Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel ent­hüllt das neue Stra­ßen­schild der “Borussia-Düsseldorf-Straße”,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister

 

Stich­straße zum Deut­schen Tisch­ten­nis-Zen­trum in Gra­fen­berg heißt jetzt “Borussia-Düsseldorf-Straße”/OB Gei­sel ent­hüllt Straßenschild

Außer­ge­wöhn­li­che Ehrung für einen groß­ar­ti­gen Sport­ver­ein: Der deut­sche Tisch­ten­nis-Rekord­meis­ter Borus­sia Düs­sel­dorf hat eine eigene Straße bekom­men. Die Stich­straße zum Deut­schen Tisch­ten­nis-Zen­trum (DTTZ) in Gra­fen­berg heißt jetzt “Borus­sia-Düs­sel­dorf-Straße”. Das DTTZ hat nun die offi­zi­elle Adresse Borus­sia-Düs­sel­dorf-Straße 1.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel hat am Frei­tag, 11. Sep­tem­ber, das neue Stra­ßen­schild ent­hüllt. Mit dabei waren Bezirks­bür­ger­meis­ter Kars­ten Kun­ert sowie Borus­sia Düs­sel­dorfs Abord­nung mit Prä­si­dent Mar­cel Piwo­lin­ski, Tisch­ten­nis­star Timo Boll, Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der Hans Wil­helm Gäb und Mana­ger Andreas Preuß sowie Dr. Renko Dirk­sen, Vor­stands­spre­cher der ARAG SE. Für die Unter­stüt­zer der Umbe­nen­nung war für die Düs­sel­dor­fer Jon­ges Baas Wolf­gang Rol­s­ho­ven ebenso anwe­send wie Ver­tre­ter des Bür­ger-Ver­eins Düs­sel­dorf-Gra­fen­berg 1903 e.V. und der Bezirks­ver­tre­tung 7.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel: “Die Borus­sia ist ein her­aus­ra­gen­des Aus­hän­ge­schild für die Sport­stadt Düs­sel­dorf. Große Erfolge vom Jugend- bis zum Spit­zen­sport gefei­ert von sym­pa­thi­schen Sport­le­rin­nen und Sport­lern und getra­gen von einer exzel­len­ten Ver­eins­füh­rung sind das Mar­ken­zei­chen die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Tisch­ten­nis­klubs. Mit der ‚Borus­sia-Düs­sel­dorf-Straße‘ wird die Leis­tung die­ser Medail­len­schmiede gewür­digt und sicht­bar gemacht: Hier ist die Hei­mat des ganz gro­ßen Tischtennissports!“

Mar­cel Piwo­lin­ski, Prä­si­dent Borus­sia Düs­sel­dorf: “Eine eigene Straße zu bekom­men, ist eine große Ehre für uns und zeigt die Wert­schät­zung der Stadt für unse­ren Ver­ein und unser Enga­ge­ment. Denn Borus­sia Düs­sel­dorf ist mehr als nur Titel und Pro­fi­sport. Die Borus­sia-Düs­sel­dorf-Straße ist unser Moti­va­tor, unser viel­fäl­ti­ges gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment auch in Zukunft mit vol­ler Kraft fort­zu­set­zen. Vie­len Dank an alle, die die­ses Pro­jekt von der Idee bis zur Umset­zung vor­an­ge­trie­ben haben. Wir sind sehr stolz.”

Die Bezirks­ver­tre­tung 7 (Ger­res­heim, Gra­fen­berg, Luden­berg, Hub­bel­rath, Knitt­kuhl) hatte zuvor in ihrer Sit­zung am 1. Sep­tem­ber beschlos­sen, die Stich­straße abge­hend von der Ernst-Poens­gen-Allee zum DTTZ dem erfolg­reichs­ten deut­schen Tisch­ten­nis­ver­ein zu wid­men — in Wür­di­gung der natio­na­len und inter­na­tio­na­len Erfolge sowie des­sen Enga­ge­ment im Behin­der­ten­sport und der Nachwuchsförderung.

Hin­ter­grund: Borus­sia Düsseldorf
Mit inzwi­schen 30 deut­schen Meis­ter­ti­teln, 26 deut­schen Pokal­sie­gen und 15 Erfol­gen auf euro­päi­scher Ebene ist die Borus­sia nicht nur natio­na­ler Rekord­meis­ter, son­dern zählt mit 71 Titeln ins­ge­samt auch zu den drei erfolg­reichs­ten Ver­eins­mann­schaf­ten in Deutsch­land über­haupt. Timo Boll, der seit 2007 für den Rekord­meis­ter spielt, gehört bereits seit über einer Dekade zu den bes­ten Spie­lern der Welt und hat bereits mehr­fach Platz 1 der Welt­rang­liste belegt. Das im Jahr 2006 eröff­nete DTTZ wurde 2017 zur Tisch­ten­nis-Welt­meis­ter­schaft in Düs­sel­dorf um eine Trai­nings­halle erwei­tert. Düs­sel­dorf ver­fügt damit über eine hoch­mo­derne Trai­nings­stätte für Natio­nal­mann­schaf­ten des olym­pi­schen und paralym­pi­schen Sports und ein per­fekt aus­ge­stat­te­tes Sport­in­ter­nat für Tischtennisspieler.