne Alko­hol­aus­schank statt­fin­den.“ Mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf werde man ein Hygiene- und Infek- tions­schutz­kon­zept erar­bei­ten und ver­su­chen, möglichst vie­len Kar­ne­va­lis­ten eine Teil­nahme zu ermöglichen. Eine genaue Zahl steht noch nicht fest. Nach der aktu­el­len Coro­na­schutz­ver­ord­nung muss der Ver­an­stal­ter ab 500 Teil­neh- mern auch eine pandemiegemäße An- und Abreise sicher­stel­len. Dies sei, so Lau­men, wohl nicht möglich. Der Umzug der Kar­ne­vals­ver­eine am 11.11. und der tra­di­tio­nelle Hop­pe­ditz-Ball fal­len dage­gen aus. Den genauen Zeit­ab­lauf von Hop­pe­ditz-Erwa­chen wird das CC recht­zei­tig bekanntgeben.

Eine Ent­schei­dung traf der CC-Vor­stand im Hin­blick auf die Prinzenpaar-Kürung. „Statt wie ursprünglich geplant am 20. Novem­ber wer­den wir die Kürung am 2. Januar 2021 durchführen“, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann.

Grundsätzlich beur­teilt das CC die der­zei­tige Situa­tion für alle Kar­ne­va­lis­ten als „äußerst unbe­frie­di­gend“ (Tüllmann). Der Vor­stand des CC for­dert daher von der NRW-Lan­des­re­gie­rung zeit­nah ent­spre­chende Richt­li­nien. „Meinungsäußerungen ein­zel­ner Poli­ti­ker zum Thema Kar­ne­val hel­fen uns nicht wei­ter“, sagte Präsident Lau­men. „Was wir und die 70 dem CC ange­schlos­se­nen Ver­eine brau­chen, sind klare Vor­ga­ben für die Durchführung der geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen. Dies gilt ins­be­son­dere für unse­ren Rosen­mon­tags­zug, der welt­weit Beach­tung fin­det.“ Oberste Priorität müsse dabei der Gesund­heits­schutz haben, aber auch wirt­schaft­li­che Aspekte dürften nicht außer Acht gelas­sen wer­den, so Laumen.