Will­kom­men im Team: Anna Hil­trop und die RhineCleanUp-Initia­to­ren Joa­chim Umbach (links) und Tho­mas de Groote (rechts). Foto: RCU

 

Mach‘s wie Anna!

Mode zei­gen und Müll sam­meln – passt das zusam­men? Sicher, wenn man Anna Hil­trop heißt und nicht nur für gutes Aus­se­hen, son­dern auch für Werte steht. Darum wird die 27-Jäh­rige jetzt auch Bot­schaf­te­rin des RhineCleanUp, einer Aktion, die nicht nur den Rhein rein macht…

Nach­hal­tig­keit ist eine Her­zens­sa­che für Anna Hil­trop. Das Top-Model for­dert schon seit län­ge­rem einen respekt­vol­len Umgang mit den Res­sour­cen der Erde. Jetzt zeigt die Düs­sel­dor­fe­rin ein­mal mehr beson­dere Tat­kraft. Als Bot­schaf­te­rin der Aktion RhineCleanUp schnappt sie sich Hand­schuhe, Grei­fer und Müll­sack, um das Rhein­ufer von Plas­tik und Unrat zu befreien. Denn: „Die Ver­mül­lung der Meere muss an den Flüs­sen gestoppt wer­den. Des­halb bin ich bei RhineCleanUp dabei.“ Ehren­amt­lich, natürlich.

„Mach’s wie Anna!“ lau­tet der Slo­gan, mit dem die RhineCleanUp-Ini­tio­ren ihre Kam­pa­gne für den gro­ßen RhineCleanUp-Tag am Sams­tag, 11. Sep­tem­ber 2021, star­ten. „Wir hof­fen, dass wir mit Anna Hil­trop vor allem junge, enga­gierte Men­schen anspre­chen“, erklärt Joa­chim Umbach die Zusammenarbeit.

Ziel ist es, beim RhineCleanUp 2021 noch mehr Men­schen zu akti­vie­ren als im Vor­jahr. Damals haben rund 35.000 Hel­fe­rin­nen und Hel­fer über 320 Ton­nen Müll gesam­melt. In die­sem Jahr erwar­tet man 50.000 Aktive.

Zumin­dest tem­po­rär tauscht also das blonde Model die Lauf­stege in Paris, New York und Ber­lin mit dem Weg auf dem Düs­sel­dor­fer Rhein­deich ein: „Hier bin ich schon als Kind immer spa­zie­ren gegan­gen. Diese Natur muss man bewah­ren und schüt­zen.“ Zusam­men mit dem Team RhineCleanUp will sie das Pro­blem anpa­cken – im wahrs­ten Sinn des Wortes.

Um mög­lichst viele Mit­strei­ter zu akti­vie­ren, hat sie einige Videos pro­du­ziert, die infor­mie­ren und auf­klä­ren. Sie wer­den unter dem Titel „Wuss­tet ihr schon?“ über Social­Me­dia ver­brei­tet. Dazu Anna Hil­trop: „Man muss deut­lich machen, was selbst kleine Umwelt­sün­den anrich­ten kön­nen. Zum Bei­spiel, dass eine Ziga­ret­ten­kippe 40 Liter Grund­was­ser ver­seu­chen kann.“

Joa­chim Umbach freut sich über diese Akti­vi­tä­ten: „Das passt zu uns. Wir wol­len ja nicht nur Müll sam­meln, son­dern die Men­schen dazu bewe­gen, ihren Dreck gar nicht erst in die Natur zu schmei­ßen. Und dabei hilft uns Anna.“

Hilfe – nicht nur von Anna – kann die Orga­ni­sa­tion auf jeden Fall gebrau­chen. Nach­dem im letz­ten Jahr neben dem Rhein­ufer auch Ruhr und Mosel gesäu­bert wur­den, kom­men 2021 noch wei­tere Neben­flüsse hinzu: Main, Neckar, Lahn und Nahe.

Kon­takt: info@rhinecleanup.org

 

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