Durch die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf wur­den am Diens­tag um kurz nach 10 Uhr die Kel­ler­räume einer Senio­ren­ta­ges­stätte vom gif­ti­gen Koh­len­mon­oxid befreit. Dazu setz­ten die Ein­satz­kräfte ein spe­zi­el­les Ent­lüf­tungs­ge­rät ein. Vor­sorg­lich wur­den die Besu­cher sowie Mit­ar­bei­ter der Senio­ren­ta­ges­stätte vom städ­ti­schen Ret­tungs­dienst noch vor Ort unter­sucht. Ein Trans­port zur wei­te­ren ärzt­li­chen Behand­lung war nicht erfor­der­lich. Die Ursa­che für die erhöhte Kon­zen­tra­tion konnte abschlie­ßend nicht fest­ge­stellt wer­den. Vor­sorg­lich wurde die Hei­zungs­an­lage außer Betrieb genommen.

Don­ners­tag Vor­mit­tag wurde die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf über einen aus­ge­lös­ten Koh­len­stoff­mon­oxid-Mel­der in einer Senio­ren­ta­ges­stätte in Bilk infor­miert. Als die ers­ten Ein­satz­kräfte wenige Minu­ten spä­ter an der gemel­de­ten Adresse ein­tra­fen, ent­sen­dete der Ein­satz­lei­ter umge­hend einen Mess­trupp zur Erkun­dung ins Gebäude und ließ vor­sorg­lich die Senio­ren­ta­ges­stätte im Erd­ge­schoss durch wei­tere Feu­er­wehr­leute räu­men. Die zehn älte­ren Men­schen kamen für die Dauer des Ein­sat­zes in meh­re­ren Bus­sen der Ein­rich­tung unter. Nach einer ers­ten medi­zi­ni­schen Begut­ach­tung durch den städ­ti­schen Ret­tungs­dienst konn­ten alle zehn Besu­cher sowie drei Mit­ar­bei­ten­den der Senio­ren­ta­ges­stätte unver­letzt ent­las­sen wer­den. Für eine detail­lierte Erkun­dung des gesam­ten Gebäu­des wur­den wei­tere Mess­trupps durch den Ein­satz­lei­ter im Gebäu­de­in­ne­ren ein­ge­setzt. Wäh­rend der Kon­trolle der Kel­ler­räume, diese sind teil­weise unter­ver­mie­tet, stell­ten die Ein­satz­kräfte eine stark erhöhte Kon­zen­tra­tion an Koh­len­stoff­mon­oxid fest. Um das farb‑, geruch- und geschmack­lose sowie gif­tige Gas aus dem Gebäude ins Freie zu schaf­fen, setzte die Feu­er­wehr ein spe­zi­el­les Ent­lüf­tungs­ge­rät ein. Auf­grund der hohen Kon­zen­tra­tion sowie der ört­li­chen Gege­ben­hei­ten gestal­tete sich diese Maß­nahme als sehr zeit­in­ten­siv dar.

Die Ursa­che für die erhöhte Kon­zen­tra­tion konnte abschlie­ßend nicht fest­ge­stellt wer­den. Vor­sorg­lich nah­men der hin­zu­ge­zo­gene Schorn­stein­fe­ger sowie Mit­ar­bei­tende der Netz­ge­sell­schaft Düs­sel­dorf die Hei­zungs­an­lage Außer­be­trieb. Diese wird nun durch ein Fach­un­ter­neh­men einer tech­ni­schen Über­prü­fung unter­zo­gen. Die letz­ten der 35 Ein­satz­kräfte kehr­ten nach drei­ein­halb Stun­den zu ihren Wachen zurück.

 

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