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106 Ein­sätze zur Über­prü­fung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung von Frei­tag bis Sonntag

Die Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs- und Ser­vice­diens­tes der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf (OSD) muss­ten im Zeit­raum von Frei­tag, 23. Okto­ber, bis Sonn­tag, 25. Okto­ber, ins­ge­samt 106 Hin­wei­sen auf Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung nach­ge­hen. In die­sem Zeit­raum wur­den auch die Sperr­zeit und das Alko­hol­aus­schank­ver­bot kon­trol­liert. Zudem wur­den 2.535 Men­schen auf die Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung hingewiesen.

Ein­sätze am Frei­tag, 23. Oktober
In Sto­ckum lös­ten die Mit­ar­bei­ter des OSD eine nicht ange­mel­dete Raver-Party auf. Unter­halb der Brü­cke der Bun­des­au­to­bahn 44 hat­ten sich zahl­rei­che Men­schen ver­sam­melt, die beim Ein­tref­fen der OSD-Dienst­kräfte zum Groß­teil flüch­te­ten. Unter der Brü­cke waren fünf Pavil­lons auf­ge­stellt. In einem der Pavil­lons wur­den diverse Getränke gela­gert, in einem wei­te­ren war eine Musik­an­lage auf­ge­baut. Zudem brannte ein Lagerfeuer.

Das Musik-Equip­ment wurde sicher­ge­stellt. Ebenso wur­den wei­tere Fund­sa­chen — ein Die­sel­ag­gre­gat, zwei Laut­spre­cher, ein Ver­stär­ker, ein Ben­zin­ka­nis­ter, ein Beleuch­tungs­mast, Gegen­stände zur Ein­lass­kon­trolle sowie eine Rolle Wert­mar­ken — ein­ge­zo­gen und sicher­ge­stellt. Die ver­blie­be­nen Men­schen wur­den auf­ge­for­dert, das Feuer umge­hend zu löschen und die Pavil­lons abzu­bauen. Außer­dem wurde die Auf­lage erteilt, den Party-Ort zu reinigen.

Dar­über hin­aus lei­te­ten Mit­ar­bei­ter des OSD nach der Fest­stel­lung diver­ser Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung in sechs Betrie­ben ent­spre­chende Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein.

Ein­sätze am Sams­tag, 24. Oktober
Im Rah­men der Über­prü­fung eines Restau­rants in Flin­gern stell­ten OSD-Dienst­kräfte zahl­rei­che Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung fest. Die Mit­ar­bei­ter tru­gen keine Mund-Nasen­be­de­ckung, die Min­dest­ab­stände wur­den deut­lich unter­schrit­ten, und die Kon­takt­liste war feh­ler­haft. Auf­grund der Ver­stöße wurde die sofor­tige Schlie­ßung ver­an­lasst und ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Ein­sätze am Sonn­tag, 25. Oktober
Bei Kon­trol­len zur Ein­hal­tung des Tra­gens von Mund-Nasen-Bede­ckun­gen stell­ten OSD-Mit­ar­bei­ter ein gefälsch­tes Attest sicher. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde ein­ge­lei­tet. Zudem wur­den bei einer Bar im Hafen Gäste nach 23 Uhr bewir­tet. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Ein­atz­zah­len des OSD
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 23. Okto­ber, bis ein­schließ­lich Sonn­tag, 25. Okto­ber, 187 Ein­sätze, von denen 106 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 13.173, von denen 6.990 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. 102 Anrufe zum Thema gin­gen in den ver­gan­ge­nen drei Tagen bei der Leit­stelle des OSD ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 10.458.

Im Hin­blick auf die seit dem 14.Oktober durch­zu­füh­rende Über­wa­chung der fest­ge­leg­ten stadt­wei­ten Sperr­zeit und des für den glei­chen Zeit­rah­men ver­füg­ten Alko­hol­ver­kaufs­ver­bo­tes wur­den 381 Betriebe kontrolliert.