Erhard Wien­kamp, Geschäfts­füh­rer Ope­ra­ti­ves Mes­se­ge­schäft der Messe Düs­sel­dorf, mit Selin Oruz (Düs­sel­dor­fer HC) und Ste­pha­nie Grebe (Borus­sia Düs­sel­dorf) (v.l.); Quelle: DOSB/DSM/Fotograf Frank May (Pic­ture-Alli­ance)

 

Die Messe Düs­sel­dorf war heute stol­zer Co-Gast­ge­ber der Beklei­dungs­prä­sen­ta­tion für Team Deutsch­land und Team Deutsch­land Paralym­pics. Im Con­gress Cen­ter Düs­sel­dorf CCD wurde die neue Kol­lek­tion des exklu­si­ven Aus­stat­ters adi­das für die Spiele in Tokio vor­ge­stellt. Die Messe Düs­sel­dorf ist seit Syd­ney 2000 offi­zi­el­ler Part­ner der Deut­schen Sport Mar­ke­ting (DSM), der offi­zi­el­len Ver­mark­tungs­agen­tur des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des (DOSB) und des Deut­schen Behin­der­ten­sport­ver­bands (DBS).

 In einer Mischung aus Live-Talk und zahl­rei­chen Bewegt­bild-Clips haben Athlet*innen von Team Deutsch­land und Team Deutsch­land Paralym­pics in Düs­sel­dorf die Kol­lek­tion des exklu­si­ven Aus­stat­ters adi­das für die Olym­pi­schen und Paralym­pi­schen Spiele in Tokio 2021 vor­ge­stellt. Als Kulisse für das Event in der Rhein-Metro­pole, das erst­mals in sei­ner Geschichte digi­tal umge­setzt wurde, dien­ten Motive aus der kürz­lich gestar­te­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kam­pa­gne des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des (DOSB) sowie des Deut­schen Behin­der­ten­sport­ver­ban­des (DBS) zu Tokio, „Mein Weg“. Regie bei der Ver­an­stal­tung, die von der ehe­ma­li­gen Bahn­rad­sprin­te­rin und Olym­pia­sie­ge­rin Miriam Welte mode­riert wurde, führte Pro­jekt­part­ner und Co-Gast­ge­ber Messe Düs­sel­dorf gemein­sam mit DOSB, DBS sowie der Deut­schen Sport Mar­ke­ting (DSM) als Ver­mark­tungs­agen­tur der bei­den Ver­bände. Inte­griert in das Pro­gramm in Düs­sel­dorf war zudem die Doku­men­ta­tion einer beglei­ten­den Akti­vie­rung von adi­das, bei der die neuen Out­fits im Rah­men einer Aug­men­ted Rea­lity-Expe­ri­ence in Ber­lin in Szene gesetzt wurden.

Den Look zu Tokio prä­sen­tier­ten vor Ort in Düs­sel­dorf die Hockey­spie­le­rin Selin Oruz, Para-Tisch­ten­nis­spie­le­rin Ste­pha­nie Grebe, Para-Leicht­ath­let Johan­nes Floors und der Trai­ner der U21-Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft, Ste­fan Kuntz, stell­ver­tre­tend für die bei­den Teams. Sie ergänz­ten mit ihren Out­fits die Motive, die im Vor­feld der Ver­an­stal­tung bei Foto­shoo­tings in Zusam­men­ar­beit mit adi­das ent­stan­den waren. Unter ande­rem dabei: Simone Blum (Rei­ten), Johan­nes Floors (Para Leicht­ath­le­tik), Gina Lückenk­em­per (Leicht­ath­le­tik), Laura Ludwig/Maggie Kozuch (Beach­vol­ley­ball), Niklas Kaul (Zehn­kampf), Sarah Köh­ler (Schwim­men), Angie Ker­ber (Ten­nis), Melat Kejeta (Leicht­ath­le­tik), Lara Less­mann (BMX), Mar­cel Nguyen (Tur­nen), Selin Oruz (Hockey), Denise Schind­ler (Para­cy­cling), Maike Naomi Schwarz (Para Schwim­men), Ornella Wah­ner (Boxen), Ste­fan Wein­hold (Hand­ball), Patrick Wiencek (Hand­ball).

Hockey­spie­le­rin Selin Oruz, die bei den Foto­shoo­tings sowie bei der Prä­sen­ta­tion der Out­fits vor der Kamera stand, sagte: „Dass ich die Klei­dung für Tokio hier prä­sen­tie­ren darf, ist für mich eine große Ehre. Dadurch rückt das ganze olym­pi­sche Thema auch in mei­nem Fokus immer näher. Ins­be­son­dere das gemein­same Auf­tre­ten als Team D über die Klei­dung finde ich sehr wert­voll. Ich werde nie ver­ges­sen, wie wir zu Rio 2016 ins Mara­cana Sta­dion ein­ge­lau­fen sind. Das ist eine Dyna­mik, die man nicht in Worte fas­sen kann. Para Sprin­ter Johan­nes Floors ergänzt: „Es ist immer ein auf­re­gen­der Moment zu sehen, in wel­cher Klei­dung wir bei den Paralym­pics auf­tre­ten. Wenn man den ers­ten Blick dar­auf wirft, kann man sich das Gesamt­bild noch nicht so vor­stel­len, aber in Tokio wer­den die Out­fits dann mit Leben gefüllt. Spä­tes­tens dann ist der gemein­same Look eines der Dinge, die man mit den Olym­pi­schen Spie­len und Paralym­pics glei­cher­ma­ßen verbindet.”

DOSB-Prä­si­dent Alfons Hör­mann sieht die Teams für Tokio gut gerüs­tet: “Die Athlet*innen und Trainer*innen des Team D sind – gerade auch vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Pan­de­mie – ein Vor­bild an Enga­ge­ment, Moti­va­tion und Ein­satz­wil­len für uns alle. Über die Beklei­dung des Part­ners adi­das wird die­ser gemein­same Auf­tritt nun auch ganz kon­kret erleb- und sicht­bar. Mit die­sem Tokio-Design der drei Strei­fen sind unsere Athlet*innen für die Olym­pi­schen Spiele nicht nur funk­tio­nal gut aus­ge­stat­tet, son­dern auch per­fekt geklei­det.” Auch für DBS-Prä­si­dent Fried­helm Julius Beu­cher hat die Vor­stel­lung der Beklei­dung ein Stück weit sym­bo­li­schen Cha­rak­ter: „Nach Mona­ten der Ent­beh­rung und der Unge­wiss­heit ist dies heute ein Tag der Vor­freude und des Stol­zes. Die Beklei­dung für Tokio steht unse­ren Athlet*innen außer­or­dent­lich gut und unter­streicht ihre Vor­bild­funk­tion, Stärke und Wil­lens­kraft. Die heu­tige Prä­sen­ta­tion sowie die inte­grier­ten, indi­vi­du­el­len Über­ra­schungs­mo­mente tra­gen sicher­lich dazu bei, auch noch die letz­ten Kräfte in der Vor­be­rei­tungs­phase der Athlet*innen zu mobi­li­sie­ren und sie ver­deut­li­chen ganz klar: Die Spiele rücken näher!“

Moder­nes Design­kon­zept erfin­det die Team­be­klei­dung neu

Die Aus­rüs­tung umfasst die Podiums‑, Prä­sen­ta­ti­ons- und Trai­nings­be­klei­dung sowie die offi­zi­elle Aus­stat­tung für den Ein­zug der Athlet*innen ins Sta­dion. Die gesamte Team­aus­rüs­tung bekommt dabei durch eine breite Farb­pa­lette, unter­schied­li­che Stoffe und trans­pa­rente Ele­mente einen fri­schen, hel­len Look. Neben klas­si­schem Schwarz, Rot und Gold wur­den sai­so­nale Töne wie Mint oder ein hel­les Gelb inte­griert. Damit kön­nen die Sportler*innen einen weni­ger offi­zi­el­len und reprä­sen­ta­ti­ven Look wählen.

Die in der Beklei­dung ver­ar­bei­te­ten Tech­no­lo­gien HEAT.RDY und AEROREADY hal­ten den Kör­per durch die exakte Plat­zie­rung von Belüf­tungs­zo­nen bei Hitze kühl. Die Mate­ria­lien trans­por­tie­ren Schweiß vom Kör­per weg und unter­stüt­zen so die natür­li­che Kühl­funk­tion. An den Füßen tra­gen die Sport­le­rin­nen und Sport­ler die neu­es­ten Inno­va­tio­nen des frän­ki­schen Sport­ar­ti­kel­her­stel­lers. Der Podi­ums­schuh 4D FWD ver­fügt über modernste 3D-Druck-Tech­no­lo­gie und bie­tet durch das beson­ders dehn­bare Ober­ma­te­rial eine socken­ähn­li­che Pass­form. Für die Prä­sen­ta­tion und das Trai­ning wer­den die bei­den Teams mit dem Ultra­boost 21 aus­ge­stat­tet, der für opti­ma­len Kom­fort und Sta­bi­li­tät sorgt.

Bei der Ent­wick­lung der Kol­lek­tion hat adi­das tra­di­tio­nell eng mit DOSB/DBS und Athlet*innen von Team Deutsch­land und Team Deutsch­land Paralym­pics zusam­men­ge­ar­bei­tet, unter ande­rem mit der Mode­ra­to­rin der heu­ti­gen Prä­sen­ta­tion, Miriam Welte, damals noch aktive Athlet*in: “Es war eine tolle Erfah­rung, als Ath­le­tin dabei sein zu dür­fen. Von den ers­ten abs­trak­ten Ideen der Desi­gner bis zur fer­ti­gen Kol­lek­tion lagen einige span­nende Tref­fen, bei denen auch wir Athlet*innen unsere Bedürf­nisse und Vor­stel­lun­gen mit ein­brin­gen konn­ten. Ich finde es toll, dass adi­das nicht nur die Out­fits pro­du­ziert, son­dern bewusst auch Athlet*innen mit dazu nimmt und auf deren Bedürf­nisse eingeht.”

„Mein Weg”-Kampagne als roter Faden

Inhalt­lich stan­den im Zen­trum der digi­ta­len Ver­an­stal­tung die adi­das-Kol­lek­tion für Tokio 2021 sowie die Sportler*innen von Team Deutsch­land und Team Deutsch­land Paralym­pics selbst – die­ses Mal über ganz beson­ders per­sön­li­che Geschich­ten und Ansätze krea­tiv mit­ein­an­der ver­bun­den. So bil­de­ten neben den Gesprä­chen mit den Athlet*innen ver­schie­dene Video­clips einen Schwer­punkt, in denen die neuen Out­fits als inte­gra­ler Bestand­teil der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kam­pa­gne zu Tokio, „Mein Weg“, gemein­sam mit Athlet*innen sowie Part­nern prä­sen­tiert wur­den. Bei­spiel: Über­ra­schungs­mo­mente, bei denen Sportler*innen wie BMX-Free­sty­lerin Lara Less­mann, Rin­ger Frank Stäb­ler, Para Sprin­ter Johan­nes Floors das rote Shirt als „Key-Piece“ der Tokio-Beklei­dung von einer ihr/ihm nahe­ste­hen­den Wegbegleiter(in) als Aner­ken­nung und Moti­va­tion erhalten.

Eben­falls ein­ge­fan­gen wurde die Aktion „Flagge zei­gen für unsere Athlet*innen“, bei denen Part­ner der Teams das Visual eines Sportlers/einer Sport­le­rin an der Fas­sade ihres Unter­neh­mens par­al­lel zur Vor­stel­lung des Team-Out­fits „ent­hüll­ten“, etwa die Spar­kasse (Motiv Patrick Wiencek), Deloitte (Motiv Oli­ver Zeid­ler) und die Messe Düs­sel­dorf (Motiv Selin Oruz). Auch adi­das (Motiv Gina Lückenk­em­per) betei­ligte sich an der Aktion und schickte unter ande­rem Boxe­rin Ornella Wah­ner, Sprin­te­rin Lisa-Marie Kwayie, Para Rad­sport­le­rin Denise Schind­ler sowie Para Leicht­ath­let Ali Lacin auf einen 5‑Ki­lo­me­ter-Lauf rund um die adi­das Sports Base Ber­lin, auf dem die Teilnehmer*innen die ver­schie­de­nen Out­fits über eine Aug­men­ted Rea­lity Expe­ri­ence inklu­sive ver­schie­de­ner Fil­ter-Funk­tio­nen ken­nen­ler­nen konnten.

Das Event aus Düs­sel­dorf wurde live über den You­tube-Kanal von Team Deutsch­land gestreamt und steht nach der Ver­an­stal­tung unter https://www.youtube.com/watch?v=fOtDwygvzZE zum Abruf bereit.

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