Ordnungsamt ging unter den Platanen Foto: LOKALBÜRO

Archuv­bild Kon­trolle OSD am Rhein­ufer Foto: LOKALBÜRO

 

104 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren am Wochen­ende eingeleitet

129 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 7. Mai, bis Sonn­tag, 9. Mai. Ins­ge­samt wur­den 104 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

“Das Ord­nungs­amt ist täg­lich vor die Her­aus­for­de­rung gestellt, mit den ver­füg­ba­ren Ein­satz­kräf­ten, den Ein­satz­an­for­de­run­gen so gut es geht gerecht zu wer­den. An Wochen­en­den, beson­ders bei guter, oder wie am Sonn­tag, 9. Mai, bes­ter Wet­ter­lage, ist das Arbeits­auf­kom­men, bestehend aus Ver­samm­lungs­la­gen, Beschwer­den, sehr hohem Besu­cher­auf­kom­men und dem nach­voll­zieh­ba­ren Wunsch der Bür­ger, sich im Freien auf­zu­hal­ten, nicht im Sinne einer Omni­prä­senz zu bewäl­ti­gen — aber die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen tun was sie kön­nen. Und dafür gebührt Ihnen unser Dank und Respekt!“ , betonte Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Keller.

Ins­ge­samt sind am ver­gan­ge­nen Wochen­ende fünf Dop­pel­strei­fen von OSD und der Poli­zei sowohl im Tag­dienst von 10 bis 18.30 Uhr als auch im Spät­dienst von 17 bis 01.30 Uhr ein­ge­setzt wor­den. Vier der fünf Dop­pel­strei­fen wur­den in der Alt­stadt und am Rhein­ufer ein­ge­setzt. Eine der Dop­pel­strei­fen stand zunächst für die Beschwer­de­be­ar­bei­tung im rest­li­chen Stadt­ge­biet zur Ver­fü­gung. Bei­spiels­weise wur­den Volksgarten/Buga auf­ge­sucht, da dort eben­falls ein sehr hohes Besu­cher­auf­kom­men zu ver­zeich­nen war. Es wur­den zahl­rei­che Bür­ger­ge­sprä­che geführt.

Neben der Prä­senz in der Alt­stadt beglei­te­ten die städ­ti­schen Ord­nungs­kräfte gemein­sam mit der Poli­zei das ange­mel­dete Ver­samm­lungs-/De­mons­tra­ti­ons­ge­sche­hen am gesam­ten Wochen­ende und kon­trol­lier­ten die Ein­hal­tung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung sowie die sei­tens der Lan­des­haupt­stadt erteil­ten zusätz­li­chen Auf­la­gen zum Infek­ti­ons­schutz. Hier ein Über­blick über das Ein­satz­ge­sche­hen vom Wochenende:

Frei­tag, 7. Mai
Am Vor­mit­tag stie­ßen OSD-Mit­ar­bei­ter in Eller auf ein Beklei­dungs­ge­schäft, vor dem Pup­pen auf­ge­stellt waren und des­sen Ver­kaufs­raum frei zugäng­lich war. Im Geschäft befan­den sich zwei Kun­din­nen mit Ein­kaufs­ter­min, da die Betrei­be­rin einen Besuch per “click and meet” fälsch­li­cher­weise für zuläs­sig hielt. Gegen sie wurde ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

In Unter­rath ent­deck­ten Ein­satz­kräfte des OSD im Rah­men der Beschwer­de­be­ar­bei­tung am Abend eine etwa 20-köp­fige Men­schen­an­samm­lung, die bei Ein­tref­fen der Ord­nungs­kräfte flüchtete.

Außer­dem wur­den ins­ge­samt neun Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Ver­stö­ßen gegen die Mas­ken­pflicht an der Rhein­ufer­pro­me­nade ein­ge­lei­tet sowie ein Ver­stoß gegen die Aus­gangs­sperre in Ober­bilk verwarnt.

Sams­tag, 8. Mai
Im Rah­men der Auf­trags­be­ar­bei­tung erhiel­ten OSD-Mit­ar­bei­ter am Mit­tag den Hin­weis auf eine Hoch­zeits­ge­sell­schaft in Urden­bach. Vor Ort tra­fen sie aller­dings nur auf den Bräu­ti­gam. Bei einer Nach­kon­trolle am Abend stie­ßen die Ein­satz­kräfte dann aber auf fünf Hoch­zeits­gäste unter­schied­li­cher Haus­stände. Ord­nungwid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

In einem Imbiss in Ober­bilk stell­ten Ein­satz­kräft des OSD am Mit­tag einen Ver­stoß gegen die Ein­hal­tung des 50-Meter-Radius beim Ver­zehr von Lebens­mit­teln fest. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

Im Nord­park stie­ßen Ein­satz­kräfte des OSD im Rah­men der Beschwer­de­be­ar­bei­tung am Nach­mit­tag auf eine Per­so­nen­an­samm­lung. Ein Teil der Gruppe floh, gegen die ver­blie­be­nen Grup­pen­mit­glie­der wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Am Abend ent­deck­ten Ein­satz­kräfte des OSD in Unter­bilk eben­falls eine etwa 15-köp­fige Ansamm­lung, deren Mehr­heit unmit­tel­bar bei der Ankunft des OSDs flüch­tete. Gegen den Rest der Gruppe wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Dar­über hin­aus wur­den ins­ge­samt 13 Ver­stöße gegen die Mas­ken­pflicht geahn­det, davon sie­ben an der Rhein­ufer­pro­me­nade und sechs in der Alt­stadt. In einem Fall kam es dabei zu einer Per­so­nal­ver­wei­ge­rung und Belei­di­gung, sodass zusätz­lich Straf­an­zeige erstat­tet und ein Platz­ver­weis erteilt wurde.

Sonn­tag, 9. Mai
Die Alt­stadt und die Rhein­ufer­pro­me­nade waren auf­grund des schö­nen Wet­ters sehr gut besucht. Ins­ge­samt wur­den 79 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Ver­stö­ßen gegen die Mas­ken­pflicht ein­ge­lei­tet, davon 26 an der Rhein­ufer­pro­me­nade und 53 in der Altstadt.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 7. Mai, bis Sonn­tag, 9. Mai, 230 Ein­sätze, von denen 129 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 27.047, von denen 12.972 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen 214 Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 17.441.

 

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