Ein­blick in die Son­der­aus­stel­lung: Durch die Unter­stüt­zung des Freun­des­krei­ses konnte die Aus­stel­lung zum Löb­be­cke-Jubi­läum rea­li­siert werden,©Aquazoo Löb­be­cke Museum

Son­der­aus­stel­lung im Aqua­zoo Löb­be­cke Museum anläss­lich des 200. Geburts­tags von Theo­dor Löbbecke

In die­sem Jahr fei­ert das Aqua­zoo Löb­be­cke Museum den 200. Geburts­tag von Theo­dor Löb­be­cke (4. März). Das Insti­tut am Nord­park will sei­nem Namens­ge­ber daher ein gan­zes Jubi­lä­ums­jahr wid­men. Ein Teil davon ist die der­zei­tige Son­der­aus­stel­lung des Insti­tuts “Muscheln, Schne­cken, Pil­len­do­sen”. Die Schau kann bis zum 28. August im Aqua­zoo besucht werden.

Löb­be­ckes wert­volle Samm­lung Das “Loeb­be­ckea­num” war einst ein klei­nes Pri­vat­mu­seum in der Scha­dow­straße in Düs­sel­dorf. Es wurde von Theo­dor Löb­be­cke gegrün­det, der lange Zeit in Duis­burg Apo­the­ker war, gleich­zei­tig aber auch begeis­ter­ter Samm­ler von Con­chy­lien, also den Gehäu­sen von Muscheln und Schne­cken. Im Laufe sei­nes Lebens trug er über 170.000 Stück aus etwa 70.000 Arten zusammen.

Das Loeb­be­ckea­num war der direkte Vor­läu­fer des heu­ti­gen Aqua­zoo Löb­be­cke Museum, was Löb­be­cke für das Insti­tut natür­lich zu einer ganz beson­de­ren Per­son macht. Noch heute wird seine wert­volle Samm­lung, die mitt­ler­weile auf rund 300.000 Exem­plare ange­wach­sen ist, dort bewahrt.

Doch was genau treibt Men­schen- wie Löb­be­cke — dazu an tau­sende Con­chy­lien in pri­va­ten Samm­lun­gen zusam­men­zu­tra­gen? Genau die­ser Frage geht die der­zei­tige Son­der­aus­stel­lung, die durch den Aqua­zoo-Freun­des­kreis finan­ziert wurde, nach. Dafür wur­den 50 heu­tige Samm­le­rin­nen und Samm­ler befragt, warum sie sam­meln. Aus ihren Ant­wor­ten wurde die Aus­stel­lung erstellt. Die Schau berich­tet von fer­nen Rei­sen, von engen Freund­schaf­ten, von Viel­falt und Schön­heit der Con­chy­lien und ande­ren Din­gen, die Samm­le­rin­nen und Samm­ler moti­vie­ren, ihrer Pas­sion fol­gend Muscheln und Schne­cken zusam­men­zu­tra­gen. Selbst­ver­ständ­lich gibt die Aus­stel­lung auch Ein­bli­cke in das Leben und die Sam­mel­tä­tig­keit Löb­be­ckes. Über 300 Objekte, die aus dem Maga­zin des Aqua­zoos stam­men, wer­den erst­mals prä­sen­tiert. Eine digi­tale Erwei­te­rung der Aus­stel­lung via QR-Code erlaubt den Gäs­ten dar­über hin­aus den Zugriff auf Videos, Bil­der – und sogar Löb­be­ckes digi­ta­li­sier­tes Tage­buch. Die Son­der­aus­stel­lung kann ohne Auf­preis zum regu­lä­ren Muse­ums­ein­tritt besucht wer­den und befin­det sich im Raum M zwi­schen Pin­guin-Becken und Tropenhalle.

Ursprüng­lich sollte die Aus­stel­lung bereits im ver­gan­ge­nen Jahr mit ihrer Eröff­nung den Auf­takt des Löb­be­cke-Jah­res bil­den, was jedoch durch den coro­nabe­ding­ten Lock­down nicht mög­lich war. Mit der Wie­der­eröff­nung des Insti­tuts kann es nun mit der Schau und mit dem The­men­jahr los gehen. Für das Jahr — sofern dies in Hin­blick auf Corona umsetz­bar ist — sind zahl­rei­chen Aktio­nen, Ver­an­stal­tun­gen und Aus­stel­lun­gen zur Gruppe der Weich­tiere, zum Sam­meln von Muscheln und Schne­cken und zu Löb­be­cke selbst geplant. Wei­tere Infos unter www.duesseldorf.de/aquazoo.html

Infos für Besu­che­rin­nen und Besu­che­rin­nen Das Aqua­zoo Löb­be­cke Museum, Kai­sers­wert­her Straße 380, hat mon­tags bis sonn­tags von 10 bis 18 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt kos­tet für Erwach­sene 10 Euro, ermä­ßigt 6 Euro. Kin­der bis sechs Jahre erhal­ten freien Eintritt.

Maxi­mal 100 Besu­che­rin­nen und Besu­cher dür­fen sich gleich­zei­tig unter Ein­hal­tung von Hygiene- und Abstands­re­geln im Haus auf­hal­ten. Wäh­rend des Auf­ent­halts besteht die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske. Der Besuch ist nur mit vor­he­ri­ger Online-Buchung eines Zeit­fens­ters unter www.westticket.de/aquazoo-loebbecke-museum/ möglich.